Dies ist ein 2012-Gastartikel eines unserer schweizerischen Blog-Leser, nämlich u.r.s. José Zuber.
Viele der Wörter hier in seinem Text klingen nach “Geheimsprache” – das googeln der fraglichen Vokabeln lohnt sich…
Na dann:
“DAS ULTIMATIVE SURF TOOL – DIE MAYA-AGENDA”
Ob 2012 die Welt untergeht, Raumschiffe landen oder ein Polsprung passiert, wissen wir nicht !
Es interessiert uns auch nicht ! Viel wichtiger ist für uns das Surfen auf den Wellen der Zeit geworden, genau soOo wie es uns die Mayas aufgezeigt haben. Denn wie sonst hätten sie es fertig gebracht, in Rekordzeit den halben Dschungel von Mexiko bis runter nach Guatemala mit imposanten Pyramiden und Städten zu überziehen ?
Wer als Individuum oder als Kollektiv im Einklang mit den Gesetzen der Zeit (z.B. T x e = KUNST (nach Dr. José Argüelles (Entwickler des Dreamspells & des 13 Monde Kalenders)) unterwegs ist, ist zu unglaublichen Höchstleistungen fähig.
Aber wen wunderts ? Denn die konsequente Anwendung der Gesetze der Zeit sorgt für Harmonie und schliesslich für einen perfekten Flow durch Zeit & Raum.
Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes zu Zeitreisenden.
Denn wer die Zeichen der Zeit kennt und richtig deuten kann, surft mit der Zeit, anstatt gegen sie !
Die beiden Zeitreisenden, der Künstler u.r.s. josé zuber und Christian Tschui (grafischer Gestalter) haben gemeinsam die erste deutschsprachige Maya-Agenda (Terminplaner) gestaltet, welche interessierten Menschen einen raschen Einstieg in die Zyklik der Zeit bietet.
Ihre Agenda ist ein wahres Multitalent der harmonischen Zeitrechnung. In der Maya-Agenda geben sich der Dreamspell und der gregorianische Kalender die Hand. Täglich liefert sie wertvolle Impulse (20 Siegel der Zeit | 13 Töne der Schöpfung | Wellentexte | Mondtexte | Feiertage | etc.) und sorgt dafür, dass Du immer mehr zum optimalen Zeit°Punkt am richtigen Ort bist.
Du begegnest genau den Menschen, die dir weiterhelfen können, liest die richtigen Infos, erhältst genau nächste Puzzleteil für dein individuelles Wachstum.
Die beiden ersten Auflagen sind inzwischen restlos verkauft.
In der dritten Version werden ausserdem noch zahlreiche Kundenwünsche und Anregungen umgesetzt, für die das Team sehr offen ist.
PS: Auch wenn das folgende Video für einige des “Hochdeutsch mächtigen” Zuschauer etwas schwer verständlich ist
der Initiant des Maya-Agenda-Projektes war kürzlich in der bekanntesten Schweizer Talk Show zu Gast ! Hier ist das Video dazu.
Mehr Info zu den Maya-Terminplaner findet Ihr hier
Heute statt Text mal einfach eine grandiose Grafik (klicken zum Vergrößern):
Von Christine aus Bremen haben wir folgenden Beitrag erhalten…
Es kann gut sein. dass wir nach diesem Beitrag unseren Blog schließen müssen. Denn von 2012 bleibt einfach nichts mehr übrig.
Punkt.
Doch lest selbst:
Was passiert im Jahr 2012?
Seit längerem kursiert ein Datum in der Welt aller, die sich mit spirituellen Themen befassen: Das Jahr 2012, genauer gesagt: der 21.12.2012. Für diesen Tag gibt es die unterschiedlichsten und absurdesten Thesen. Einigkeit herrscht wohl über das Datum – nicht aber darüber, was dann passieren soll. Von einem Eintritt in die nächste Dimension wird hier gerne gesprochen, von einer neuen Stufe der Menschheitsentwicklung, aber auch von der Wiederkehr Außerirdischer oder einer Art göttlichem Strafgericht, das nur diejenigen überleben werden, die sich durch spirituelle Arbeit, Meditation oder ein besonders frommes Leben als würdig erwiesen haben. Die meisten dieser Thesen projizieren dabei apokalyptische Vorstellungen, gemischt mit astronomischem Halbwissen – und lassen sich sehr leicht widerlegen. Nur wenig Wahres bleibt im Kern übrig.
Erstens: Der ursprünglich auf astronomischen Gegebenheiten basierende, daran anknüpfend dann aber auf numerologischen Zahlenfolgen aufgebaute Maya-Kalender beendet am 21.12.2012 seine „lange Zählung“ von 5125 Jahren – wobei auch dieses Datum unter Experten umstritten ist.
Zweitens: Um das Jahr 2012 befindet sich die Sonne zur Wintersonnenwende am 21.12. von der Erde aus betrachtet ungefähr dort, wo die Sonnenbahn einerseits und die Galaktische Ebene der Milchstraße andererseits sich überschneiden. Dabei zeigt die aufgrund der Präzession in 26000 Jahren einmal im Kreis taumelnde Erdachse derzeit genau mit ihrem Südpol ähnlich einem Taktstock in Richtung dieses Schnittpunktes. Allerdings zeigt sie nicht im 90°-Winkel dorthin, sondern lediglich mit der ihr eigenen Neigung von ca. 23,5°. In der Nähe des besagten Schnittpunktes befindet sich von der Erde aus betrachtet außerdem immer das Zentrum der Milchstraße, in dem ein schwarzes Loch enthalten ist.
Die Irrtümer zum Jahr 2012
Der erste und am weitesten verbreitete Irrtum zum 21.12.2012 lautet: „Wenn die Zeitrechnung der Maya aufhört, ist das Ende der Welt gekommen.“ Tatsächlich hört aber die Zeitrechnung der Maya an diesem Tag gar nicht auf, denn es gibt im Maya-Kalender noch weitere Zähleinheiten, die bis in die nächsten Jahrtausende hinein reichen. Es ist auch im Maya-Kalender lediglich ein längerer Zeitzyklus vollendet. Zudem ist unter Experten umstritten, ob dies wirklich am 21.12.2012 oder vielleicht im Oktober 2012 oder auch 200 Jahre später geschehen soll.
Der zweite Irrtum, der auf astronomischem Halbwissen beruht, lautet: „Zur Wintersonnenwende 2012 steht die Sonne am Schwarzen Loch. Davon wird sie aufgesogen und rutscht samt Sonnensystem in eine neue Dimension.“
Großzügig übersehen wird bei dieser Annahme allerdings, dass sich das Galaktische Zentrum wie immer gut 25000 Lichtjahre von Erde und Sonne entfernt befindet. Und dabei gerade so viel Anziehung ausübt, dass die Sterne weder aus der Milchstraße driften noch in deren Mitte sausen. Dass die Wintersonnenwende von der Erde aus betrachtet nahe am Galaktischen Zentrum stattfindet, wird allerdings nicht 2012 sondern erst im Jahr 2225 sein! Und auch dann wird sich das Galaktische Zentrum wie immer rund 5° unter der Sonnenbahn befinden – eine exakte Übereinstimmung ist also gar nicht möglich. Übersehen wird zudem gerne, dass die Sonne von der Erde aus betrachtet sowieso einmal pro Jahr in der Nähe vom Galaktischen Zentrum derzeit auf 27° Schütze steht – zum Beispiel auch an jenem Tag, als die Fernsehserie „Die Simpsons“ zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Ein Schelm, wer daraufhin behauptet, die Simpsons würden uns in eine andere Dimension führen …
Derzeit und auch im Jahr 2012 befindet sich also die Sonne zur Wintersonnenwende ziemlich genau am Schnittpunkt der Sonnenbahn mit der Ebene der Milchstraße. Da es sich bei der Wintersonnenwende um einen wichtigen Wendepunkt auf der Erdumlaufbahn handelt, während die Ebene der Milchstraße die nächst höhere Umlaufbahn, nämlich die der Sterne um das Zentrum der Milchstraße anzeigt – ist das Zusammentreffen der beiden astronomischen Ebenen auf einem jahreszeitlichen Wendepunkt tatsächlich ein besonderes Ereignis, das eine große Zeitenwende anzeigen kann, vielleicht auch einen großen Entwicklungsschritt, eine Art neuen Menschheitszyklus symbolisiert. Dies ist vor allem dann logisch, wenn wir gelernt haben, das Wirken von Synchronizität zu verstehen, das ich in meinem Blog http://astrologisches.blog.de/ ausführlich beschrieben habe. Dabei kommt es nur ein Mal in ungefähr 26000 Jahren vor, dass ein derartiges Zusammentreffen erreicht wird. Genau genommen war dieser besondere Punkt aber schon in den 1990er Jahren erreicht worden. Mit großzügigem Spielraum können wir aber auch die Zeit 150 Jahre vorher bis 150 Jahre nachher als Zeitenwende verstehen.
Die seltene Übereinstimmung von Galaktischem Schnittpunkt und Wintersonnenwende, die möglicherweise eine große Wendezeit bedeutet, wird in esoterischen Kreisen gerne auch als „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ oder „Galactic Alignment“ bezeichnet.
Damit wären wir nun beim dritten Irrtum zum Thema, denn viele verstehen unter „Galactic Alignment“, dass sich die Sonne in ihrem Umlauf um das Zentrum der Milchstraße im Jahr 2012 genau auf der Ebene der Milchstraße befinde, wenn wir jene als Scheibe darstellen würden – aber auch das ist falsch. Zwar rotiert die Sonne in einem Zeitraum von ca. 230 Millionen Jahren um das Galaktische Zentrum ungefähr auf dieser Milchstraßenscheibe und durchneidet sie an zwei Punkten exakt. Dass die Sonne die Ebene der Milchstraße genau durchquert hat, ist allerdings bereits ca. 1,5 Millionen Jahre her, also weit entfernt vom Jahr 2012.
Auch der Begriff „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ bietet Anlass zu weiteren Trugschlüssen: „Am 21.12.2012 wird vom Galaktischen Zentrum ein radioaktiver Strahl direkt in einer Linie auf Sonne und Erde gerichtet“, heißt es hier gerne. Das Wort Synchronisationstrahl bedeutet aber nichts anderes als „gleichzeitig auf einer Linie“ und hat nichts mit radioaktiver Strahlung zu tun. Dabei ist es astronomisch ja nicht möglich, dass Galaktisches Zentrum, Sonne und Erde in einer Linie stehen, aufgrund der beschriebenen Abweichung von ca. 5°. Dennoch strahlt das Galaktische Zentrum, aber nicht nur zur Wintersonnenwende 2012, sondern immer. Es strahlt auch nicht direkt auf die Erde, sondern in alle Richtungen.
Der vierte Irrtum, der gerne verbreitet wird, besagt, dass im Jahr 2012 der Planet Nibiru auf die Erde kommt. Tatsächlich aber gibt es keinen Planeten mit Namen Nibiru. Es gibt jedoch Menschen, die glauben, dass Nibiru ein Objekt im Kuiper-Gürtel hinter der Neptunbahn sei. Dieses soll ähnlich einem Kometen alle 3600 Jahre in gefährliche Nähe zur Erde gelangen. Natürlich soll das auch 2012 geschehen – und das obwohl die lange Zählung des Maya-Kalenders nicht 3600, sondern 5125 Jahre dauert. Nibiru soll aufgrund seiner Anziehung dafür sorgen, dass die Erdachse kippt, und dann genau mit der Polachse zum Zentrum der Galaxis zeigt. Vermutlich handelt es sich auch hier um eine Theorie von astronomischen Laien, die sich keinen anderen Reim auf folgende Aussage machen konnten: „Zur Wintersonnenwende 2012 zeigt die Erdachse zum Galaktischen Zentrum“, eine Aussage, an der ja etwas Wahres dran ist, wie wir bereits gesehen haben. Völlig absurd sind dabei jedoch Trugschlüsse wie: „Wenn 2012 die Erdachse zum Galaktischen Zentrum zeigt, wird sich die Milchstraße wie ein helles Band um den Horizont legen“, was schlicht unmöglich ist – außer in Äquatornähe zu bestimmten Tageszeiten, und das war schon immer so.
Der fünfte Irrtum lautet: „2012 findet der Polsprung statt.“ Vermutlich basiert auch dieser auf den beschriebenen astronomischen Fehleinschätzungen zum Thema Erdachse. Zudem befinden wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit bereits seit längerem in einer Phase der Polumkehr, die aber ein paar Jahrtausende andauert. Während einer derartigen Phase ist die Erde etwas anfälliger für kosmische Strahlung. Es kann vermehrt zu Mutationen und Sprüngen in der Evolution kommen. Die konkrete Polumkehr wird jedoch erst für die Zeit um 3000 bis 4000 n. Chr. erwartet. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass dies schon 2012 geschehen kann.
Auch dass es 2012 besonders viele Sonnenflecken geben soll, wie der sechste Irrtum darstellt, ist äußerst unwahrscheinlich. Wahr daran ist nur, dass es etwa alle 11 Jahre ein Maximum an Explosionen auf der Sonne gibt, die als Sonnenflecken zu sehen sind, und die Schwankungen im Magnetfeld der Erde verursachen, was sowohl für Menschen als auch für elektronische Geräte störend sein kann. Ungefähr für 2012 wird wieder so ein Maximum erwartet. Ein besonders hohes Maximum gab es Ende der 1950er Jahre. 2012 dürfte es aber ein sehr geringes Maximum geben, denn der neue Sonnenfleckenzyklus hat bereits begonnen und die Sonne zeigt sich dabei so ruhig wie lange nicht mehr.
Die Bedeutung der Zeitenwende
Doch zurück zur eingangs beschriebenen Zeitenwende. Diese ist aus astrologischer Sicht ja tatsächlich gegeben, vollzieht sich aber…
(Fortsetzung lesen auf http://zeitenwende-2012.blog.de/)
Wir vom 2012 Blog danken Christine für diese Aufklärung.
Ehrlich.
Mayafreunde hergehört: in diesem fast einstündigen Interview haben wir den Privatforscher, Autor und Informatiker Mario Krygier ausgequetscht. Ergebnis: eine umfangreiche Analyse des Mayakalenders, und warum er das Ende der Welt NICHT vorhersagt. Allerdings haben wir da die Rechnung ohne die Azteken gemacht…
Auf Mario Krygier als Gesprächspartner in Sachen Maya sind wir gestoßen dank seines Artikels im “Skeptiker”-Magazin (Ausgabe Januar 2009). Dort hat er pfiffig dargelegt, was es seiner Ansicht nach (und der vieler anderen Maya-Experten) mit dem 2012-Mythos auf sich hat. Wer mehr wissen möchte, der wird sich früher oder später eins von Krygiers Büchern besorgen. (Mehr zu den Büchern im Interview selbst)
Krygiers Webseite lautet übrigens: www.faszination2012.de
Wir wünschen gute Unterhaltung.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Dieses mal liefern wir mal richtig. Denn unser diesmaliger 2012-Gast ist Dieter Broers.
Dr. Motte, Gründer der LOVEPARADE (zu der in den 90ern Millionen von Menschen nach Berlin kamen) schreibt in seinem Blog:
Dieter Broers ist Biophysiker und wurde über Nacht berühmt, als er in der HÖRZU ein ungewöhnlich offenes Interview zur globalen Lage der Welt zum Besten gab; die Folge: der verantwortliche Chefredakteur musste seinen Hut nehmen, Dieter geriet ins Visier sehr obskurer Gutmenschen und sein Leben verwandelte sich in einen Agentenkrimi. Er beschloss einen Film zu produzieren, um die wichtigen Informationen über das „Ende unserer Zeit“ zu veröffentlichen.
Kleiner Rückblick: Dieter Broers hat am 5. Januar 2009 in der Zeitschrift Hörzu dieses Aufsehen erregende Interview gegeben.
Dieses Hörzu-Interview einmal gelesen zu haben ist die beste Vorbereitung (oder Nachbereitung) für das folgende 2012-Interview mit Dieter Broers.
Leute, es lohnt sich wirklich. Vor allem wenn Ihr etwas über den Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und unserer Psyche hören wollt.
Dieter Broers forschte bis 1992 an TU und FU Berlin als Biophysiker auf dem Gebiet der Frequenz- und Regulationstherapie. Seine Arbeiten führten zu internationalen Patenten. Seit dieser Zeit erweitert er seine Studien von Athen aus. Seit 1997 arbeitet er als Direktor für Biophysik an der Münchner Vereinigung “International Council for Scientific Development (ICSD)”.
Vielen war Dieter Broers (und nicht: Dieter Brörs) bislang als Buchautor unter dem Psyeudonym “Morpheus” bekannt, der sich (grenz-)wissenschaftlich und interdisziplinär mit dem Thema Bewusstsein befasst hat.
Mit seinem aktuellen Dokumentarfilm “(R)Evolution 2012″ (auf DVD hier bestellbar und vereinzelt in deutschsprachigen Kinos zu sehen: Tourplan ansehen) ist er seit Monaten in einer Art Underground-Kinokampagne unterwegs. Wer das verpasst, ist kein echter 2012er
Das gleichnamige Buch zum Film kann hier gefunden werden.
Wie sagte Dr. Motte doch noch gleich in seinem Blog: Dieter Broers schafft eine interessante Betrachtungsgrundlage gerade inmitten der aktuellen Fülle von Gerüchten, Prophezeiungen und Meinungen.
Richtig!
Haltet die Luft an: dieses Interview ist sehr spannend!
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Ein kurzer 2012-Post zwischendurch.
Fast hätten wir diesen schönen 2012-Beitrag in der RTL II-Serie “Welt der Wunder” übersehen. Das wäre ein Verlust. Also, angucken!
Es geht um “Planet X”, und natürlich um die Maya.
Übrigens: Am Ende kommt Dieter Broers zu Wort, der Macher des Dokumentarfilms “(R)Evolution 2012″, der derzeit im Kino-Underground durch die Republik wandert.
Ein aktuelles 2012-Interview mit Dieter Broers haben wir übrigens hier auch auf unserem Blog…
Die 2012-Welle erreicht die Elfenbeintürme. Im Kino, im Fernsehen, oder Online – jetzt melden sich die Wissenschaftler zum Thema 2012 zu Wort. In Zeitungen, Interviews, und auf ihren Homepages. Ihre Rolle: die Fakten klarstellen. Tenor: der Weltuntergang am 21.12. 2012 findet nicht statt. Natürlich nicht.
Zumindest nicht wegen des Maya Kalenders. Der Maya Kalender endet zwar am 21. Dezember 2012, aber das bedeutet nicht das Ende der Welt, sondern das Gegenteil: einen neuen Zeitzyklus, mehr nicht, so Florian Freistetter auf dem Science Blog, ein forschender Astronom, der bereits mehrere kritische Artikel zum Thema 2012 auf seiner Seite gepostet hat.
Freistetter, der in Jena und Heidelberg lehrt, hat sich die Mühe gemacht, schon Wochen bevor die Nasa 2012 zerpflückte, alle geläufigen 2012-Theorien in einer Fragen-und-Antworten-Runde komplett zur zersägen. Übrig bleibt vom 2012-Glauben danach nur Staub und Scham…
Das sagenumwobene Datum steht aber für noch mehr: zum Beispiel für den Planeten X und Nibiru. So sehr das nach Aufregung schmeckt – daran glauben die wenigsten Wissenschaftler. Es gibt keinerlei Beweise für einen unentdeckten, gefährlichen Planeten X, geschweige denn etwas Hieb- und Stichfestes zur Untermauerung der Legende von Nibiru.
Die anderen 2012-Szenarien um Sonnenstürme, Polsprünge und galaktische Konstellationen werden von Freistetter ebenso tüchtig entdramatisiert. Dennoch wird eingeräumt, dass diese Phänomene starke Auswirkungen auf das Leben auf der Erde haben KÖNNTEN.
Immerhin: sie münden nicht zwangsläufig in einen umgehenden katastrophalen Weltuntergang. Und schon gar nicht 2012. Das Datum für diese Ereignisse bleibt noch ungewiss. Der Astronomie sei Dank.
(Aber wehe, sie irrt sich diesmal!)
“2012, das Maya-Jahr der Zeitenwende”, so titelt die Dokumentation das Thema der Woche!
Heute Abend (Dienstag, den 17.11.2009), zur Prime Time um 20.15h auf dem ORF2 läuft besagte Dokumentation zum Thema Maya- Kalender und Zeitzyklus. Sie geht der Frage nach, was hinter der vermeintlichen Prophezeiung steckt. Es wird nach Hinweisen gesucht, ob und welches Katastrophenereignis im Bereich des Möglichen liegt.
Das Filmteam begleitet den Geowissenschaftler Adam Maloof von der Universität Princeton bei der Spurensuche rund um die Welt. Es geht um Hypothesen wie Polverschiebung, Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge oder massive Überflutungen.
Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die klimatische Entwicklung während des letzten Zykluswechsel vor 5000 Jahren. Einige Spuren legen nahe, DASS sich vor 5000 Jahren ein einschneidender Wandel ereignete.
Also, heute Abend, ein österreichisches Date mit 2012. 20.15h. Wer ORF empfängt, sollte diese Chance nutzen.

Die NASA mischt sich ein: 2012 wird kein Weltuntergang statt finden, sagt sie. Totaler Bullshit, dieses 2012. Das verkündet (ohne das Wort bullshit zu benutzen) Wissenschaftler der NASA auf Ihrer Webseite. Dort haben sie beruhigende Antworten auf die wichtigsten 2012-Fragen geliefert.
Das 2012-Phänomen sei nur ein “big hoax”, also eine Riesen-Ente. Und es sei eine Riesen-Angstmacherei.
Die höchste Instanz der Weltraumexpertise gibt bekannt, dass weder ein Planet Nibiru unterwegs zur Erde ist, noch ein Meterorit gesichtet wurde. Mit anderen Theorien vom Planeten X oder spontanen Polsprüngen wird auch aufgeräumt.
Der Ansturm an Zuschriften und panischen Nachfragen muss enorm sein. Gerade jetzt parallel zum Start des 2012-Films von Roland Emmerich. Die europäische Pendant zur Nasa, die ESA, hat sich hingegen noch nicht zu Wort gemeldet.
In einem Anti-2012-Video auf der Seite des Instituts für Astrobiology kann man sich eine Kurzversion der Entwarnung ansehen. Die Message an alle Besorgten: “Don`t worry. Please, don`t worry.”
Jeder halbwegs aufgeweckte Verschwörungstheoretiker MUSS jetzt aufspringen und sagen: “Ha! Wenn die Nasa dementiert, dann muss was im Gange sein. Wenn eine Regierungsbehörde Luft rauslässt, mehr oder weniger ungefragt, dann ist was im Busch.”
Aber das hier ist kein 2012-Verschwörungs-Blog, sondern ein 2012-Beobachter-Blog. Von daher: aufspringen muss heute jemand anderes.
Der 2012-Film ist da. Es ist an der Zeit ins Kino zu pilgern.
Es ist aber auch an der Zeit, eins klarzustellen: Es ist NICHT der große teure 2012-Film, der die 2012-Bewegung ausgelöst oder groß gemacht hat. Im Gegenteil: Es ist die ureigene Kraft des 2012-Mythos, und die Millionen Suchanfragen bei Google und die vielen Blogs und 2012 Foren, der Hollywood überhaupt erst auf das ganze Thema aufmerksam gemacht hat.
Natürlich hat Sony Pictures mit dem Fake-Institut for Human Continuity kräftig nachgeholfen und ganz schön viel Verarsche betrieben.
Sony Pictures und der optisch wirklich begabte Roland Emmerich sind auf einen Zug aufgesprungen, der zu einem der größten Kassenerfolge der letzten Jahre werden wird. Jede Wette.
Wer möchte nämlich nicht sehen, wie jeder einzelne Zentimeter dieses Planeten in schöner Augenweidenart auseinandergenommen wird? Ich will es! Ist befreiend.
Das Plakat kennt jeder:
Und sagt einem dann, wie schön wir es hier haben. Und dann wird wieder fleißig 2012 gegoogelt. Jede Wette, again.
So long, und viel Spaß mit dem Pocorn!
Jedenfalls nicht 2012. Sondern 2220. Ganze 208 Jahre später als allgemein angenommen.
Mit dieser schrägen Meldung protzte die Berliner Morgenpost. Demnach hat ein deutscher Archäo-Astronom (hä?) (Ahhh!) nachgewiesen – anhand einer der drei erhaltenen Maya Kodizes – dass wir alle die Wasservorräte wieder auspacken und die Bunker wieder verkaufen können… aber lest selbst:
Der von den Maya prophezeite Weltuntergang könnte noch ein Weilchen länger auf sich warten lassen als von manchen vermutet – weil sich die Maya-Kultur selbst wahrscheinlich später entwickelt hat als bislang angenommen. Zu diesem Schluss ist der Archäoastronom Andreas Fuls von der Technischen Universität Berlin gekommen, wie die Hochschule berichtet.
Maya Kalendarium errechnet 2012 das Ende? (c) Berliner Morgenpost http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1201424/Forscher-verschiebt-prophezeiten-Weltuntergang.html
Zunächst hatte er astronomische Beobachtungen wie Mond- und Sonnenfinsternisse und den Stand der Venus studiert, welche die Maya in Kalendern und Monumenten festgehalten hatten. Anschließend versuchte er, diese Ereignisse mit Hilfe von Computeralgorithmen an unsere Zeitrechnung anzupassen.
Dabei fiel dem Forscher ein Zeitpunkt besonders ins Auge: An einem Tag hatten die Maya drei seltene astronomische Ereignisse zugleich beobachtet, nämlich Wintersonnenwende, Neumond und die Venus, die sich das erste Mal in einem neuen Zyklus als Morgenstern zeigte. Diese Kombination war so ungewöhnlich, dass Fuls sie eindeutig auf den 19. Dezember des Jahres 830 n. Chr. datieren konnte.
Bislang hatten Maya-Forscher dieses und die anderen dokumentierten astronomischen Begebenheiten 208 Jahre früher datiert. Stimmen Fuls Erkenntnisse, würde sich die Ära der Maya um eben diese Zeitspanne verschieben – und damit auch der von dem mittelamerikanischen Volk prophezeite Weltuntergang. In Fachkreisen rief der Wissenschaftler mit seinen Ergebnissen einigen Unmut hervor, was ihn jedoch nicht weiter wundert: „Ich habe eben einen Status quo angegriffen, und die Diskussion hat gerade erst begonnen“, sagt Fuls.
Unterstützung erhielt er hingegen beispielsweise von einem spanischen Schriftenkundler, der nach der bislang angenommenen Zeitrechnung immer auf eine Lücke von rund 200 Jahren gestoßen sei, wie Fuls berichtet. Darüber hinaus ließen die bislang angewendeten wissenschaftlichen Methoden zur Datierung von Fundstücken häufig einen zeitlichen Spielraum: Für die Radio-Carbon-Methode etwa gelte eine Ungenauigkeit von rund 150 Jahren, argumentiert Fuls und betont: „So taggenau wie die Astronomie ist einfach keine andere Methode.“
Und das ist die Quelle:
http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1201424/Forscher-verschiebt-prophezeiten-Weltuntergang.html
Und das ist mein Kommentar:
Ist natürlich kein Zufall, dass am Vorabend des Filmstarts von 2012 ein Forscher mit der Faust auf den Tisch haut.
Der Maya-Kalender kündigt an: 2012 steht der Weltuntergang bevor.
Das Wie ist die Frage, die uns alle beschäftigt. Es wird von entfernten Supernovae gemunkelt. Oder von irdischeren Dingen wie spontane Eiszeiten oder einem Polsprung.
Und dann besteht die Möglichkeit, dass sich eine menschengemachte Katastrophe wiederholt: ein erneutes Nuklearunglück. Ob durch einen Unfall oder einen Anschlag bleibt dahingestellt. Es hätte wieder Krankheit, Schmerzen, Armut und den Tod von Tausenden und Hunderttausenden zur Folge.
Für viele Menschen ging mit Tschernobyl eine Welt unter. Sollte es 2012 wieder passieren – es wäre nicht minder ungeheuerlich.
Droht 2012 der Dritte Weltkrieg? Der Weltuntergang 2012 durch einen letzten alles vernichtenden Krieg?
Der Kalte Krieg ist vorbei. Dennoch ist die Bedrohung durch einen Weltkrieg sehr real, denn Krisenherde gibt es überall genug.
Spannungen zwischen Nord- und Südkorea zum Beispiel, zwischen Indien und Pakistan oder die riesigen Bunker, die die Russen gebaut haben. Der Yamantau Komplex ist groß genug, um 60 000 Leute zu schützen.
Auch an Waffen wird es nicht scheitern. Das Arsenal reicht aus um jeden Menschen einzeln hundert Mal umzubringen. Mit Nuklear, Bio- oder Chemiewaffen.
Die Totalvernichtung stimmt mit der Prophezeiung der Sibylle überein und sie wird auch in der Maya-Überlieferung für 2012 voraus gesagt. Oder heißt Weltkrieg am Ende Krieg der Welten – Krieg mit Aliens?
Vom Weltuntergang im Dezember 2012 haben die meisten Maya-Erben noch nichts gehört. Sie reagieren ungläubig bis unwillig auf die Prophezeiungen von Katastrophen und Massensterben zum Endpunkt des Maya-Kalenders.
Die Flut der Theorien und Spekulationen wird dennoch weiter wachsen, denn nächsten Monat kommt auch der 2012-Film bei uns in die Kinos.
Den Maya wird auch das egal sein – sie haben ganz andere Sorgen.
Mehr dazu unter diesem Link.
Sommer 2012: Warnungen von der Strahlenschutzbehörde, Gesundheits-Instituten, von Frau Merkel selber: Erhöhte Kosmische Strahlungsdosen aus dem All. Der Flugverkehr wird eingestellt, da in höheren Lagen die Strahlung lebensgefährliche Werte angenommen hat. Die Menschen müssen den Aufenthalt im Freien vermeiden. Und die Schutzanzüge besorgen, die vom Institut für Strahlenschutz zur Verfügung gestellt werden.
Wissenschaftler können diese Strahlung nicht identifizieren, weil sie in kein bekanntes Muster (Supernova, gewaltige Sonnenstürme) passt… Stimmen die Vorhersagen doch, dass 2012 die globale Katastrophe einsetzt?
Schon heute ist ein Anstieg der kosmischen Strahlung nachzuweisen: Zum Beispiel lassen die Fluggesellschaften keine schwangeren Frauen mehr auf ihren Interkontinental-Routen arbeiten, weil sie in diesen Flughöhen zu starken kosmischen Strahlen ausgesetzt sind.
Jede Sekunde schwirren die Teilchen schon durch unseren Körper und am Ende sind sie vielleicht unsere unsichtbaren Todbringer. Sie verändern das Erbgut der Menschen. Im worst case endet das so: unfruchtbar, verkrebst oder nervlich zerstört. Je nach Strahlendosis könnte eine ganze Generation von Mutanten entstehen. Sind das die kommenden Götter, die der Maya-Kalender für 2012 vorhersagt?
Wird die Erdatmosphäre halten?
Wie können wir uns schützen?
Retten uns plötzlich auftauchende Aliens ja im Jahre 2012?
2012 – Zeitenwende der Menschheit?
Die Erde tritt 2012 in eine spektakuläre Galaktische Konstellation. Ihre Achse zeigt erstmals seit gut 30 000 Jahren in das Zentrum der Milchstraße. Kommt es dadurch 2012 zu Kontakt zu Aliens?
Für Affine gibt es klare Anzeichen: höchst beeindruckende Kornkreise. Das Nahen des Planeten X. Das Ende des Maya-Kalenders 2012 und deren Saga von der Rückkehr der Götter.
Den Schriften von Zacharia Setchin zufolge keine sehr freundlichen Götter. Sondern Bewohner von Nibiru, die zurückkehren, um die Menschen endgültig zu versklaven. Na, das wird ein Gemetzel!
Erich von D. hat sich zu Wort gemeldet zum Thema 2012. Wie es seiner Art entspricht, hat er seine ganz eigene Auffassung davon, was 2012 passiert. Im folgenden Video erklärt er zunächst äußerst anschaulich den Maya Kalender – und versucht dann klarzumachen, warum die Umrechnung des Maya Kalenders in die heutige Zeitrechnung ziemlich fehleranfällig ist.
Auch hat Erich von Däniken Zweifel, dass ausgerechnet 2012 was passieren wird. Der Clou bei ihm ist eher, dass er in den Maya-Schriften die Ankündigung für die Rückkehr der Götter findet – sein Lieblingsthema! Denn Dänikens Mission ist es, Beweise zu sammeln, die zeigen, dass die Menschen das Ergebnis einer vorsintflutlichen Epoche sind, während der die Erde von Außerirdischen (den Schöpfern?) besucht worden ist.
Däniken spannt also den Bogen von 2012 zu seiner “Prä-Astronautik. In den ersten 5 Minuten fesselnd, dann etwas belehrend, zum Schluss aber wieder spektakulär. Ich danke der Welt, dass es Menschen gibt wie Erich von Däniken – mit ihm ist alles viel bunter.
Im Spiegel (31/2009) wird Hollywood-Regisseur Roland Emmerich in Bezug auf den 21.12.2012 folgendermaßen zitiert: “Wahrscheinlich wird es nicht zum Untergang kommen”.
Und dass, obwohl er in Tokyo seinen 2012-Film präsentierte, ein Werk von Sony Entertainment. Und wir wissen ja, Sony hat sich mit dem Aufbau der 2012-Vernichtungskulisse alle Mühe gegeben (u.a. mit der Pseudogründung des Pseudo-Instituts für “Human Continuity” inklusiver entsprechender Website). Emmerich darf also eigentlich nicht zuviel verraten. Deswegen hat er auch drei Wissenschaftler mitgebracht, die den Journalisten darlegten, inwiefern das Maya-Datum und Weltenchaos zusammenhängen.
An diesem Tag in Tokyo gab es eine beinahe totale Sonnenfinsternis, und die Japaner waren froh, dass sich nicht schon wieder eins der vielen Erdbeben auf die Tagesordnung drängte. Sie guckten trotzdem oft genug in den Himmel, schrieb der Spiegel, in bester 2012-Manier. Und dass die Japaner bei Weltuntergangs-Szenarien wie 2012 schneller aufhorchen als andere, ist einzusehen. Denn so schnell vergessen die nicht, dass vor ziemlich genau 64 Jahren die Apokalypse auf Nagasaki und Hiroshima niederging.
PS: Termine für Sonnenfinsternisse 2012 sind übrigens: 20. Mai 2012 (Pazifik, Asien, Nordamerika – ringförmige Finsternis) und 13. November 2012 (also kurz vor dem magischen Datum 21.12.2012, und zwar in Australien, Neuseeland, Südpazifik und Südamerika…. Maya-Land)
“Weltuntergang 2012. Warum endet der Kalender der Maya.”
“2012 – Menschheit soll in Raumschiffen fliehen.”
“(…) an diesem Tag endet nach 5125 Jahren der ewige Kalender der Mayas. Warum sie ihn als Endpunkt der Geschichte festsetzten – die moderne Wissenschaft weiß es nicht! Fachautor Walter-Jörg Lanbein (54), der lange in Mittel- und Südamerika forschte, ist sicher: “Die Mayas wollten uns damit warnen. Nach ihrem Verständnis endet an diesem Tag die erste Stufe der Menschheit, etwas Neues beginnt.”
“Könnten wir im All gar wieder auf die Völker treffen, mit denen es einst Kontakte gab? Langbein: „Das ist durchaus möglich. Allerdings glaube ich, dass erst unsere Kinder oder Enkel das erleben werden.“

2012 endlich auch in der Bildzeitung.
Quelle: http://www.bild.de/BILD/news/mystery-themen/2009/07/sonnensturm/kuendigen-kornkreise-die-sonnenflecken-an.html
Scheiße, der neue Trailer von Roland Emmerichs Weltuntergangs-Film 2012 ist online. Wie zu befürchten, geht alles kaputt. In tollen Bildern und ohne lange um den heißen Brei herumzufilmen. So realistisch, dass es weh tut.
Klar, ist ja nur ein Film. Aber was sollte jeder unbedingt über Hollywood wissen? Da gibt es doch diese kleine Geschichte von den alten Druiden, die vor Tausenden Jahren in Europa (und vielleicht auch woanders) die Geschicke bestimmten. Merlin, der Zauberer an Arthurs Tafelrunde, war der letzte große Name von ihnen, nur noch getoppt von Miraculix aus den Asterix-Filmen. Alle diese Druiden hatten – und jeder schlechte Zauberer der Neuzeit hat einen: den Zauberstab. Ach, Harry Potter auch?
Nun ist es ja so, dass dieser Zauberstab (englisch: “magic wand”) aus einem bestimmten Holz sein musste, damit er zaubern und verzaubern kann. Er musste aus “heiligem Holz” sein. Und da haben wir unser “Holy Wood”. Ist zwar nur eine Gescchichte eines Wortes, sagt uns aber folgendes: Hollywood ist der Zauberstab, mit dem die Welt (naja, sagen wir das weltweite Kinopublikum) verzaubert wird. Oder verhext. Fragt sich nur, wer in diesem Bild der große alte weise Druide ist. Und warum er bis 2012 wartet, um sich zu zeigen.
2012 wird ein dickes Ding
2012, der Film also, zaubert uns den Untergang der Welt herbei. Kann sein, dass uns jemande etwas damit sagen will, vielleicht der alte große versteckte Druide. Kann sein, dass dieser Druide die Welt beherrscht. Möglich aber auch, dass es keinen Druiden gibt, sondern nur den Wunsch der Menschen nach Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen. Warum wünscht man sich so etwas? Weil man nicht klarkommt? Oder weil man was besseres will, was anderes?
Man hat also die Wahl zischen Okkultismus (“Der versteckte Druide beherrscht uns alle”) und Verzweiflung (“Ich wünschte die Welt wäre anders”). Beides sind Zeichen einer großen Angst. Vielleicht sollte man der Angst keine Chance geben – und aus Prinzip diesen 2012-Film nicht gucken.

2012 weltuntergang apokalypse (c) http://www.roland-emmerich-2012.de/
Heribert Illig hat in seinem Buch “Das erfundene Mittelalter” dargelegt, dass die mittelalterlichen Kirchenschreiber ganze 300 Jahre zur katholischen Kirchen-Chronik hinzugedichet hat. Nicht mal der große europäische Kaiser Karl der Große (Krönung im Jahr 800 n.Chr.) soll gelebt haben. Starker Tobak. Wenn das stimmt, dann ist 2012 erst im Jahr 2312. Und der 21.12.2012 in drei Jahren wäre dann der 21.12.1712. Nicht auszudenken.

































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