“Wir versuchen, den Begriff Weltraumbeben nun zu etablieren”, sagt Karl-Heinz Glassmeifer von der Technischen Universität Braunschweig auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien.
Dies ist gelungen, denn gestern schrieb Spiegel-Online darüber (Spitzentitel: “Plasmabomben”). Heute schreiben wir darüber.
Was ist passiert? Der Spiegel schrieb das hier:
“Kompassnadeln zittern, sie zeigen derzeit nicht zuverlässig nach Norden. Ein gigantisches Beben ist im Gang. Doch nicht der Boden wackelt – das Magnetfeld der Erde vibriert. “Gerade findet nahe der Erde ein richtig starkes Weltraumbeben statt”, sagt Wolfgang Baumjohann von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Es sei wohl das stärkste je gemessene Weltraumbeben. “Man kann die Stärke vermutlich mit dem Erdbeben in Haiti im Januar vergleichen.”
Weltraumbeben, war da was? War da nicht Dieter Broers der es angekündigt hat? Und nicht nur er, sondern viele Wissenschaftler. Der Weg zu 2012 ist geradezu gespickt mit “Weltraumbeben.” Es ist nur ein neues Wort für einen inzwischen schon (gähn) alten Sachverhalt.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Spiegel-Meldung im Wissenschafts-Teil, die ZUGIBT, dass das menschliche Bewusstsein und das Erdmagnetfeld in direktem Zussamenhang stehen. Kann sich nur noch um Monate handeln. Ansätze gibt ja en masse.
Auch wenn wir wissen, dass das Magnetfeld eines Kühlschranks stärker ist als das der Sonne, so wissen wir auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen gleichmäßig starken Feldern (TV, Stromleitung), und Feldern, die in ihrer Stärke krass variieren (Sonne).
Wie im 2012-Interview mit Broers gehört (Link zum Interview unter dem Post): So ein Weltraumbeben löscht die Menschheit nicht aus, nö nö nö, aber sie verändert das Denken, sowohl das unbewusste als auch das bewusste Denken.
In welche Richtung, nun, tja, wie gesagt, darüber herrscht keine Klarheit, wie auch, und das ist auch gut so. Die Zukunft ist offen, meine Damen und Herren, und es ist an EUCH, diese Zukunft mitzuentscheiden, unbewusst und bewusst.
Allein das ist eigentlich eine gute 2012-Story, der bald alle beipflichten könnten.
Oder?
PF: Diesmal kein Foto, aber dafür ein abgefahren schöne Fotostrecke
Von Christine aus Bremen haben wir folgenden Beitrag erhalten…
Es kann gut sein. dass wir nach diesem Beitrag unseren Blog schließen müssen. Denn von 2012 bleibt einfach nichts mehr übrig.
Punkt.
Doch lest selbst:
Was passiert im Jahr 2012?
Seit längerem kursiert ein Datum in der Welt aller, die sich mit spirituellen Themen befassen: Das Jahr 2012, genauer gesagt: der 21.12.2012. Für diesen Tag gibt es die unterschiedlichsten und absurdesten Thesen. Einigkeit herrscht wohl über das Datum – nicht aber darüber, was dann passieren soll. Von einem Eintritt in die nächste Dimension wird hier gerne gesprochen, von einer neuen Stufe der Menschheitsentwicklung, aber auch von der Wiederkehr Außerirdischer oder einer Art göttlichem Strafgericht, das nur diejenigen überleben werden, die sich durch spirituelle Arbeit, Meditation oder ein besonders frommes Leben als würdig erwiesen haben. Die meisten dieser Thesen projizieren dabei apokalyptische Vorstellungen, gemischt mit astronomischem Halbwissen – und lassen sich sehr leicht widerlegen. Nur wenig Wahres bleibt im Kern übrig.
Erstens: Der ursprünglich auf astronomischen Gegebenheiten basierende, daran anknüpfend dann aber auf numerologischen Zahlenfolgen aufgebaute Maya-Kalender beendet am 21.12.2012 seine „lange Zählung“ von 5125 Jahren – wobei auch dieses Datum unter Experten umstritten ist.
Zweitens: Um das Jahr 2012 befindet sich die Sonne zur Wintersonnenwende am 21.12. von der Erde aus betrachtet ungefähr dort, wo die Sonnenbahn einerseits und die Galaktische Ebene der Milchstraße andererseits sich überschneiden. Dabei zeigt die aufgrund der Präzession in 26000 Jahren einmal im Kreis taumelnde Erdachse derzeit genau mit ihrem Südpol ähnlich einem Taktstock in Richtung dieses Schnittpunktes. Allerdings zeigt sie nicht im 90°-Winkel dorthin, sondern lediglich mit der ihr eigenen Neigung von ca. 23,5°. In der Nähe des besagten Schnittpunktes befindet sich von der Erde aus betrachtet außerdem immer das Zentrum der Milchstraße, in dem ein schwarzes Loch enthalten ist.
Die Irrtümer zum Jahr 2012
Der erste und am weitesten verbreitete Irrtum zum 21.12.2012 lautet: „Wenn die Zeitrechnung der Maya aufhört, ist das Ende der Welt gekommen.“ Tatsächlich hört aber die Zeitrechnung der Maya an diesem Tag gar nicht auf, denn es gibt im Maya-Kalender noch weitere Zähleinheiten, die bis in die nächsten Jahrtausende hinein reichen. Es ist auch im Maya-Kalender lediglich ein längerer Zeitzyklus vollendet. Zudem ist unter Experten umstritten, ob dies wirklich am 21.12.2012 oder vielleicht im Oktober 2012 oder auch 200 Jahre später geschehen soll.
Der zweite Irrtum, der auf astronomischem Halbwissen beruht, lautet: „Zur Wintersonnenwende 2012 steht die Sonne am Schwarzen Loch. Davon wird sie aufgesogen und rutscht samt Sonnensystem in eine neue Dimension.“
Großzügig übersehen wird bei dieser Annahme allerdings, dass sich das Galaktische Zentrum wie immer gut 25000 Lichtjahre von Erde und Sonne entfernt befindet. Und dabei gerade so viel Anziehung ausübt, dass die Sterne weder aus der Milchstraße driften noch in deren Mitte sausen. Dass die Wintersonnenwende von der Erde aus betrachtet nahe am Galaktischen Zentrum stattfindet, wird allerdings nicht 2012 sondern erst im Jahr 2225 sein! Und auch dann wird sich das Galaktische Zentrum wie immer rund 5° unter der Sonnenbahn befinden – eine exakte Übereinstimmung ist also gar nicht möglich. Übersehen wird zudem gerne, dass die Sonne von der Erde aus betrachtet sowieso einmal pro Jahr in der Nähe vom Galaktischen Zentrum derzeit auf 27° Schütze steht – zum Beispiel auch an jenem Tag, als die Fernsehserie „Die Simpsons“ zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Ein Schelm, wer daraufhin behauptet, die Simpsons würden uns in eine andere Dimension führen …
Derzeit und auch im Jahr 2012 befindet sich also die Sonne zur Wintersonnenwende ziemlich genau am Schnittpunkt der Sonnenbahn mit der Ebene der Milchstraße. Da es sich bei der Wintersonnenwende um einen wichtigen Wendepunkt auf der Erdumlaufbahn handelt, während die Ebene der Milchstraße die nächst höhere Umlaufbahn, nämlich die der Sterne um das Zentrum der Milchstraße anzeigt – ist das Zusammentreffen der beiden astronomischen Ebenen auf einem jahreszeitlichen Wendepunkt tatsächlich ein besonderes Ereignis, das eine große Zeitenwende anzeigen kann, vielleicht auch einen großen Entwicklungsschritt, eine Art neuen Menschheitszyklus symbolisiert. Dies ist vor allem dann logisch, wenn wir gelernt haben, das Wirken von Synchronizität zu verstehen, das ich in meinem Blog http://astrologisches.blog.de/ ausführlich beschrieben habe. Dabei kommt es nur ein Mal in ungefähr 26000 Jahren vor, dass ein derartiges Zusammentreffen erreicht wird. Genau genommen war dieser besondere Punkt aber schon in den 1990er Jahren erreicht worden. Mit großzügigem Spielraum können wir aber auch die Zeit 150 Jahre vorher bis 150 Jahre nachher als Zeitenwende verstehen.
Die seltene Übereinstimmung von Galaktischem Schnittpunkt und Wintersonnenwende, die möglicherweise eine große Wendezeit bedeutet, wird in esoterischen Kreisen gerne auch als „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ oder „Galactic Alignment“ bezeichnet.
Damit wären wir nun beim dritten Irrtum zum Thema, denn viele verstehen unter „Galactic Alignment“, dass sich die Sonne in ihrem Umlauf um das Zentrum der Milchstraße im Jahr 2012 genau auf der Ebene der Milchstraße befinde, wenn wir jene als Scheibe darstellen würden – aber auch das ist falsch. Zwar rotiert die Sonne in einem Zeitraum von ca. 230 Millionen Jahren um das Galaktische Zentrum ungefähr auf dieser Milchstraßenscheibe und durchneidet sie an zwei Punkten exakt. Dass die Sonne die Ebene der Milchstraße genau durchquert hat, ist allerdings bereits ca. 1,5 Millionen Jahre her, also weit entfernt vom Jahr 2012.
Auch der Begriff „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ bietet Anlass zu weiteren Trugschlüssen: „Am 21.12.2012 wird vom Galaktischen Zentrum ein radioaktiver Strahl direkt in einer Linie auf Sonne und Erde gerichtet“, heißt es hier gerne. Das Wort Synchronisationstrahl bedeutet aber nichts anderes als „gleichzeitig auf einer Linie“ und hat nichts mit radioaktiver Strahlung zu tun. Dabei ist es astronomisch ja nicht möglich, dass Galaktisches Zentrum, Sonne und Erde in einer Linie stehen, aufgrund der beschriebenen Abweichung von ca. 5°. Dennoch strahlt das Galaktische Zentrum, aber nicht nur zur Wintersonnenwende 2012, sondern immer. Es strahlt auch nicht direkt auf die Erde, sondern in alle Richtungen.
Der vierte Irrtum, der gerne verbreitet wird, besagt, dass im Jahr 2012 der Planet Nibiru auf die Erde kommt. Tatsächlich aber gibt es keinen Planeten mit Namen Nibiru. Es gibt jedoch Menschen, die glauben, dass Nibiru ein Objekt im Kuiper-Gürtel hinter der Neptunbahn sei. Dieses soll ähnlich einem Kometen alle 3600 Jahre in gefährliche Nähe zur Erde gelangen. Natürlich soll das auch 2012 geschehen – und das obwohl die lange Zählung des Maya-Kalenders nicht 3600, sondern 5125 Jahre dauert. Nibiru soll aufgrund seiner Anziehung dafür sorgen, dass die Erdachse kippt, und dann genau mit der Polachse zum Zentrum der Galaxis zeigt. Vermutlich handelt es sich auch hier um eine Theorie von astronomischen Laien, die sich keinen anderen Reim auf folgende Aussage machen konnten: „Zur Wintersonnenwende 2012 zeigt die Erdachse zum Galaktischen Zentrum“, eine Aussage, an der ja etwas Wahres dran ist, wie wir bereits gesehen haben. Völlig absurd sind dabei jedoch Trugschlüsse wie: „Wenn 2012 die Erdachse zum Galaktischen Zentrum zeigt, wird sich die Milchstraße wie ein helles Band um den Horizont legen“, was schlicht unmöglich ist – außer in Äquatornähe zu bestimmten Tageszeiten, und das war schon immer so.
Der fünfte Irrtum lautet: „2012 findet der Polsprung statt.“ Vermutlich basiert auch dieser auf den beschriebenen astronomischen Fehleinschätzungen zum Thema Erdachse. Zudem befinden wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit bereits seit längerem in einer Phase der Polumkehr, die aber ein paar Jahrtausende andauert. Während einer derartigen Phase ist die Erde etwas anfälliger für kosmische Strahlung. Es kann vermehrt zu Mutationen und Sprüngen in der Evolution kommen. Die konkrete Polumkehr wird jedoch erst für die Zeit um 3000 bis 4000 n. Chr. erwartet. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass dies schon 2012 geschehen kann.
Auch dass es 2012 besonders viele Sonnenflecken geben soll, wie der sechste Irrtum darstellt, ist äußerst unwahrscheinlich. Wahr daran ist nur, dass es etwa alle 11 Jahre ein Maximum an Explosionen auf der Sonne gibt, die als Sonnenflecken zu sehen sind, und die Schwankungen im Magnetfeld der Erde verursachen, was sowohl für Menschen als auch für elektronische Geräte störend sein kann. Ungefähr für 2012 wird wieder so ein Maximum erwartet. Ein besonders hohes Maximum gab es Ende der 1950er Jahre. 2012 dürfte es aber ein sehr geringes Maximum geben, denn der neue Sonnenfleckenzyklus hat bereits begonnen und die Sonne zeigt sich dabei so ruhig wie lange nicht mehr.
Die Bedeutung der Zeitenwende
Doch zurück zur eingangs beschriebenen Zeitenwende. Diese ist aus astrologischer Sicht ja tatsächlich gegeben, vollzieht sich aber…
(Fortsetzung lesen auf http://zeitenwende-2012.blog.de/)
Wir vom 2012 Blog danken Christine für diese Aufklärung.
Ehrlich.
Dieses mal liefern wir mal richtig. Denn unser diesmaliger 2012-Gast ist Dieter Broers.
Dr. Motte, Gründer der LOVEPARADE (zu der in den 90ern Millionen von Menschen nach Berlin kamen) schreibt in seinem Blog:
Dieter Broers ist Biophysiker und wurde über Nacht berühmt, als er in der HÖRZU ein ungewöhnlich offenes Interview zur globalen Lage der Welt zum Besten gab; die Folge: der verantwortliche Chefredakteur musste seinen Hut nehmen, Dieter geriet ins Visier sehr obskurer Gutmenschen und sein Leben verwandelte sich in einen Agentenkrimi. Er beschloss einen Film zu produzieren, um die wichtigen Informationen über das „Ende unserer Zeit“ zu veröffentlichen.
Kleiner Rückblick: Dieter Broers hat am 5. Januar 2009 in der Zeitschrift Hörzu dieses Aufsehen erregende Interview gegeben.
Dieses Hörzu-Interview einmal gelesen zu haben ist die beste Vorbereitung (oder Nachbereitung) für das folgende 2012-Interview mit Dieter Broers.
Leute, es lohnt sich wirklich. Vor allem wenn Ihr etwas über den Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und unserer Psyche hören wollt.
Dieter Broers forschte bis 1992 an TU und FU Berlin als Biophysiker auf dem Gebiet der Frequenz- und Regulationstherapie. Seine Arbeiten führten zu internationalen Patenten. Seit dieser Zeit erweitert er seine Studien von Athen aus. Seit 1997 arbeitet er als Direktor für Biophysik an der Münchner Vereinigung “International Council for Scientific Development (ICSD)”.
Vielen war Dieter Broers (und nicht: Dieter Brörs) bislang als Buchautor unter dem Psyeudonym “Morpheus” bekannt, der sich (grenz-)wissenschaftlich und interdisziplinär mit dem Thema Bewusstsein befasst hat.
Mit seinem aktuellen Dokumentarfilm “(R)Evolution 2012″ (auf DVD hier bestellbar und vereinzelt in deutschsprachigen Kinos zu sehen: Tourplan ansehen) ist er seit Monaten in einer Art Underground-Kinokampagne unterwegs. Wer das verpasst, ist kein echter 2012er
Das gleichnamige Buch zum Film kann hier gefunden werden.
Wie sagte Dr. Motte doch noch gleich in seinem Blog: Dieter Broers schafft eine interessante Betrachtungsgrundlage gerade inmitten der aktuellen Fülle von Gerüchten, Prophezeiungen und Meinungen.
Richtig!
Haltet die Luft an: dieses Interview ist sehr spannend!
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
(Sorry für den “Inquisitor”. Aber Inquisitor bedeutet ja “Hinterfrager.” Von daher passt es ganz gut.)
Wer sich 2012 aber mal so richtig aus dem Kopf schlagen lassen will, der hat (nur) heute die echte Gelegenheit dazu. Denn der Astronom Florian Freistetter läuft aus Jena kommend im Berliner “Planetarium am Insulaner” ein und hält dort einen Vortrag mit dem Titel “Wird die Welt 2012 untergehen?”
Der ehrlichere Titel wäre: “Ja habt Ihr alle einen Schuss?”
Wahrscheinlich haben wir einen.
Wer Freistetter auf seinem Blog “Astrodictum-Simplex” verfolgt, der weiß, dass er den 2012-Mythos hart angehen wird. Er verputzt ihn quasi täglich genüsslich zum Frühstück.
Ist ja auch ein leckeres Thema.
Hier der Link zur Veranstaltung.
Und hier eine Vorschau:
Planet X? Nö.
Polsprung? Nix da.
Sonnensturm? Ach was.
Weltuntergang? Ach herrje…
Dieter Broers?
Grüßt schön! (Falls ich es nicht hinschaffe)
PS: Habe heute aufgeschnappt, die Sonne dreht sich um den Sirius? Kann das mal bitte jemand den Florian fragen?
Die 2012-Welle erreicht die Elfenbeintürme. Im Kino, im Fernsehen, oder Online – jetzt melden sich die Wissenschaftler zum Thema 2012 zu Wort. In Zeitungen, Interviews, und auf ihren Homepages. Ihre Rolle: die Fakten klarstellen. Tenor: der Weltuntergang am 21.12. 2012 findet nicht statt. Natürlich nicht.
Zumindest nicht wegen des Maya Kalenders. Der Maya Kalender endet zwar am 21. Dezember 2012, aber das bedeutet nicht das Ende der Welt, sondern das Gegenteil: einen neuen Zeitzyklus, mehr nicht, so Florian Freistetter auf dem Science Blog, ein forschender Astronom, der bereits mehrere kritische Artikel zum Thema 2012 auf seiner Seite gepostet hat.
Freistetter, der in Jena und Heidelberg lehrt, hat sich die Mühe gemacht, schon Wochen bevor die Nasa 2012 zerpflückte, alle geläufigen 2012-Theorien in einer Fragen-und-Antworten-Runde komplett zur zersägen. Übrig bleibt vom 2012-Glauben danach nur Staub und Scham…
Das sagenumwobene Datum steht aber für noch mehr: zum Beispiel für den Planeten X und Nibiru. So sehr das nach Aufregung schmeckt – daran glauben die wenigsten Wissenschaftler. Es gibt keinerlei Beweise für einen unentdeckten, gefährlichen Planeten X, geschweige denn etwas Hieb- und Stichfestes zur Untermauerung der Legende von Nibiru.
Die anderen 2012-Szenarien um Sonnenstürme, Polsprünge und galaktische Konstellationen werden von Freistetter ebenso tüchtig entdramatisiert. Dennoch wird eingeräumt, dass diese Phänomene starke Auswirkungen auf das Leben auf der Erde haben KÖNNTEN.
Immerhin: sie münden nicht zwangsläufig in einen umgehenden katastrophalen Weltuntergang. Und schon gar nicht 2012. Das Datum für diese Ereignisse bleibt noch ungewiss. Der Astronomie sei Dank.
(Aber wehe, sie irrt sich diesmal!)
Sommer 2012: Warnungen von der Strahlenschutzbehörde, Gesundheits-Instituten, von Frau Merkel selber: Erhöhte Kosmische Strahlungsdosen aus dem All. Der Flugverkehr wird eingestellt, da in höheren Lagen die Strahlung lebensgefährliche Werte angenommen hat. Die Menschen müssen den Aufenthalt im Freien vermeiden. Und die Schutzanzüge besorgen, die vom Institut für Strahlenschutz zur Verfügung gestellt werden.
Wissenschaftler können diese Strahlung nicht identifizieren, weil sie in kein bekanntes Muster (Supernova, gewaltige Sonnenstürme) passt… Stimmen die Vorhersagen doch, dass 2012 die globale Katastrophe einsetzt?
Schon heute ist ein Anstieg der kosmischen Strahlung nachzuweisen: Zum Beispiel lassen die Fluggesellschaften keine schwangeren Frauen mehr auf ihren Interkontinental-Routen arbeiten, weil sie in diesen Flughöhen zu starken kosmischen Strahlen ausgesetzt sind.
Jede Sekunde schwirren die Teilchen schon durch unseren Körper und am Ende sind sie vielleicht unsere unsichtbaren Todbringer. Sie verändern das Erbgut der Menschen. Im worst case endet das so: unfruchtbar, verkrebst oder nervlich zerstört. Je nach Strahlendosis könnte eine ganze Generation von Mutanten entstehen. Sind das die kommenden Götter, die der Maya-Kalender für 2012 vorhersagt?
Wird die Erdatmosphäre halten?
Wie können wir uns schützen?
Retten uns plötzlich auftauchende Aliens ja im Jahre 2012?
Bevor ich seine Antwort auf die Frage nach 2012 verrate: Wer kennt Fred Alan Wolf nicht?
Okay, na gut.
Fred Alan Wolf, Ph.D., ist einer der Köpfe in dem erfolgreichen Film The Secret, auf deutsch Das Geheimnis, ein Film über das “Gesetz der Anziehung” und wie es unser aller Leben bestimmt – im Guten wie im Schlechten. Es ist einer der wichtigsten Filme der letzten 5 Jahre und ist ein Hammerphänomen geworden.

Was sagt Fred Alan Wolf zu 2012? (c) http://www.fredalanwolf.com/
Fred Alan Wolf wurde darin als Wissenschaftler befragt, denn ist er Experte der Theoretischen Physik und einer der bekanntesten öffentlichen Redner zum Thema Quantenphysik und Mystik.
So einer macht sich ganz gut in einem New Age Film. Und abgesehen davon, dass er völlig schräg ist, und der totale Entertainer, hat er einige hochinteressant Dinge zu sagen.
Hier zum Beispiel in diesen beiden Videos zum Thema “Wunschdenken” und zum Thema “Doppelspalt”.
Ich habe mir also gedacht, wenn schon keiner was Sicheres über 2012 sagen kann, dann sollte man einfach mal Fred Alan Wolf fragen.
Also habe ich ihm eine Email geschrieben, in der ich ihm erst mal sagte, dass ich ihn super finde und dann habe ich diese Frage gestellt:

frage an fred alan wolf zu 2012
Übersetzt: Hallo, ich bewundere Sie, Sie sind ein Experte, also bitte, können Sie bitte einen Kommentar zum 2012-Hype abgeben? Es wäre mir wichtig, danke.
Nach 2 Tagen bekam ich seine Antwort. Mein Herz hat gepocht! Und das das hat er geschrieben:

Fred alan wolfs antwort zu 2012
Auf deutsch: “Eigentlich habe ich noch nie wirklich darüber nachgedacht. Vielleicht ist das genau die Antwort die Sie suchen.”
Das war ziemlich ernüchternd. Und heilsam. Und unerwartet. Und frech von ihm, oder?
Meine Güte. Was für ein toller Typ.
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Habe gestern auf Empfehlung von Eddi “Knowing” angeguckt, einen düsteren, naja, Katastrophenfilm
mit einigen heftigen Schock-Horrorelementen. Brennende Menschen und blonde Zombie-Engel. Ich weiß nicht genau, ob es ein 2012-Film ist. Aber es ist endlich mal ein Film, der sich zum Thema “Sonnenaktivität” äußert. Denn hier geht es darum, dass die Erde vernichtet wird, weil die Sonne eruptiert und alles schön verbrennt. Eine schreckliche Vorstellung. Am Ende kommen entpuppen sich die Zombies als feinstoffliche Aura-Engel und nehmen die beiden Kinder-Hauptfiguren mit an Bord und fliegen ins Paradies, um dort neu anzufangen. Noah lässt grüßen, wegen der Sonnensintflut, aber auch Adam und Eva. Die Engel sind ziemlich High-Tech, und die Erde nach dem Film ziemlich am Ende. Aber wie gesagt, es gibt Engel die das vorher wussten, und die kamen um ein paar Menschen zu retten. So gesehen klingt das auch nach 2012. Denn 2012 steht für irgendwas. Nur, wofür?
Na wunderbar. In Neuseeland hat das Institute for Human Continuity eine Website gebaut, in der man sich für eine 2012 Lotterie registrieren kann. Wer das große Los zieht, darf zu den wenigen Überlebenden gehören, um die sich das Institut persönlich kümmern wird. Die Wahrscheinlichkeit einer globalen Zerstörung beziffert das Institut auf 94 Prozent. Na dann, bewerben bitte. Ich nehme stark an, dass dieses Los nicht ganz kostenfrei sein wird.























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