Home / Archive by category '2012 und Apokalypse'
-->

Heute statt Text mal einfach eine grandiose Grafik (klicken zum Vergrößern):

2012 theorie

Die beste 2012-Übersicht der Welt

“Wir versuchen, den Begriff Weltraumbeben nun zu etablieren”, sagt Karl-Heinz Glassmeifer von der Technischen Universität Braunschweig auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien.

Dies ist gelungen, denn gestern schrieb Spiegel-Online darüber (Spitzentitel: “Plasmabomben”). Heute schreiben wir darüber.

Was ist passiert? Der Spiegel schrieb das hier:

“Kompassnadeln zittern, sie zeigen derzeit nicht zuverlässig nach Norden. Ein gigantisches Beben ist im Gang. Doch nicht der Boden wackelt – das Magnetfeld der Erde vibriert. “Gerade findet nahe der Erde ein richtig starkes Weltraumbeben statt”, sagt Wolfgang Baumjohann von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Es sei wohl das stärkste je gemessene Weltraumbeben. “Man kann die Stärke vermutlich mit dem Erdbeben in Haiti im Januar vergleichen.”

Weltraumbeben, war da was? War da nicht Dieter Broers der es angekündigt hat? Und nicht nur er, sondern viele Wissenschaftler. Der Weg zu 2012 ist geradezu gespickt mit “Weltraumbeben.” Es ist nur ein neues Wort für einen inzwischen schon (gähn) alten Sachverhalt.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Spiegel-Meldung im Wissenschafts-Teil, die ZUGIBT, dass das menschliche Bewusstsein und das Erdmagnetfeld in direktem Zussamenhang stehen. Kann sich nur noch um Monate handeln. Ansätze gibt ja en masse.

Auch wenn wir wissen, dass das Magnetfeld eines Kühlschranks stärker ist als das der Sonne, so wissen wir auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen gleichmäßig starken Feldern (TV, Stromleitung), und Feldern, die in ihrer Stärke krass variieren (Sonne).

Weltraumbeben als 2012 Begriff (c) http://mm04.nasaimages.org/

Wie im 2012-Interview mit Broers gehört (Link zum Interview unter dem Post): So ein Weltraumbeben löscht die Menschheit nicht aus, nö nö nö, aber sie verändert das Denken, sowohl das unbewusste als auch das bewusste Denken.

In welche Richtung, nun, tja, wie gesagt, darüber herrscht keine Klarheit, wie auch, und das ist auch gut so. Die Zukunft ist offen, meine Damen und Herren, und es ist an EUCH, diese Zukunft mitzuentscheiden, unbewusst und bewusst.

Allein das ist eigentlich eine gute 2012-Story, der bald alle beipflichten könnten.

Oder?

PF: Diesmal kein Foto, aber dafür ein abgefahren schöne Fotostrecke

Von Christine aus Bremen haben wir folgenden Beitrag erhalten…

Es kann gut sein. dass wir nach diesem Beitrag unseren Blog schließen müssen. Denn von 2012 bleibt einfach nichts mehr übrig.

Punkt.

Doch lest selbst:

Was passiert im Jahr 2012?

Seit längerem kursiert ein Datum in der Welt aller, die sich mit spirituellen Themen befassen: Das Jahr 2012, genauer gesagt: der 21.12.2012. Für diesen Tag gibt es die unterschiedlichsten und absurdesten Thesen. Einigkeit herrscht wohl über das Datum – nicht aber darüber, was dann passieren soll. Von einem Eintritt in die nächste Dimension wird hier gerne gesprochen, von einer neuen Stufe der Menschheitsentwicklung, aber auch von der Wiederkehr Außerirdischer oder einer Art göttlichem Strafgericht, das nur diejenigen überleben werden, die sich durch spirituelle Arbeit, Meditation oder ein besonders frommes Leben als würdig erwiesen haben. Die meisten dieser Thesen projizieren dabei apokalyptische Vorstellungen, gemischt mit astronomischem Halbwissen – und lassen sich sehr leicht widerlegen. Nur wenig Wahres bleibt im Kern übrig.

Erstens: Der ursprünglich auf astronomischen Gegebenheiten basierende, daran anknüpfend dann aber auf numerologischen Zahlenfolgen aufgebaute Maya-Kalender beendet am 21.12.2012 seine „lange Zählung“ von 5125 Jahren – wobei auch dieses Datum unter Experten umstritten ist.

Zweitens: Um das Jahr 2012 befindet sich die Sonne zur Wintersonnenwende am 21.12. von der Erde aus betrachtet ungefähr dort, wo die Sonnenbahn einerseits und die Galaktische Ebene der Milchstraße andererseits sich überschneiden. Dabei zeigt die aufgrund der Präzession in 26000 Jahren einmal im Kreis taumelnde Erdachse derzeit genau mit ihrem Südpol ähnlich einem Taktstock in Richtung dieses Schnittpunktes. Allerdings zeigt sie nicht im 90°-Winkel dorthin, sondern lediglich mit der ihr eigenen Neigung von ca. 23,5°. In der Nähe des besagten Schnittpunktes befindet sich von der Erde aus betrachtet außerdem immer das Zentrum der Milchstraße, in dem ein schwarzes Loch enthalten ist.

Die Irrtümer zum Jahr 2012

Der erste und am weitesten verbreitete Irrtum zum 21.12.2012 lautet: „Wenn die Zeitrechnung der Maya aufhört, ist das Ende der Welt gekommen.“ Tatsächlich hört aber die Zeitrechnung der Maya an diesem Tag gar nicht auf, denn es gibt im Maya-Kalender noch weitere Zähleinheiten, die bis in die nächsten Jahrtausende hinein reichen. Es ist auch im Maya-Kalender lediglich ein längerer Zeitzyklus vollendet. Zudem ist unter Experten umstritten, ob dies wirklich am 21.12.2012 oder vielleicht im Oktober 2012 oder auch 200 Jahre später geschehen soll.

Der zweite Irrtum, der auf astronomischem Halbwissen beruht, lautet: „Zur Wintersonnenwende 2012 steht die Sonne am Schwarzen Loch. Davon wird sie aufgesogen und rutscht samt Sonnensystem in eine neue Dimension.“

Großzügig übersehen wird bei dieser Annahme allerdings, dass sich das Galaktische Zentrum wie immer gut 25000 Lichtjahre von Erde und Sonne entfernt befindet. Und dabei gerade so viel Anziehung ausübt, dass die Sterne weder aus der Milchstraße driften noch in deren Mitte sausen. Dass die Wintersonnenwende von der Erde aus betrachtet nahe am Galaktischen Zentrum stattfindet, wird allerdings nicht 2012 sondern erst im Jahr 2225 sein! Und auch dann wird sich das Galaktische Zentrum wie immer rund 5° unter der Sonnenbahn befinden – eine exakte Übereinstimmung ist also gar nicht möglich. Übersehen wird zudem gerne, dass die Sonne von der Erde aus betrachtet sowieso einmal pro Jahr in der Nähe vom Galaktischen Zentrum derzeit auf 27° Schütze steht – zum Beispiel auch an jenem Tag, als die Fernsehserie „Die Simpsons“ zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Ein Schelm, wer daraufhin behauptet, die Simpsons würden uns in eine andere Dimension führen …

Derzeit und auch im Jahr 2012 befindet sich also die Sonne zur Wintersonnenwende ziemlich genau am Schnittpunkt der Sonnenbahn mit der Ebene der Milchstraße. Da es sich bei der Wintersonnenwende um einen wichtigen Wendepunkt auf der Erdumlaufbahn handelt, während die Ebene der Milchstraße die nächst höhere Umlaufbahn, nämlich die der Sterne um das Zentrum der Milchstraße anzeigt – ist das Zusammentreffen der beiden astronomischen Ebenen auf einem jahreszeitlichen Wendepunkt tatsächlich ein besonderes Ereignis, das eine große Zeitenwende anzeigen kann, vielleicht auch einen großen Entwicklungsschritt, eine Art neuen Menschheitszyklus symbolisiert. Dies ist vor allem dann logisch, wenn wir gelernt haben, das Wirken von Synchronizität zu verstehen, das ich in meinem Blog http://astrologisches.blog.de/ ausführlich beschrieben habe. Dabei kommt es nur ein Mal in ungefähr 26000 Jahren vor, dass ein derartiges Zusammentreffen erreicht wird. Genau genommen war dieser besondere Punkt aber schon in den 1990er Jahren erreicht worden. Mit großzügigem Spielraum können wir aber auch die Zeit 150 Jahre vorher bis 150 Jahre nachher als Zeitenwende verstehen.

Die seltene Übereinstimmung von Galaktischem Schnittpunkt und Wintersonnenwende, die möglicherweise eine große Wendezeit bedeutet, wird in esoterischen Kreisen gerne auch als „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ oder „Galactic Alignment“ bezeichnet.

Damit wären wir nun beim dritten Irrtum zum Thema, denn viele verstehen unter „Galactic Alignment“, dass sich die Sonne in ihrem Umlauf um das Zentrum der Milchstraße im Jahr 2012 genau auf der Ebene der Milchstraße befinde, wenn wir jene als Scheibe darstellen würden – aber auch das ist falsch. Zwar rotiert die Sonne in einem Zeitraum von ca. 230 Millionen Jahren um das Galaktische Zentrum ungefähr auf dieser Milchstraßenscheibe und durchneidet sie an zwei Punkten exakt. Dass die Sonne die Ebene der Milchstraße genau durchquert hat, ist allerdings bereits ca. 1,5 Millionen Jahre her, also weit entfernt vom Jahr 2012.

Auch der Begriff „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ bietet Anlass zu weiteren Trugschlüssen: „Am 21.12.2012 wird vom Galaktischen Zentrum ein radioaktiver Strahl direkt in einer Linie auf Sonne und Erde gerichtet“, heißt es hier gerne. Das Wort Synchronisationstrahl bedeutet aber nichts anderes als „gleichzeitig auf einer Linie“ und hat nichts mit radioaktiver Strahlung zu tun. Dabei ist es astronomisch ja nicht möglich, dass Galaktisches Zentrum, Sonne und Erde in einer Linie stehen, aufgrund der beschriebenen Abweichung von ca. 5°. Dennoch strahlt das Galaktische Zentrum, aber nicht nur zur Wintersonnenwende 2012, sondern immer. Es strahlt auch nicht direkt auf die Erde, sondern in alle Richtungen.

Der vierte Irrtum, der gerne verbreitet wird, besagt, dass im Jahr 2012 der Planet Nibiru auf die Erde kommt. Tatsächlich aber gibt es keinen Planeten mit Namen Nibiru. Es gibt jedoch Menschen, die glauben, dass Nibiru ein Objekt im Kuiper-Gürtel hinter der Neptunbahn sei. Dieses soll ähnlich einem Kometen alle 3600 Jahre in gefährliche Nähe zur Erde gelangen. Natürlich soll das auch 2012 geschehen – und das obwohl die lange Zählung des Maya-Kalenders nicht 3600, sondern 5125 Jahre dauert. Nibiru soll aufgrund seiner Anziehung dafür sorgen, dass die Erdachse kippt, und dann genau mit der Polachse zum Zentrum der Galaxis zeigt. Vermutlich handelt es sich auch hier um eine Theorie von astronomischen Laien, die sich keinen anderen Reim auf folgende Aussage machen konnten: „Zur Wintersonnenwende 2012 zeigt die Erdachse zum Galaktischen Zentrum“, eine Aussage, an der ja etwas Wahres dran ist, wie wir bereits gesehen haben. Völlig absurd sind dabei jedoch Trugschlüsse wie: „Wenn 2012 die Erdachse zum Galaktischen Zentrum zeigt, wird sich die Milchstraße wie ein helles Band um den Horizont legen“, was schlicht unmöglich ist – außer in Äquatornähe zu bestimmten Tageszeiten, und das war schon immer so.

Der fünfte Irrtum lautet: „2012 findet der Polsprung statt.“ Vermutlich basiert auch dieser auf den beschriebenen astronomischen Fehleinschätzungen zum Thema Erdachse. Zudem befinden wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit bereits seit längerem in einer Phase der Polumkehr, die aber ein paar Jahrtausende andauert. Während einer derartigen Phase ist die Erde etwas anfälliger für kosmische Strahlung. Es kann vermehrt zu Mutationen und Sprüngen in der Evolution kommen. Die konkrete Polumkehr wird jedoch erst für die Zeit um 3000 bis 4000 n. Chr. erwartet. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass dies schon 2012 geschehen kann.

Auch dass es 2012 besonders viele Sonnenflecken geben soll, wie der sechste Irrtum darstellt, ist äußerst unwahrscheinlich. Wahr daran ist nur, dass es etwa alle 11 Jahre ein Maximum an Explosionen auf der Sonne gibt, die als Sonnenflecken zu sehen sind, und die Schwankungen im Magnetfeld der Erde verursachen, was sowohl für Menschen als auch für elektronische Geräte störend sein kann. Ungefähr für 2012 wird wieder so ein Maximum erwartet. Ein besonders hohes Maximum gab es Ende der 1950er Jahre. 2012 dürfte es aber ein sehr geringes Maximum geben, denn der neue Sonnenfleckenzyklus hat bereits begonnen und die Sonne zeigt sich dabei so ruhig wie lange nicht mehr.

Die Bedeutung der Zeitenwende

Doch zurück zur eingangs beschriebenen Zeitenwende. Diese ist aus astrologischer Sicht ja tatsächlich gegeben, vollzieht sich aber…

(Fortsetzung lesen auf http://zeitenwende-2012.blog.de/)

Wir vom 2012 Blog danken Christine für diese Aufklärung.

Ehrlich.

(c) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e8/Rombergpark-100330-11414-Knospe.jpg

Okay, ganz ruhig bleiben.

Michael Jackson starb letztes Jahr, und das auch noch an meinem Geburtstag. Werde ich schwer vergessen können.

Ein Freund von mir, ein wirklicher MJ-Fan, sah sich seinen Film “This is it” an, und raunte mir dann bei einem Mittagessen zu, dass er nicht sicher sei, aber es könne sein, dass Jacko was über 2012 gesagt hat… ganz am Ende des Films.

Ich habe das überprüft, und es stimmt. Am Ende des Films hält Jackson eine kleine Rede zu seinen Tänzern und Helfern, und dann sagt er den Satz:

Let’s take care of the planet.
We got four years to get it right.
Or else, or else
it’s irreversible – END OF OUR TIME.

Übersetzung:

Lasst uns um den Planeten kümmern.
Wir haben vier Jahre, um es hinzukriegen.
Oder sonst, sonst…
Wird es irreversibel sein – DAS ENDE DER ZEIT

Leider kann ich hier den Filmausschnitt nicht zeigen (ich lege mich ungern mit Hollywood-Studios an), aber vielleicht behilft sich der eine oder andere im Internet mit Tricks, die ich NICHT kenne.

Dankenswerterweise hat jemand seine Worte abgetippt und hier auf Facebook veröffentlicht.

Was können wir daraus ablesen?

Naja, Michael war immer ein Weltenretter, das ist nichts Neues. Aber das er eine Deadline setzte, dass kennen wir nicht von ihm.

In vier Jahren? Er sagte diesen Satz im April 2009, und mit etwas List und Augen zugedrückt ist das genau die Zeit bis Dezember 2012.

Wenn es denn stimmt, und er ein 2012er war, und er diese wertvolle Botschaft verteilen wollte, dann hat man ihm aber einen saftigen Strich durch die Rechnung gemacht…

Hier noch eine zweite Quelle, ein Artikel in Hollywoodtoday, die aber sein Zitat mit dem Abholzen des Regenwalds in Verbindung bringt.

Meinungen?

Michael Jackson 2012 Botschafter (c) www.michaeljackson.com

(c) www.michaeljackson.com

2012 ist für uns Blogger immer noch ein Rätsel. Ehrlich.

Wir fragen uns immer noch, wohin die 2012-Reise geht. Immerhin tickt die Uhr ja immer lauter.

Die Wahrheit ist: Wir beim 2012-Blog können mit den Begriffen “Aufstieg der Menschheit” und “Eintritt in die 5. Dimension” immer noch wenig anfangen. Wir finden, unsere 3 Dimensionen sind interessant genug. Und was uns wirklich auf den Nägeln brennt, das sind die krassen Meldungen aus seriösen Quellen, die mit 2012 in Zusammenhang stehen…

Hier wieder so eine: Da verkündet ein Mann namens Charles Munger den finanziellen Ruin der USA im Jahre 2012. Quasi als Höhepunkt der Finanzkrise. Man könnte das ignorieren, wenn dieser Mr. Munger nicht der langjährige Partner von Warren Buffet gewesen wäre. Buffett? Den kennen Sie ab jetzt: Warren B. ist der wohl erfolgreichste Investor aller Zeiten. Ein echter Guru. Ein Multi-Multi-Milliardär. Von ihm stammt die Aussage: “Wenn man mir ein Geschäft nicht in einfachen Worten erklären kann, dann investiere ich nicht darin.”

Zurück zu Munger. Auf marketwatch.com legt er dar, warum es 2012 krachen muss (leider nur auf englisch, Titel: “Der Tod es amerikanischen Kapitalismus. Die letzten 10 Etappen…”). Schnellversion: Immer mehr Amerikaner haben kapiert, dass man mit Börsengeschäften (also Nicht-Arbeit) mehr Geld verdienen kann al smit einem JOB. Nicht die 10 oder 20 Großbanken machen die Krise aus, so Munger, sondern über 50 Millionen US-Bürger, die fleißig spekulieren, um ihren ganz privaten Reibach zu machen. Die Banken unterstützen das, weil sie Provisionen verdienen. Ergebnis: niemand arbeitet mehr wirklich, Produktion gleich Null, Blase riesengroß.

Bumm. 2012 platzt dann der Rest von dem, was 2008 mal als Finanzkrise begann.

Nun kann man sagen, ach naja, das britische Empire hat das schon hinter sich, die haben sich von der Produktion vollständig auf Handel und Finanzen verlegt und sind damit ganz gut gefahren, und sogar Finanzzentrum der Welt geworden (Wie heißt es so schön: “Eine Bank auszurauben und eine zu gründen läuft auf dasselbe hianus: ein Haufen Geld nämlich).

Sogar heute in der Krise, wo das englische Defizit größer ist als das griechische (!), gibt es in London keine echte Panik und eine nur moderate Arbeitslosigkeit. Doch bei den Amerikanern liegt der Fall anders. Die haben ein Defizit, das kann man mit Nullen schon gar nicht mehr ausdrücken. Wissen Sie wie viele Nullen eine Trillion hat? Wir werden es merken, falls der Dollar abnudelt…

Charlie Munger ist nicht der einzige, der 2012 im Visier hat.

Da gibt es noch den Prognosengott Gerald Celente, der allerhand vorausgesehen hat – und auch für 2012 das ganz Große Ding anonciert (“Die größte depression aller Zeiten”) (wow!):

Gerald Celente erwartet, dass wir derzeit den Beginn der größten Depression aller Zeiten erleben. Diese werde schlimmer verlaufen als die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre. Die USA würden im Zuge dessen auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurück fallen. Spätestens im Jahr 2012, dem mutmaßlichen Höhepunkt der Krise, sei die Lebensmittelversorgung der eigenen Familie das zentrale Problem für die Menschen. Anders als in den 1930er Jahren seien Regierung, Unternehmen und Bürger heute über alle Maßen verschuldet. Dies werde dazu führen, dass die Krise weitaus schlimmere Folgen haben werde als damals.

Doch lest es ruhig hier selbst nach.

Und hier noch ein 2012-Interview mit Celente (englisch).

Doch Vorsicht, Leute. Das alles kann man glauben, muss man aber nicht. Wir werden dieses Thema allerdings ab jetzt verschärft verfolgen. Weil es mit unseren 3 Dimensionen verdammt viel zu tun hat.

2012 – Das Jahr der religiösen Apokalypse? Entweder Entzücken oder „Jüngstes Gericht“.

In den großen Religionen wird ein solcher Tag prophezeit. Auch andere Glaubensvereinigungen teilen apokalyptische Vorstellungen für 2012. Und zum großen Teil auch die politischen Welten-Führer, die es laut Verschwörungstheoretiker mit ihren Handlungen sogar darauf anlegen würden, die biblische Prophezeiung im Jahr 2012 zu erfüllen.

Schlagen wir das Buch der Bücher auf: „Aber von diesem Tage und von dieser Stunde weiß niemand, nicht einmal die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater allein.“ Aber könnte ja sein, dass Gott seine Meinung geändert hat, seit die Bibel geschrieben wurde. Könnte ja sein, er hätte jemanden das Datum der Apokalypse verraten…

(c) böhringer friedrich http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons

Für das sagenumwobene Jahr 2012 existieren 19 weitere Szenarien kommender Ereignisse. Sie reichen von globalen Naturkatastrophen über galaktische Explosionen bis hin zu kulturgeschichtlichen 2012 Worst-Case-Szenarien. Ich möchte alle in unserem 2012-Blog vorstellen. Hübsch nacheinander.

Damit man bald gut informiert nicht nur nickend dabei steht, wenn ein 2012-Jünger seine Thesen verbeitet, sondern auch uneingeschüchtert seinen eigenen Senf dazu geben kann. Es wird in manchen Posts wie Nachhilfeunterricht in Astronomie, Geologie oder der Königswissenschaft Physik klingen. Aber Hand aufs Herz: es interessiert uns brennend, woraus der Stoff von Alpträumen besteht.

Hier der Ausblick:

  • Explosion des Schwarzen Loches im Zentrum unserer Galaxie
  • 2012 Tag des Jüngsten Gerichts
  • Brutale Invasion von Aliens 2012
  • Gamma-Strahlen-Ausbruch (GSA): Ende der Erdatmosphäre!
  • Erdmantelrutsch: Katastrophen-Tektonik für 2012
  • Kosmische Strahlung – neue Generation von Mutanten?
  • Grippe-Epidemien: Massensterben 2012
  • Letzter Weltkrieg 2012: Nuklearkrieg/ Biologischer Krieg
  • Supervulkane 2012: Untergang moderner Zivilisation
  • Aufstieg der künstlichen Intelligenz im Jahre 2012 (Terminator!!)
  • Globale Erwärmung und Trinkwasserengpässe 2012
  • Zeitreise 2012: Auslöschung der Menschheitsgeschichte?
  • 2012 Nanotechnologie außer Kontrolle
  • 2012 Supernova: Kosmischer Killer
  • Genmanipulation
  • Tschernobyl II in 2012
  • Spontane Eiszeit rottet 2012 ganze 95 % aller Lebewesen aus
  • Das Sonnensystem fällt 2012 auseinander (Butterfly Effect)
  • Large Hadron Collider (LHC) – Experiment im Schweizer Jura riskiert Ende des Universums

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass die gewichtigen Theorien Planet X, Polsprung, Nibiru oder die Maya-Problematik nicht genannt werden. Das ist richtig. Denn sie stehen bereits unter 2012 Theorien in unserem Blog und werden dort wesentlich ausführlicher behandelt als einzelne Posts der voran gegangenen Liste.

Think Tank (c) Mimita13

google 2012 krieg der welten

2012 Magie – 2012 Manie? Zum dritten Mal schon in kürzester Zeit zeigt Google uns auf seinem Google-Logo Ufos, Kornkreise und Alien-Ufos. Man möchte fast meinen, das hat etwas zu bedeuten. Drohende Apokalypse? Der Kenner weiß – Google präsentiert uns hier eine Szene aus dem Film “Krieg der Welten“.

Nachher, 2012, wird es vielleicht nur heißen: Sie kommen. Und dann werden alle dank Google die gleichen Assoziationen haben…

Die letzte Generation von Menschen lebt genau jetzt und der Weltuntergang findet schon 2012 statt. Das ist die Message der Prophetin Sibylle – ein weibliches Orakel der Antike. Im römischen Reich waren diese Seherinnen des Verborgenen die wichtigste Instanz, wenn man sich göttlichen Rat einholen wollte.

In Cumae, nahe von Neapel lebte die Sybille, die davon sprach, dass die zehnte Generation Menschen (zu je 800 Jahren) um 2000 leben würde. Sie sah gewaltige Erdbeben, Feuer vom Himmel kommen, Städte im Meer versinken: Tod und Untergang (Buch 4, Sibylle, Cumae).

(c) Ulrich Still http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons

Sie war übrigens keine durchwegs pessimistische Seherin, auch wenn sie Hannibals Invasion in das römische Reich beschrieben hatte. Sie hat zum Beispiel ein goldenes Zeitalter voraus gesehen, die mit der Geburt eines göttlichen Kindes eingeläutet würde. Mit anderen Worten: Sie hat Jesus Christus prophezeit.
Beeindruckt uns das?

(c) Böhringer Friedrich http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons

Das Ganze kann man sich in einem kurzen Fim auf You Tube ansehen. Er heißt December 21 2012 the END? (Part 1 of 6) und ist bis jetzt nur auf englisch zu haben. Die Sibylle kommt ab Minute 4:39 ins Spiel. Hier der Anfang des Films:

Lassen wir zum Thema Weltuntergang 2012 einen echten Wissenschaftler zu Wort kommen: Dr. Michio Kaku. Er ist einer der populärsten Wissenschaftler der USA.

Dr. Kaku berichtet, dass wenn man in Fachkreisen von Außerirdischen spricht, dann geht es nicht um kleine grüne Männer, sondern um 3 Kategorien von Zivilisationen: Typ 1, 2 und 3.

Eine Typ 1-Zivilisation ist eine, die den Heimatplaneten beherrscht, also eine “planetare” Zivilisation. Sie kontrolliert das Wetter, Erdbeben, Vulkane, baut Städt auf und im Ozean. Sie hat den Planeten im Griff.

Der zweite Typ Zivilisation ist “stellar”. Sie hat sämtliche Energie des Planeten verbraucht und holt sich neue Energie vom Mutterstern (Sonne). Und zwar nicht mit ein bisschen Solardach, sondern per direkter Abschöpfung von Sonnenstürmen, Sonneneruptionen und so weiter – alles, um ihre riesigen Maschinen zu betreiben. Irgendwann erschöpfen sie auch ihre Sonne, und dann werden sie “galaktisch”.

Die Typ 3-Zivilisation nutzt schließlich die Energie von Millarden von Sonnen innerhalb ihrer Galaxie. Zur Veranschaulichung: X-Men wäre Typ 1, Star Strek mit der Planetenföderation wäre Typ 2, und Star Wars mit dem galaktischen Empire wäre Typ 3.

So ungefähr. Und wo stehen wir? Welcher Typ sind wir hier gerade auf der Erde? Antwort: Wir sind Typ 0. Typ Zero. Nada. Wir sind noch nicht mal auf der Skala drauf. Wir holen uns Energie nicht von Sternen oder der Sonne, sondern von toten Pflanzen: Öl und Kohle und Gas.

Aber es ist absehbar, dass wir Typ 1 irgendwann erreichen: Dr. Kaku in ca. 100 Jahren. Er sagt, Anzeichen für diese historische “Transition” finden sich täglich in der Zeitung… und er fühlt sich privilegiert, gerade jetzt zu leben, nämlich in der wichtigsten Phase der Entwicklung der menschlichen Rasse – dem riskanten Übergang von Typ 0 zu Typ 1.

Die Europäische Union wäre z.B. ein Anfang für global-planetarisch ausgerichtetes Wirtschaften. Handelsblöcke schließen sich zusammen, und EINE Handelssprache kristallisiert sich heraus (englisch). In Zukunft werden alle Menschen neben Ihrer Muttersprache auch die Typ 1-Sprache sprechen (wahrscheinlich englisch). Ebenso wird es eine Typ 1-Weltregierung und eine Typ 1-Weltkultur geben (Hollywood, Jeans, Pasta, Sushi, Fußball). Und das Internet ist das Typ 1-Ding schlechthin.

Es gibt aber auch Gegner dieses Übergangs, sagt Dr. Kaku: “Terroristen”. Die haben Angst vor Typ 1, sie wollen nichts mit einer gemeinsamen planetaren Zivilisation zu tun haben.

Doch viel wichtiger ist das hier: Der Übergang von Typ Null auf Typ 1 ist der wichtigste von allen Übergängen – denn es ist alles andere als klar, ob wir ihn schaffen werden. Es reicht ein Blick in den Weltraum, und wir sehen: Keinerlei Typ 1 bis 3 da draußen, nirgendwo!

Mathematiker sagen, es müsste Tausende von Typ-1-2-oder-3-Zivilisationen da draußen geben. Aber bisher: nix. Und das liegt eben daran, dass der Übergang zu Typ 1 so wahnsinnig GEFÄHRLICH ist. Möglicherweise gingen bisher alle Versuche schief – bei uns und anderswo. Kann sein dass wir es auch (diesmal) nicht schaffen! Und es ist ein Rennen gegen die Zeit. Wir Menschen haben hohe Ideale und moralische Ziele – aber gleichzeitig Massenvernichtungswaffen und Terroristen. Es gibt ohnehin genug Hindernisse auf dem Weg zu Typ 1. Kann sein, dass wir in eines Sackgasse geraten und nur eine Apokalypse bekommen.

Vielleicht schaffen wir es aber trotzdem und fliegen in ein paar hundert Jahren mit Raumschiffen zu anderen Planeten und finden dort nuklear verstrahlte oder stark aufgeheizte Atmosphären vor… weil es die Lebewesen dort eben (auch) nicht schafften…

So, jetzt aber mal was richtig Geiles: Dr. Kaku ist der Ansicht, dass wenn eine Zivilisation Typ 2 erreicht, sie unsterblich wird. Nichts könnte eine Typ 2-Clique zerstören, nicht mal eine Sonnenexplosion – sie würden die Expolsion einfach unterbinden oder direkt mit dem Planeten wegziehen.

Und wenn man Typ 3 erreicht, dann wäre man wohl in der Lage, das Schicksal der gesamten Galaxie zu bestimmen. Man würde dann “sich selbst reproduzierende Roboter” aussenden, und sie zu den Gestirnen der Galaxie schicken, dort landen lassen. Dann würden die Roboter dort Fabriken bauen und darin neue Roboter produzieren und diese sich weiter in der Galaxie verteilen, bis es Trilliarden von Robotern auf ALLEN Planeten und Kometen und Monden und Asteroiden gibt. Diese Roboter würden dort liegen und einfach nur warten – und zugucken, wenn eine Typ 0-Zivilisation zu einer Typ 1-Zivilisation wird. Und evtl. eingreifen?

Das ist auch die Grundidee vom Film 2001 – Odyssee im Weltraum. Die “Roboter” sind die schwarzen Monolithen. Typ 0-Geschöpfe (Affen, Mondastronauten) treffen auf Typ 3. Schöne Sache. Kann aber sein, dass es uns noch viele Jahre kosten wird, so einen monolithischen Roboter zu entlarven – und geschweige denn irgendwann selber galaktisch zu werden…

Fazit: Wir leben in der entscheidenden Phase der Geschichte der Menschheit. Wir können es verbocken und als Planet draufgehen, oder wir können den Sprung nach oben schaffen. Das Jahr 2012 fällt genau in diese Phase. Es ist also ein nicht ganz unwichtiges Datum…

Eines der Schlüsselwörter in Sachen 2012 heißt APOKALYPSE. Das Schockwort Apokalypse ist ein altes griechisches Wort und bedeutet OFFENBARUNG. Das wissen die meisten nicht. Wie kommt es, dass die meisten von uns mit dem Wort Apokalypse einen schrecklichen, katastrophalen Weltuntergang in Verbindung bringen? Sind wir alle bescheuert? Oder was ist hier los? Schauen wir mal genau hin.

Eine der Ursachen für diese negativen Verknüpfungen ist die “Offenbarung des Johannes”, des letzten Buches (Evangeliums) im Neuen Testament. Diese sehr spezielle christliche Offenbarung des Johannes ist voller Plagen, Unglücke, Katastrophen, sieben Siegeln, sieben Posaunen, dem TIER, den Erzengeln, Fluten, Unwettern, Kriegen, Hunger und so weiter.

Kann gut sein, dass Johannes nur das verkündet, was alle Menschen denken und fühlen, sobald ihnen etwas unvorhergesehenes Schreckliches widerfährt, nachdem sie seit Ewigkeiten in immerselber Routine ihr Leben verrichteten. Gedanken wie: “Oh Gott… der Tod ist allmächtig, fürwahr, nichts überlebt, aber auch gar nichts, nicht mal eine Zivilisation, also MUSS auch die Welt ein Ende haben.” Dieser Glaube ist weltweit verbreitet.

Bamberger Apokalypse (c) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons

Fortgeschritten Verängstigte mit Hang zu Optimismus und Geschichtsstudium machen einen Schritt weiter und wissen, dass jeder Untergang den Beginn von etwas Neuem mit sich bringt (hoffentlich). Und das Neue ist durchaus begrüßenswert. Diese “Glück im Unglück”-Sichtweise wird jedoch nicht von allen Menschen oder Kulturen geteilt. Denn diese Auslegung ist sehr anstregend, denn man kann sich nicht auf die faule Haut legen, denn man muss immer wieder NEU aufbauen.

Zum Beispiel die Sintflut. ALLE alten Kulturen haben davon berichtet, sogar das Alte Testament der Bibel, eine der jüngeren Aufzeichungen der Geschichtsschreibung. Die Sintflut war das absolute Ende. Wer damals nach einer Woche noch hysterisch auf seinem Dach saß und vor sich hin kicherte, weil er nicht ertrunken war, starb dann eben zwei Wochen später an Schnupfen. Am Ende war es allein Noah, der mit seiner Arche überlebte und eine neue, tugendreichere Menschheit begründete.

Was noch? Atlantis zu Beispiel, von Platon schriftlich ins Spiel gebracht, war innerhalb von einer Nacht und einem Tage von der Landkarte verschwunden – und das OBWOHL es eine angeblich überaus überlegene Zivilisation gewesen war.

Pompeij beeindruckte vor allem die Römer und stand für den Zorn der Götter – und dafür, dass alles wacklig sei.

Tja, die Apokalypse, sie war immer ein Thema, entweder als Strafe Gottes für die Sünden der Menschen, oder – im Gegenteil – als göttliche Vorsehung einer Heilsgeschichte, als LETZTES KAPITEL eines rettenden Plans, den man für uns alle auserkoren hat. Das mit den Strafen ist heute nicht mehr modern. Das mit den Plänen, die man mit uns hat, ist hingegen weiterhin ein beliebtes Gedankenspiel (Aliens kommen und programmieren einen, oder so, sehr modern).

(c) Mbdortmund http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/

Genau diese beiden Richtungen, nämlich (a) “Es folgt die Strafe Gottes, hinweg mit der verruchten Menschheit!” und (b) “Ihr könnt Euch Gottes Gnade nicht erwehren. Make Love not War!” geben die beiden religiösen Färbungen an, die auch in der 2012-Diskussion vorherrschen, sobald man die Apokalypse mitdenkt. Die einen sagen dann: “Das war’s. Hat keinen Zweck. Wir sind erledigt. Lass uns einen trinken gehen.” Die anderen sagen: “Wir haben ein Schweineglück. Wir sind auserwählt. Ich kann’s gar nicht erwarten. Aber vielleicht sollte ich bis dahin lieber nichts trinken.” Was für ein Prosit.

Abseits von Religion gibt es auch noch genug Wissenschaftler, die uns warnen, ohne uns die Bibel vor die Nase halten zu müssen. Auch sie haben eine Mission: Sie warnen vor Weltuntergang aufgrund von Klimakollaps, Völkerwanderung, Gentechnik, Atomkrieg, Hunger oder Schweinegrippe. Ist im Grunde aber auch alles Religion, und ziemlich übertrieben.

Denn wir können ja in Wahrheit von Glück reden, dass bisher von allen 70.000 hergestellten Atombomben nur 2 jemals gezündet wurden, der Temperaturanstieg nur 3 Grad betragen wird, Völkerwanderung die Sache nur noch spannender macht (wie schon 20 mal zuvor), Gentechnik bald eine Lachnummer sein wird (funktioniert nämlich nicht), Hunger überraschenderweise schlank und gesund machen kann (nein, kein Zynismus) und die Schweinegrippe höchstens eine willkommene Diagnose ist, aufgrund derer man sich zwei Wochen lang krank schreiben lassen kann und endlich mal dazu kommt, diese verdammten 4 Bücher zu lesen.

Pentagon und 2012

Pentagon und 2012

Apokalypsen gibt es seit Tausenden von Jahren. Alle paar Jahre werden sie verkündet. Zu Recht. Die Apokalypse ist wichtig, sie ist allgegenwärtig, sie ist zweierlei: Eine verzweifelte Warnung und Ausrede angesichts von Hilflosigkeit – und ein Hinweis darauf, dass sich die Dinge ändern werden, und dass man sich eben selbst helfen muss (hat das Leben so an sich).

Und wenn man einsieht, dass die Dinge sich immer nur dramatisch ändern können, nicht schrittweise, sondern immer SPRUNGHAFT umwälzend (weil dies ein grundlegendes Gesetz der Natur ist — der Mensch handelt erst, wenn es spät ist, das kann man ihm nicht vorwerfen, es ist seine Natur — sein Willen und seine Kraft zum Neubeginn ist hingegen unübertroffen und einzigartig), dann ist Apokalypse ein logischer und notwendiger Baustein der menschlichen Vorherrschaft auf diesem Planeten und der Entwicklung des Lebens auf dieser Welt.

Davor kann man sich fürchten oder man kann sich darauf freuen. Wie auf eine Weisheitszahnoperation.

Das gleiche gilt für 2012.

PS: Apokalypse = Offenbarung… WESSEN Offenbarung eigentlich? Woher haben die Propheten das Wissen von der Offenbarung? Woher stammt sie? Und was sagt sie?

Ist DIE Offenbarung am Ende unsere ganz eigene Offenbarung, also von uns selbst für uns selbst, vom Menschen für den Menschen, eine Nachhricht von uns an uns selbst, konserviert und wiederholt und neu aufgebrüht seit Urgedenken? Selbst wenn wir den schlimmsten Fall annehmen, und annehmen müssen, dass die Nachricht an uns selbst lautet: “Die Menschheit ist dazu bestimmt, sich selbst zu vernichten”, dann hat man die Rechnung ohne den Menschen gemacht. Denn der Mensch ist (Achtung:) frei. Er hat also die Wahl.

Und das bedeutet, dass er die Wahl hat, sein Schicksal nicht zu akzeptieren.

Im Spiegel (31/2009) wird Hollywood-Regisseur Roland Emmerich in Bezug auf den 21.12.2012 folgendermaßen zitiert: “Wahrscheinlich wird es nicht zum Untergang kommen”.

Und dass, obwohl er in Tokyo seinen 2012-Film präsentierte, ein Werk von Sony Entertainment. Und wir wissen ja, Sony hat sich mit dem Aufbau der 2012-Vernichtungskulisse alle Mühe gegeben (u.a. mit der Pseudogründung des Pseudo-Instituts für “Human Continuity” inklusiver entsprechender Website). Emmerich darf also eigentlich nicht zuviel verraten. Deswegen hat er auch drei Wissenschaftler mitgebracht, die den Journalisten darlegten, inwiefern das Maya-Datum und Weltenchaos zusammenhängen.

An diesem Tag in Tokyo gab es eine beinahe totale Sonnenfinsternis, und die Japaner waren froh, dass sich nicht schon wieder eins der vielen Erdbeben auf die Tagesordnung drängte. Sie guckten trotzdem oft genug in den Himmel, schrieb der Spiegel, in bester 2012-Manier. Und dass die Japaner bei Weltuntergangs-Szenarien wie 2012 schneller aufhorchen als andere, ist einzusehen. Denn so schnell vergessen die nicht, dass vor ziemlich genau 64 Jahren die Apokalypse auf Nagasaki und Hiroshima niederging.

Finsternis 2012? (c) Michael Zapf http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/

PS: Termine für Sonnenfinsternisse 2012 sind übrigens: 20. Mai 2012 (Pazifik, Asien, Nordamerika – ringförmige Finsternis) und 13. November 2012 (also kurz vor dem magischen Datum 21.12.2012, und zwar in Australien, Neuseeland, Südpazifik und Südamerika…. Maya-Land)

Mehr oder weniger aktuelle 2012-Schlagzeile in der BILD-Zeitung (online):
“Weltuntergang 2012. Warum endet der Kalender der Maya.”
Und dann eine weitere Überschrift:
“2012 – Menschheit soll in Raumschiffen fliehen.”
Bitte? Dort steht FLIEHEN, nicht fliegen.
Die Bildzeitung steigt voll auf das 2012-Thema ein, und schreibt folgendes über den 21.12.2012:
“(…) an diesem Tag endet nach 5125 Jahren der ewige Kalender der Mayas. Warum sie ihn als Endpunkt der Geschichte festsetzten – die moderne Wissenschaft weiß es nicht! Fachautor Walter-Jörg Lanbein (54), der lange in Mittel- und Südamerika forschte, ist sicher: “Die Mayas wollten uns damit warnen. Nach ihrem Verständnis endet an diesem Tag die erste Stufe der Menschheit, etwas Neues beginnt.”
Der Vorschlag des Forschers lautet: einpacken, ab ins Raumschiff und schön in den Weltraum raus. Fragt sich die Bildzeitung natürlich gleich das hier:
“Könnten wir im All gar wieder auf die Völker treffen, mit denen es einst Kontakte gab? Langbein: „Das ist durchaus möglich. Allerdings glaube ich, dass erst unsere Kinder oder Enkel das erleben werden.“
Ist ja klar, dass die BILD auch den 2012-Film von Roland Emmerich anspricht. Aber das ist wurscht. Wichtig ist, dass es 2012 langsam in den Mainstream schafft. Toll, oder?
2012 endlich auch in der Bildzeitung. Quelle: BILD Online

2012 endlich auch in der Bildzeitung.

Quelle: http://www.bild.de/BILD/news/mystery-themen/2009/07/sonnensturm/kuendigen-kornkreise-die-sonnenflecken-an.html

Scheiße, der neue Trailer von Roland Emmerichs Weltuntergangs-Film 2012 ist online. Wie zu befürchten, geht alles kaputt. In tollen Bildern und ohne lange um den heißen Brei herumzufilmen. So realistisch, dass es weh tut.

Klar, ist ja nur ein Film. Aber was sollte jeder unbedingt über Hollywood wissen? Da gibt es doch diese kleine Geschichte von den alten Druiden, die vor Tausenden Jahren in Europa (und vielleicht auch woanders) die Geschicke bestimmten. Merlin, der Zauberer an Arthurs Tafelrunde, war der letzte große Name von ihnen, nur noch getoppt von Miraculix aus den Asterix-Filmen. Alle diese Druiden hatten – und jeder schlechte Zauberer der Neuzeit hat einen: den Zauberstab. Ach, Harry Potter auch?

Nun ist es ja so, dass dieser Zauberstab (englisch: “magic wand”) aus einem bestimmten Holz sein musste, damit er zaubern und verzaubern kann. Er musste aus “heiligem Holz” sein. Und da haben wir unser “Holy Wood”. Ist zwar nur eine Gescchichte eines Wortes, sagt uns aber folgendes: Hollywood ist der Zauberstab, mit dem die Welt (naja, sagen wir das weltweite Kinopublikum) verzaubert wird. Oder verhext. Fragt sich nur, wer in diesem Bild der große alte weise Druide ist. Und warum er bis 2012 wartet, um sich zu zeigen.

2012 wird ein dickes Ding

2012, der Film also, zaubert uns den Untergang der Welt herbei. Kann sein, dass uns jemande etwas damit sagen will, vielleicht der alte große versteckte Druide. Kann sein, dass dieser Druide die Welt beherrscht. Möglich aber auch, dass es keinen Druiden gibt, sondern nur den Wunsch der Menschen nach Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen. Warum wünscht man sich so etwas? Weil man nicht klarkommt? Oder weil man was besseres will, was anderes?

Man hat also die Wahl zischen Okkultismus (“Der versteckte Druide beherrscht uns alle”) und Verzweiflung (“Ich wünschte die Welt wäre anders”). Beides sind Zeichen einer großen Angst. Vielleicht sollte man der Angst keine Chance geben – und aus Prinzip diesen 2012-Film nicht gucken.

2012 weltuntergang apokalypse (c) http://www.roland-emmerich-2012.de/

2012 weltuntergang apokalypse (c) http://www.roland-emmerich-2012.de/

Bevor ich seine Antwort auf die Frage nach 2012 verrate: Wer kennt Fred Alan Wolf nicht?

Okay, na gut.

Fred Alan Wolf, Ph.D., ist einer der Köpfe in dem erfolgreichen Film The Secret, auf deutsch Das Geheimnis, ein Film über das “Gesetz der Anziehung” und wie es unser aller Leben bestimmt – im Guten wie im Schlechten. Es ist einer der wichtigsten Filme der letzten 5 Jahre und ist ein Hammerphänomen geworden.

Fred Alan Wolf und 2012

Was sagt Fred Alan Wolf zu 2012? (c) http://www.fredalanwolf.com/

Fred Alan Wolf wurde darin als Wissenschaftler befragt, denn ist er Experte der Theoretischen Physik und einer der bekanntesten öffentlichen Redner zum Thema Quantenphysik und Mystik.

So einer macht sich ganz gut in einem New Age Film. Und abgesehen davon, dass er völlig schräg ist, und der totale Entertainer, hat er einige hochinteressant Dinge zu sagen.

Hier zum Beispiel in diesen beiden Videos zum Thema “Wunschdenken” und zum Thema “Doppelspalt”.

Ich habe mir also gedacht, wenn schon keiner was Sicheres über 2012 sagen kann, dann sollte man einfach mal Fred Alan Wolf fragen.

Also habe ich ihm eine Email geschrieben, in der ich ihm erst mal sagte, dass ich ihn super finde und dann habe ich diese Frage gestellt:

frage an fred alan wolf zu 2012

frage an fred alan wolf zu 2012

Übersetzt: Hallo, ich bewundere Sie, Sie sind ein Experte, also bitte, können Sie bitte einen Kommentar zum 2012-Hype abgeben? Es wäre mir wichtig, danke.

Nach 2 Tagen bekam ich seine Antwort. Mein Herz hat gepocht! Und das das hat er geschrieben:

Fred alan wolfs antwort zu 2012

Fred alan wolfs antwort zu 2012

Auf deutsch: “Eigentlich habe ich noch nie wirklich darüber nachgedacht. Vielleicht ist das genau die Antwort die Sie suchen.”

Das war ziemlich ernüchternd. Und heilsam. Und unerwartet. Und frech von ihm, oder?

Meine Güte. Was für ein toller Typ.

Achtung: Ihr müsst bis zum Ende lesen. Dort kommt der Hammer.

Verstörend kommt inzwischen die Website des Institus für Human Continuity daher. Dort im Intro erklärt, dass Wissenschaftler sich inzwischen darüber einig sind, dass einige globale und kosmische Entwicklungen im Jahr 2012 kulminieren werden – und dass die Welt wie wir sie kennen mit einer Wahrscheinlichkeit von 94% zerstört wird.

Das ist eine beeindruckende Zahl. Das Institut führt im Introvideo aus, dass diese Ereignisse nicht abgewendet werden können. Und dass es nur noch darum gehen kann, zu überleben – damit das Ende zu einem Anfang wird… für diejenigen wenigen, die sich selbst auserwählen und Vorkehrungen gegen 2012 treffen. Dann wird erneut die 2012 Lotterie ins Spiel gebracht, von der ich schon berichtet habe.

Das wirklich verstörende sind die tollen Animationen, die sich das Institut hat erstellen lassen. Die kann man auf der Website anklicken und auf sich wirken lassen. Sämtliche 2012 Untergangsszenarien werden dort – als wäre die NASA persönlich mit am Graphikcomputer gesessen- aufbereitet und zum Konsum angeboten. Mit solchen Szenarien lassen sich bestimmt noch mehr Jünger gewinnen.

2012 und Planet X (c) IHC http://www.instituteforhumancontinuity.org/

2012 und Planet X (c) IHC http://www.instituteforhumancontinuity.org/

Zum ersten mal gesehen habe ich den Beitrag über die unterirdischen Städte, die das Institut bauen will. Angeblich habe man sich ehemalige Raketensilos im Himalaya von führenden Regierungen gesichert…

Die Seite kommt absolut seriös rüber und hat laut meiner Einschätzung jede Menge Besucher (100.000 pro Monat schätze ich). Und wenn man genau hinschaut, dann findet man irgendwann ganz unten den Hinweis darauf, wer Urheber dieser Website ist: Sony Pictures.

Dieses Institut, meine Damen und Herren, ist ein klammheimlicher, grandioser Marketingschachzug eines grandiosen amerkanisch-japanischen Filmkonzerns, der seinen kommenden Film “2012″ schon Monate vorher in die Köpfe pflanzt. Nur darum geht es hier. Man braucht eine Weile um es zu kapieren.

Ich finde es großartig.

Sony, Hut ab.

Städte brennen (c) IHC http://www.instituteforhumancontinuity.org/

Städte brennen (c) IHC http://www.instituteforhumancontinuity.org/

Habe gestern auf Empfehlung von Eddi “Knowing” angeguckt, einen düsteren, naja, Katastrophenfilm

mit einigen heftigen Schock-Horrorelementen. Brennende Menschen und blonde Zombie-Engel. Ich weiß nicht genau, ob es ein 2012-Film ist. Aber es ist endlich mal ein Film, der sich zum Thema “Sonnenaktivität” äußert. Denn hier geht es darum, dass die Erde vernichtet wird, weil die Sonne eruptiert und alles schön verbrennt. Eine schreckliche Vorstellung. Am Ende kommen entpuppen sich die Zombies als feinstoffliche Aura-Engel und nehmen die beiden Kinder-Hauptfiguren mit an Bord und fliegen ins Paradies, um dort neu anzufangen. Noah lässt grüßen, wegen der Sonnensintflut, aber auch Adam und Eva. Die Engel sind ziemlich High-Tech, und die Erde nach dem Film ziemlich am Ende. Aber wie gesagt, es gibt Engel die das vorher wussten, und die kamen um ein paar Menschen zu retten. So gesehen klingt das auch nach 2012. Denn 2012 steht für irgendwas. Nur, wofür?

Ich hätte da mal eine Frage:

“WIE WÜRDEN DIE REGIERUNGEN UNSERES PLANETEN 6 MILLIARDEN MENSCHEN AUF DAS ENDE DER WELT VORBEREITEN?”

Na? Naa?

“GAR NICHT.”

Ist das nicht geil?
Mit diesem yeah yeah! skandalösen Werbeslogan schwappt seit kurzem der Trailer von Roland Emmerichs neuem Film “2012″ über den großen Teich. Hier ist er, fast live und in Farbe:

Irgendwie lag es in der Luft, dass irgendein kalifornisches Filmstudio auf den 2012-Zug aufspringt. Andererseits: Wo stünden wir ohne Hollywood? Wir wüssten so gut wie gar nichts. Oder?

Na wunderbar. In Neuseeland hat das Institute for Human Continuity eine Website gebaut, in der man sich für eine 2012 Lotterie registrieren kann. Wer das große Los zieht, darf zu den wenigen Überlebenden gehören, um die sich das Institut persönlich kümmern wird. Die Wahrscheinlichkeit einer globalen Zerstörung beziffert das Institut auf 94 Prozent. Na dann, bewerben bitte. Ich nehme stark an, dass dieses Los nicht ganz kostenfrei sein wird.

(c) Uutela http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons

Gestern nacht dann, so halb zwei, auf ProSieben das schlimme, doofe, lahme, atomkriegige Ende von “Terminator 3.” Während aus dem Erdboden Dutzende Raketen aufsteigen, und Kinder flüchten und dann jedes einzelne Dorf der Welt in einem Nuklearblitz aufgeht, währenddessen also erzählt die Hauptfigur John Connor die Moral von der Geschichte. Sinngemäß sagte er, “Jetzt wusste ich also: Es ging nicht darum, den Tag des Jüngsten Gerichts zu verhindern, sondern ihn zu überleben.” Zack, Bumm, Ende.

Aha.

An sich ist das eine ziemlich harte Botschaft. Wenn man aber an 2012 glaubt, dann kann man da eine Parallele ziehen: “2012 lässt sich nicht verhindern. Es geht nur darum, zu überleben.”

Na dann.