Von Christine aus Bremen haben wir folgenden Beitrag erhalten…
Es kann gut sein. dass wir nach diesem Beitrag unseren Blog schließen müssen. Denn von 2012 bleibt einfach nichts mehr übrig.
Punkt.
Doch lest selbst:
Was passiert im Jahr 2012?
Seit längerem kursiert ein Datum in der Welt aller, die sich mit spirituellen Themen befassen: Das Jahr 2012, genauer gesagt: der 21.12.2012. Für diesen Tag gibt es die unterschiedlichsten und absurdesten Thesen. Einigkeit herrscht wohl über das Datum – nicht aber darüber, was dann passieren soll. Von einem Eintritt in die nächste Dimension wird hier gerne gesprochen, von einer neuen Stufe der Menschheitsentwicklung, aber auch von der Wiederkehr Außerirdischer oder einer Art göttlichem Strafgericht, das nur diejenigen überleben werden, die sich durch spirituelle Arbeit, Meditation oder ein besonders frommes Leben als würdig erwiesen haben. Die meisten dieser Thesen projizieren dabei apokalyptische Vorstellungen, gemischt mit astronomischem Halbwissen – und lassen sich sehr leicht widerlegen. Nur wenig Wahres bleibt im Kern übrig.
Erstens: Der ursprünglich auf astronomischen Gegebenheiten basierende, daran anknüpfend dann aber auf numerologischen Zahlenfolgen aufgebaute Maya-Kalender beendet am 21.12.2012 seine „lange Zählung“ von 5125 Jahren – wobei auch dieses Datum unter Experten umstritten ist.
Zweitens: Um das Jahr 2012 befindet sich die Sonne zur Wintersonnenwende am 21.12. von der Erde aus betrachtet ungefähr dort, wo die Sonnenbahn einerseits und die Galaktische Ebene der Milchstraße andererseits sich überschneiden. Dabei zeigt die aufgrund der Präzession in 26000 Jahren einmal im Kreis taumelnde Erdachse derzeit genau mit ihrem Südpol ähnlich einem Taktstock in Richtung dieses Schnittpunktes. Allerdings zeigt sie nicht im 90°-Winkel dorthin, sondern lediglich mit der ihr eigenen Neigung von ca. 23,5°. In der Nähe des besagten Schnittpunktes befindet sich von der Erde aus betrachtet außerdem immer das Zentrum der Milchstraße, in dem ein schwarzes Loch enthalten ist.
Die Irrtümer zum Jahr 2012
Der erste und am weitesten verbreitete Irrtum zum 21.12.2012 lautet: „Wenn die Zeitrechnung der Maya aufhört, ist das Ende der Welt gekommen.“ Tatsächlich hört aber die Zeitrechnung der Maya an diesem Tag gar nicht auf, denn es gibt im Maya-Kalender noch weitere Zähleinheiten, die bis in die nächsten Jahrtausende hinein reichen. Es ist auch im Maya-Kalender lediglich ein längerer Zeitzyklus vollendet. Zudem ist unter Experten umstritten, ob dies wirklich am 21.12.2012 oder vielleicht im Oktober 2012 oder auch 200 Jahre später geschehen soll.
Der zweite Irrtum, der auf astronomischem Halbwissen beruht, lautet: „Zur Wintersonnenwende 2012 steht die Sonne am Schwarzen Loch. Davon wird sie aufgesogen und rutscht samt Sonnensystem in eine neue Dimension.“
Großzügig übersehen wird bei dieser Annahme allerdings, dass sich das Galaktische Zentrum wie immer gut 25000 Lichtjahre von Erde und Sonne entfernt befindet. Und dabei gerade so viel Anziehung ausübt, dass die Sterne weder aus der Milchstraße driften noch in deren Mitte sausen. Dass die Wintersonnenwende von der Erde aus betrachtet nahe am Galaktischen Zentrum stattfindet, wird allerdings nicht 2012 sondern erst im Jahr 2225 sein! Und auch dann wird sich das Galaktische Zentrum wie immer rund 5° unter der Sonnenbahn befinden – eine exakte Übereinstimmung ist also gar nicht möglich. Übersehen wird zudem gerne, dass die Sonne von der Erde aus betrachtet sowieso einmal pro Jahr in der Nähe vom Galaktischen Zentrum derzeit auf 27° Schütze steht – zum Beispiel auch an jenem Tag, als die Fernsehserie „Die Simpsons“ zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Ein Schelm, wer daraufhin behauptet, die Simpsons würden uns in eine andere Dimension führen …
Derzeit und auch im Jahr 2012 befindet sich also die Sonne zur Wintersonnenwende ziemlich genau am Schnittpunkt der Sonnenbahn mit der Ebene der Milchstraße. Da es sich bei der Wintersonnenwende um einen wichtigen Wendepunkt auf der Erdumlaufbahn handelt, während die Ebene der Milchstraße die nächst höhere Umlaufbahn, nämlich die der Sterne um das Zentrum der Milchstraße anzeigt – ist das Zusammentreffen der beiden astronomischen Ebenen auf einem jahreszeitlichen Wendepunkt tatsächlich ein besonderes Ereignis, das eine große Zeitenwende anzeigen kann, vielleicht auch einen großen Entwicklungsschritt, eine Art neuen Menschheitszyklus symbolisiert. Dies ist vor allem dann logisch, wenn wir gelernt haben, das Wirken von Synchronizität zu verstehen, das ich in meinem Blog http://astrologisches.blog.de/ ausführlich beschrieben habe. Dabei kommt es nur ein Mal in ungefähr 26000 Jahren vor, dass ein derartiges Zusammentreffen erreicht wird. Genau genommen war dieser besondere Punkt aber schon in den 1990er Jahren erreicht worden. Mit großzügigem Spielraum können wir aber auch die Zeit 150 Jahre vorher bis 150 Jahre nachher als Zeitenwende verstehen.
Die seltene Übereinstimmung von Galaktischem Schnittpunkt und Wintersonnenwende, die möglicherweise eine große Wendezeit bedeutet, wird in esoterischen Kreisen gerne auch als „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ oder „Galactic Alignment“ bezeichnet.
Damit wären wir nun beim dritten Irrtum zum Thema, denn viele verstehen unter „Galactic Alignment“, dass sich die Sonne in ihrem Umlauf um das Zentrum der Milchstraße im Jahr 2012 genau auf der Ebene der Milchstraße befinde, wenn wir jene als Scheibe darstellen würden – aber auch das ist falsch. Zwar rotiert die Sonne in einem Zeitraum von ca. 230 Millionen Jahren um das Galaktische Zentrum ungefähr auf dieser Milchstraßenscheibe und durchneidet sie an zwei Punkten exakt. Dass die Sonne die Ebene der Milchstraße genau durchquert hat, ist allerdings bereits ca. 1,5 Millionen Jahre her, also weit entfernt vom Jahr 2012.
Auch der Begriff „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ bietet Anlass zu weiteren Trugschlüssen: „Am 21.12.2012 wird vom Galaktischen Zentrum ein radioaktiver Strahl direkt in einer Linie auf Sonne und Erde gerichtet“, heißt es hier gerne. Das Wort Synchronisationstrahl bedeutet aber nichts anderes als „gleichzeitig auf einer Linie“ und hat nichts mit radioaktiver Strahlung zu tun. Dabei ist es astronomisch ja nicht möglich, dass Galaktisches Zentrum, Sonne und Erde in einer Linie stehen, aufgrund der beschriebenen Abweichung von ca. 5°. Dennoch strahlt das Galaktische Zentrum, aber nicht nur zur Wintersonnenwende 2012, sondern immer. Es strahlt auch nicht direkt auf die Erde, sondern in alle Richtungen.
Der vierte Irrtum, der gerne verbreitet wird, besagt, dass im Jahr 2012 der Planet Nibiru auf die Erde kommt. Tatsächlich aber gibt es keinen Planeten mit Namen Nibiru. Es gibt jedoch Menschen, die glauben, dass Nibiru ein Objekt im Kuiper-Gürtel hinter der Neptunbahn sei. Dieses soll ähnlich einem Kometen alle 3600 Jahre in gefährliche Nähe zur Erde gelangen. Natürlich soll das auch 2012 geschehen – und das obwohl die lange Zählung des Maya-Kalenders nicht 3600, sondern 5125 Jahre dauert. Nibiru soll aufgrund seiner Anziehung dafür sorgen, dass die Erdachse kippt, und dann genau mit der Polachse zum Zentrum der Galaxis zeigt. Vermutlich handelt es sich auch hier um eine Theorie von astronomischen Laien, die sich keinen anderen Reim auf folgende Aussage machen konnten: „Zur Wintersonnenwende 2012 zeigt die Erdachse zum Galaktischen Zentrum“, eine Aussage, an der ja etwas Wahres dran ist, wie wir bereits gesehen haben. Völlig absurd sind dabei jedoch Trugschlüsse wie: „Wenn 2012 die Erdachse zum Galaktischen Zentrum zeigt, wird sich die Milchstraße wie ein helles Band um den Horizont legen“, was schlicht unmöglich ist – außer in Äquatornähe zu bestimmten Tageszeiten, und das war schon immer so.
Der fünfte Irrtum lautet: „2012 findet der Polsprung statt.“ Vermutlich basiert auch dieser auf den beschriebenen astronomischen Fehleinschätzungen zum Thema Erdachse. Zudem befinden wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit bereits seit längerem in einer Phase der Polumkehr, die aber ein paar Jahrtausende andauert. Während einer derartigen Phase ist die Erde etwas anfälliger für kosmische Strahlung. Es kann vermehrt zu Mutationen und Sprüngen in der Evolution kommen. Die konkrete Polumkehr wird jedoch erst für die Zeit um 3000 bis 4000 n. Chr. erwartet. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass dies schon 2012 geschehen kann.
Auch dass es 2012 besonders viele Sonnenflecken geben soll, wie der sechste Irrtum darstellt, ist äußerst unwahrscheinlich. Wahr daran ist nur, dass es etwa alle 11 Jahre ein Maximum an Explosionen auf der Sonne gibt, die als Sonnenflecken zu sehen sind, und die Schwankungen im Magnetfeld der Erde verursachen, was sowohl für Menschen als auch für elektronische Geräte störend sein kann. Ungefähr für 2012 wird wieder so ein Maximum erwartet. Ein besonders hohes Maximum gab es Ende der 1950er Jahre. 2012 dürfte es aber ein sehr geringes Maximum geben, denn der neue Sonnenfleckenzyklus hat bereits begonnen und die Sonne zeigt sich dabei so ruhig wie lange nicht mehr.
Die Bedeutung der Zeitenwende
Doch zurück zur eingangs beschriebenen Zeitenwende. Diese ist aus astrologischer Sicht ja tatsächlich gegeben, vollzieht sich aber…
(Fortsetzung lesen auf http://zeitenwende-2012.blog.de/)
Wir vom 2012 Blog danken Christine für diese Aufklärung.
Ehrlich.
(Sorry für den “Inquisitor”. Aber Inquisitor bedeutet ja “Hinterfrager.” Von daher passt es ganz gut.)
Wer sich 2012 aber mal so richtig aus dem Kopf schlagen lassen will, der hat (nur) heute die echte Gelegenheit dazu. Denn der Astronom Florian Freistetter läuft aus Jena kommend im Berliner “Planetarium am Insulaner” ein und hält dort einen Vortrag mit dem Titel “Wird die Welt 2012 untergehen?”
Der ehrlichere Titel wäre: “Ja habt Ihr alle einen Schuss?”
Wahrscheinlich haben wir einen.
Wer Freistetter auf seinem Blog “Astrodictum-Simplex” verfolgt, der weiß, dass er den 2012-Mythos hart angehen wird. Er verputzt ihn quasi täglich genüsslich zum Frühstück.
Ist ja auch ein leckeres Thema.
Hier der Link zur Veranstaltung.
Und hier eine Vorschau:
Planet X? Nö.
Polsprung? Nix da.
Sonnensturm? Ach was.
Weltuntergang? Ach herrje…
Dieter Broers?
Grüßt schön! (Falls ich es nicht hinschaffe)
PS: Habe heute aufgeschnappt, die Sonne dreht sich um den Sirius? Kann das mal bitte jemand den Florian fragen?
Ein kurzer 2012-Post zwischendurch.
Fast hätten wir diesen schönen 2012-Beitrag in der RTL II-Serie “Welt der Wunder” übersehen. Das wäre ein Verlust. Also, angucken!
Es geht um “Planet X”, und natürlich um die Maya.
Übrigens: Am Ende kommt Dieter Broers zu Wort, der Macher des Dokumentarfilms “(R)Evolution 2012″, der derzeit im Kino-Underground durch die Republik wandert.
Ein aktuelles 2012-Interview mit Dieter Broers haben wir übrigens hier auch auf unserem Blog…
Die 2012-Welle erreicht die Elfenbeintürme. Im Kino, im Fernsehen, oder Online – jetzt melden sich die Wissenschaftler zum Thema 2012 zu Wort. In Zeitungen, Interviews, und auf ihren Homepages. Ihre Rolle: die Fakten klarstellen. Tenor: der Weltuntergang am 21.12. 2012 findet nicht statt. Natürlich nicht.
Zumindest nicht wegen des Maya Kalenders. Der Maya Kalender endet zwar am 21. Dezember 2012, aber das bedeutet nicht das Ende der Welt, sondern das Gegenteil: einen neuen Zeitzyklus, mehr nicht, so Florian Freistetter auf dem Science Blog, ein forschender Astronom, der bereits mehrere kritische Artikel zum Thema 2012 auf seiner Seite gepostet hat.
Freistetter, der in Jena und Heidelberg lehrt, hat sich die Mühe gemacht, schon Wochen bevor die Nasa 2012 zerpflückte, alle geläufigen 2012-Theorien in einer Fragen-und-Antworten-Runde komplett zur zersägen. Übrig bleibt vom 2012-Glauben danach nur Staub und Scham…
Das sagenumwobene Datum steht aber für noch mehr: zum Beispiel für den Planeten X und Nibiru. So sehr das nach Aufregung schmeckt – daran glauben die wenigsten Wissenschaftler. Es gibt keinerlei Beweise für einen unentdeckten, gefährlichen Planeten X, geschweige denn etwas Hieb- und Stichfestes zur Untermauerung der Legende von Nibiru.
Die anderen 2012-Szenarien um Sonnenstürme, Polsprünge und galaktische Konstellationen werden von Freistetter ebenso tüchtig entdramatisiert. Dennoch wird eingeräumt, dass diese Phänomene starke Auswirkungen auf das Leben auf der Erde haben KÖNNTEN.
Immerhin: sie münden nicht zwangsläufig in einen umgehenden katastrophalen Weltuntergang. Und schon gar nicht 2012. Das Datum für diese Ereignisse bleibt noch ungewiss. Der Astronomie sei Dank.
(Aber wehe, sie irrt sich diesmal!)
2012 wohin man schaut. Zugunsten der 2012-Anunnaki-Theorie, also die Rückkehr der Schöpfergötter im Jahre 2012, kommt eine Ladung heißer Stoff in die Waagschale. Denn seit diesem Monat (November) ist in den USA auf dem landesweiten Sender ABC das Remake von “V – Die Außerirdischen Besucher kommen” zu sehen.
Wir erinnern uns. Mitte der 80er auf Sat.1 – das hier:

"V" (1985) - Vorbereitung 2012? (c) V NBC Narrated Recap_http://www.youtube.com/watch?v=M77HfZu24bw
Lecker Meerschweinchen! Denn richtig, die Besucher waren Reptilien mit Menschenhaut, also Wölfe im Schafspelz…
Wer jetzt ein bisschen Anunnaki-Kunde betrieben hat, der wird unweigerlich auf diese kaltblütige Reptilien-Verschwörung gestoßen sein die zB ein Herr David Icke seit Jahr und Tag untermauert. Hierzu Wikipedia:
“Icke vertritt die Ansicht, dass ein großer Teil der Zivilisation von einer geheimen und pyramidenartigen Organisationsstruktur kontrolliert wird, an deren Spitze eine Minderheit mit besonderen genetischen Merkmalen steht, die durch Kreuzung von Menschen mit außerirdischen reptiloiden Rassen entstanden seien.”
Das mit der Kreuzung zwischen Göttern/Außerirdischen und Menschen ist ja nichts anderes als die Anunnaki-Theorie von Zachariah Sitchin, außer dass dieses mal die Götter eben explizit Reptilien sind. Meerschweinchenesser. Echsen.
Zum Vergleich noch mal dieses schnell googlebare Anunnaki-Abbild aus Sumer (links) und das Bild rechts, von “Diana”, der “V”-Anführerin in der alten Serie:

Anunnaki aus Sumer (wird behauptet) (c) http://survivalangel.blog.de

2012-v-besucher (c) http://www.youtube.com/watch?v=8cvJhaQN9lE&feature=related
Das Reptilien-Ding ist ein dankbares Thema, denn der Schritt zur bösen Schlange und zu Adam und Eva ist nicht weit (da geht einiges!). Und demnächst werde ich hier im 2012-Blog darlegen, wo man im Berliner Pergamon-Museum Hinweise auf Annunaki findet.
Doch zurück zu V – den “Besuchern”. In Wahrheit sind sie reptilienhafte Invasoren – und das sind sie auch im Remake. Wer nicht warten will, bis Sat. 1 die Serie für unsere Sprache synchronisieren lässt, der kann hier die ersten 9 Minuten des Pilotfilms in High-Definition ansehen – Bilder aus einem schön hysterischen New York.
Wenn das eine Vorbereitung auf die Ankunft der Annunaki 2012 sein soll, dann bin ich mir nicht sicher, ob das eine gute Vorbereitung ist. Denn schließlich sind wir jetzt gewarnt. Wenn die Anunnaki aber 2012 ausbleiben, dann hatten wir immerhin eine tolle neue SciFi-TV-Serie.

V Die Ausserirdischen kommen (c) http://www.ufo-tv-serie.de/ufoinvasorenimtv/vdieauerirdischenbesucherkommen/index.php
Die NASA mischt sich ein: 2012 wird kein Weltuntergang statt finden, sagt sie. Totaler Bullshit, dieses 2012. Das verkündet (ohne das Wort bullshit zu benutzen) Wissenschaftler der NASA auf Ihrer Webseite. Dort haben sie beruhigende Antworten auf die wichtigsten 2012-Fragen geliefert.
Das 2012-Phänomen sei nur ein “big hoax”, also eine Riesen-Ente. Und es sei eine Riesen-Angstmacherei.
Die höchste Instanz der Weltraumexpertise gibt bekannt, dass weder ein Planet Nibiru unterwegs zur Erde ist, noch ein Meterorit gesichtet wurde. Mit anderen Theorien vom Planeten X oder spontanen Polsprüngen wird auch aufgeräumt.
Der Ansturm an Zuschriften und panischen Nachfragen muss enorm sein. Gerade jetzt parallel zum Start des 2012-Films von Roland Emmerich. Die europäische Pendant zur Nasa, die ESA, hat sich hingegen noch nicht zu Wort gemeldet.
In einem Anti-2012-Video auf der Seite des Instituts für Astrobiology kann man sich eine Kurzversion der Entwarnung ansehen. Die Message an alle Besorgten: “Don`t worry. Please, don`t worry.”
Jeder halbwegs aufgeweckte Verschwörungstheoretiker MUSS jetzt aufspringen und sagen: “Ha! Wenn die Nasa dementiert, dann muss was im Gange sein. Wenn eine Regierungsbehörde Luft rauslässt, mehr oder weniger ungefragt, dann ist was im Busch.”
Aber das hier ist kein 2012-Verschwörungs-Blog, sondern ein 2012-Beobachter-Blog. Von daher: aufspringen muss heute jemand anderes.
2012: Lichtblitze und Leuchtfeuer. So hell, dass alles in gleißendem Licht erstrahlt. Und die Nachricht. Gamma-Strahlen-Explosion!
Eine Studie aus dem Jahr 2004 kündigt an, dass ein GSA aus ziemlich geringer Entfernung die Hälfte der Ozonschicht der Erde zerstören könnte. Die angegebene Entfernung beträgt ein Kiloparsec, also ungefähr 3000 Lichtjahre – unsere Galaxie hat einen Durchmesser von 30 Kiloparsec. Also eine Explosion in nächster Nähe.
Möglich, dass vergangene Massenauslöschungen bei einem derartigen GSA verursacht worden sind. Er wäre also mindestens so verheerend wie ein Asteroideneinschlag oder die Ankunft des Planeten X 2012.
Die Nasa erklärt: Gamma-Strahlung von einer nahe gelegenen Supernova, die die Erde für nur 10 Sekunden treffen würde, könnte die Hälfte der schützenden Ozonschicht um die Erde zerstören. Denn heute weiß man, dass diese Gamma-Strahlen-Ausbrüche Spuren von Kosmischen Explosionen der Superlative sind. Kein Ereignis im Universum reicht an sie heran.
Derartig getroffen würde der Wiederaufbau der Ozonschicht mindestens 5 Jahre dauern. Bis dahin könnte die ultraviolette Strahlung der Sonne viel Leben auf der Erde oder in der Nähe der Ozean- und Seenoberflächen zerstören und so die Nahrungskette sprengen.
Vielleicht gabs Rechenfehler und das entscheidende Jahr heißt nicht 2012 sondern 2010. Und die Außerirdischen sind längst da, kooperieren längst mit einzelnen Weltmachtspitzen und wir erfahren alles, wenn der Ausverkauf der Menschen schon in Sack und Tüten ist.
Welche Weltmachtspitze? Barack Obama. Es heißt, Obama hätte bereits weltweit, für den 27. November 2009, ein Sendetermin reserviert auf allen wichtigen Kanälen gebucht. Im Rahmen dieser Sendung soll Präsident Obama eine Pressekonferenz leiten, in der er der Weltbevölkerung etwas bedeutendes zu sagen hat. Ich habe mir noch einmal Auszüge seiner Wahlkampfrede angesehen. Er redet so nachdrücklich davon, dass alle Völker dieser Erde sich einigen und zusammen halten müssen, dass es ums Ganze gehe, usw. dass man sich fragt: hatte er damals schon Kontakt zu Aliens?
Und ehrlich – hatte man sich nicht schon lange gefragt, woher Obamas ungewöhnliche Überzeugungskraft, sein Ernst, seine Mission kommt? Und wir erinnern uns an die Flagge auf seinem Pult: Nibiru!
Bill Ryan spricht in einem Video über genau diese Offenlegung von Barack Obama. Zu Aliens und Ufos. Dauert vier Minuten.
Im Grunde weiß es ja jeder: Wir sind nicht allein im All. Es gibt zahllose Hinweise.
Ufosichtungen.
Das Alien Baby. Gefunden 2007 in Mexico. Seriöse Wissenschaftler können es nicht zuordnen.
Die Ufo Landung 1947 auf amerikanischen Territorium, was vom Militär und der Regierung vertuscht wurde. Aber es ist sicher: da sind Aliens gelandet!
Neueste Kornkreise aus der Luft gefilmt. Schon mal gesehen? Die sind nicht von Menschen gemacht. Für mehr: Der Film “Die neue Feldordnung”.
Wissenschaftler gehen auch mit, man denke an das amerikanische SETI- Projekt, deren Leiter von der Existenz Außerirdischer überzeugt ist und nun gezielt nach außerirdischen Leben fandet.
Oder wie Erich von Däniken: Die Aliens waren bereits hier? Und haben reichlich Spuren hinterlassen, etwa in Form von Statuen auf der Osterinsel oder Bildern in der peruanischen Nasca-Ebene. Oder Robert Temple und sein Buch “Das Sirius-Rätsel”: Außerirdische seien in Afrika gewesen.
Es wird ernst. Es steht einer neuer Evolutionsschritt bevor: der ins All!!! Für Raumschiff Enterprise Fans faszinierend. Für andere bestimmt beängstigend. Aber was damit für Möglichkeiten zusammen hängen: Tanken auf Delta VII und Essen fassen im Neunten Quadranten. Und Obama neuer Weltenführer. Was für eine Glanzkarriere. Welt-Öffentlichkeit für Aliens – mann, das hätte sich wahrscheinlich nicht mal Obama zu träumen gewagt.
2012 – Zeitenwende der Menschheit?
Die Erde tritt 2012 in eine spektakuläre Galaktische Konstellation. Ihre Achse zeigt erstmals seit gut 30 000 Jahren in das Zentrum der Milchstraße. Kommt es dadurch 2012 zu Kontakt zu Aliens?
Für Affine gibt es klare Anzeichen: höchst beeindruckende Kornkreise. Das Nahen des Planeten X. Das Ende des Maya-Kalenders 2012 und deren Saga von der Rückkehr der Götter.
Den Schriften von Zacharia Setchin zufolge keine sehr freundlichen Götter. Sondern Bewohner von Nibiru, die zurückkehren, um die Menschen endgültig zu versklaven. Na, das wird ein Gemetzel!
Der Asteroid wird im Jahr 2012 unsere Welt vernichten. Das ist das eingängigste aller 2012-Szenarien.
So ein kleiner Asteroid? fragt sich der aufmerksame Leser erstaunt. Jawohl! – lässt sich im Brustton des 2012 Fatalismus ausrufen. Dieser Asteroid wird die Erde zwar nicht sprengen – nein, dazu ist er zu klein. Aber nach den Gesetzen der höheren Physik ist sein Einschlag als so stark anzunehmen, dass alles Leben auf unserem geliebten Planeten in Feuer und Lavastürmen versengt wird. Restlos.
Für die Ungläubigen gibt es dazu einen sehr anschaulichen Animationsfilm. Und wir möchten ihn niemanden vorenthalten, der an diesem sonnigen Montag Vormittag guter Dinge ist.
Asteroiden EInschlag – MyVideo
PS: “Der Schlag soll Euch treffen!” bekommt mit diesem Film eine ganz neue Wendung.
2012 Weltuntergang, das ist eine klassische Kataklysmustheorie. Kataklysmus bedeutet ganz allgemein eine sehr große, alles zerstörende (Natur-) Katastrophe. Man hat sicherlich von der einen oder anderen gehört. Die eine ist überliefert in der Bibel – unter dem Stichwort Sintflut.
Die andere ist wissenschaftlicher Herkunft und bezieht sich auf das Einschlagen eines gewaltigen Asteroiden vor 65 Millionen Jahren auf der Erde. In der Folge wurden riesige Menge von Staub und Ruß in die Atmosphäre geschleudert, was eine gewaltige Klimaveränderung bewirkte. Wie wir alle wissen wurden die Dinosaurier Opfer dieser Naturkatastrophe: sie starben aus. Insgesamt wurden 70% aller Lebewesen ausgelöscht. Das ist so gut wie bewiesen.
Es gibt weitere geowissenschaftliche Theorien zu Katastrophen wie Supervulkanen, Polsprüngen, Seuchen, Klimaveränderungen oder eben die berühmten Theorien zum Planeten X. Fakt ist – gewaltige Naturkatastrophen treten auf und sie sind verheerend für das Leben auf der Erde; ganz besonders für so störanfällige Wesen wie den modernen Menschen.
Nun ist ja unser Thema 2012 – der viel beschriebene Weltuntergang. (Uns sind jetzt schon 20 verschiedene Szenarien begegnet.)
Diese Vielfalt und die Intensität, mit welcher diese Überlegungen verfolgt und untersucht werden sprechen dafür, dass es sich bei der 2012-Kataklysmustheorie um mehr als erdgeschichtliches Interesse handelt. Sehr viele Menschen teilen offensichtlich ein katastrophisches, bedrohliches Weltbild. 2012 und Weltuntergang beschäftigt sie, beschwört ihre Urangst hervor. Ist das denn zeitgemäß?
Oder ein Relikt aus früheren Tagen? Um mit dem Psychologen C.G. Jung zu sprechen: 2012 ist ein Urbild zerstörerischer Naturgewalten aus dem kollektiven Unbewussten.
Blicken wir doch einmal in unsere eigene kleine Seele hinab. Natürlich ist da Angst. Angst vor einer Katastrophe, also vor dem Untergang der Welt, davor dass uns der Himmel auf den Kopf fällt. Wäre ja merkwürdig, wenn man von Naturgewalten hört oder sieht und keine hätte. Da ist sie, die eigene Urangst, Angst vor dem Auslöschen der eigenen Existenz. Die Welt? Naja, schade drum. Aber lange nicht so fürchterlich, wie das drohende Ende, der Tod. Unfassbar. Ganz ehrlich, damit beschäftigt man sich höchst ungern. Folge: Es wird verdrängt. Fertig.
Und jetzt aufatmen, wir sind wieder beim Intellekt: Die Kataklysmustheorien lassen diese Ängste auflodern, sie potenzieren sie in einer gewissen Weise. (Merke: alles, was ins Unbewusste verdrängt wird, sucht sich seinen Weg, wieder mit aller Gewalt hervor zu brechen. Die Urangst, sie nimmt sich ihren Raum.)
Schlimmer noch, was aus dem Kosmos auf uns einprasselt, können wir nicht beeinflussen. Wenn ein Riesenplanet X auf die Erde zu rauscht, heißt das Zerstörung, total. Ich , du , er , sie , es. Alles hinüber.
2012 – Totalzerstörung? 20 verschiedene Szenarien! Hat man selber auch nicht immer mal dieses unbestimmte Gefühl, dass bald etwas Schreckliches passieren wird?
Naturgewalten oder kosmische Kollisionen abzuwenden liegt (noch) außerhalb des menschlichen Vermögens. Ärgerlich, denn an höhere Mächte, an die wir diese Aufgabe abtreten können, glauben wir nicht mehr. Also bleiben wir schön allein mit all unseren Theorien, unseren Zweifeln und Ängsten.
Die letzte Generation von Menschen lebt genau jetzt und der Weltuntergang findet schon 2012 statt. Das ist die Message der Prophetin Sibylle – ein weibliches Orakel der Antike. Im römischen Reich waren diese Seherinnen des Verborgenen die wichtigste Instanz, wenn man sich göttlichen Rat einholen wollte.
In Cumae, nahe von Neapel lebte die Sybille, die davon sprach, dass die zehnte Generation Menschen (zu je 800 Jahren) um 2000 leben würde. Sie sah gewaltige Erdbeben, Feuer vom Himmel kommen, Städte im Meer versinken: Tod und Untergang (Buch 4, Sibylle, Cumae).
Sie war übrigens keine durchwegs pessimistische Seherin, auch wenn sie Hannibals Invasion in das römische Reich beschrieben hatte. Sie hat zum Beispiel ein goldenes Zeitalter voraus gesehen, die mit der Geburt eines göttlichen Kindes eingeläutet würde. Mit anderen Worten: Sie hat Jesus Christus prophezeit.
Beeindruckt uns das?
Das Ganze kann man sich in einem kurzen Fim auf You Tube ansehen. Er heißt December 21 2012 the END? (Part 1 of 6) und ist bis jetzt nur auf englisch zu haben. Die Sibylle kommt ab Minute 4:39 ins Spiel. Hier der Anfang des Films:
Eines der Schlüsselwörter in Sachen 2012 heißt APOKALYPSE. Das Schockwort Apokalypse ist ein altes griechisches Wort und bedeutet OFFENBARUNG. Das wissen die meisten nicht. Wie kommt es, dass die meisten von uns mit dem Wort Apokalypse einen schrecklichen, katastrophalen Weltuntergang in Verbindung bringen? Sind wir alle bescheuert? Oder was ist hier los? Schauen wir mal genau hin.
Eine der Ursachen für diese negativen Verknüpfungen ist die “Offenbarung des Johannes”, des letzten Buches (Evangeliums) im Neuen Testament. Diese sehr spezielle christliche Offenbarung des Johannes ist voller Plagen, Unglücke, Katastrophen, sieben Siegeln, sieben Posaunen, dem TIER, den Erzengeln, Fluten, Unwettern, Kriegen, Hunger und so weiter.
Kann gut sein, dass Johannes nur das verkündet, was alle Menschen denken und fühlen, sobald ihnen etwas unvorhergesehenes Schreckliches widerfährt, nachdem sie seit Ewigkeiten in immerselber Routine ihr Leben verrichteten. Gedanken wie: “Oh Gott… der Tod ist allmächtig, fürwahr, nichts überlebt, aber auch gar nichts, nicht mal eine Zivilisation, also MUSS auch die Welt ein Ende haben.” Dieser Glaube ist weltweit verbreitet.
Fortgeschritten Verängstigte mit Hang zu Optimismus und Geschichtsstudium machen einen Schritt weiter und wissen, dass jeder Untergang den Beginn von etwas Neuem mit sich bringt (hoffentlich). Und das Neue ist durchaus begrüßenswert. Diese “Glück im Unglück”-Sichtweise wird jedoch nicht von allen Menschen oder Kulturen geteilt. Denn diese Auslegung ist sehr anstregend, denn man kann sich nicht auf die faule Haut legen, denn man muss immer wieder NEU aufbauen.
Zum Beispiel die Sintflut. ALLE alten Kulturen haben davon berichtet, sogar das Alte Testament der Bibel, eine der jüngeren Aufzeichungen der Geschichtsschreibung. Die Sintflut war das absolute Ende. Wer damals nach einer Woche noch hysterisch auf seinem Dach saß und vor sich hin kicherte, weil er nicht ertrunken war, starb dann eben zwei Wochen später an Schnupfen. Am Ende war es allein Noah, der mit seiner Arche überlebte und eine neue, tugendreichere Menschheit begründete.
Was noch? Atlantis zu Beispiel, von Platon schriftlich ins Spiel gebracht, war innerhalb von einer Nacht und einem Tage von der Landkarte verschwunden – und das OBWOHL es eine angeblich überaus überlegene Zivilisation gewesen war.
Pompeij beeindruckte vor allem die Römer und stand für den Zorn der Götter – und dafür, dass alles wacklig sei.
Tja, die Apokalypse, sie war immer ein Thema, entweder als Strafe Gottes für die Sünden der Menschen, oder – im Gegenteil – als göttliche Vorsehung einer Heilsgeschichte, als LETZTES KAPITEL eines rettenden Plans, den man für uns alle auserkoren hat. Das mit den Strafen ist heute nicht mehr modern. Das mit den Plänen, die man mit uns hat, ist hingegen weiterhin ein beliebtes Gedankenspiel (Aliens kommen und programmieren einen, oder so, sehr modern).
Genau diese beiden Richtungen, nämlich (a) “Es folgt die Strafe Gottes, hinweg mit der verruchten Menschheit!” und (b) “Ihr könnt Euch Gottes Gnade nicht erwehren. Make Love not War!” geben die beiden religiösen Färbungen an, die auch in der 2012-Diskussion vorherrschen, sobald man die Apokalypse mitdenkt. Die einen sagen dann: “Das war’s. Hat keinen Zweck. Wir sind erledigt. Lass uns einen trinken gehen.” Die anderen sagen: “Wir haben ein Schweineglück. Wir sind auserwählt. Ich kann’s gar nicht erwarten. Aber vielleicht sollte ich bis dahin lieber nichts trinken.” Was für ein Prosit.
Abseits von Religion gibt es auch noch genug Wissenschaftler, die uns warnen, ohne uns die Bibel vor die Nase halten zu müssen. Auch sie haben eine Mission: Sie warnen vor Weltuntergang aufgrund von Klimakollaps, Völkerwanderung, Gentechnik, Atomkrieg, Hunger oder Schweinegrippe. Ist im Grunde aber auch alles Religion, und ziemlich übertrieben.
Denn wir können ja in Wahrheit von Glück reden, dass bisher von allen 70.000 hergestellten Atombomben nur 2 jemals gezündet wurden, der Temperaturanstieg nur 3 Grad betragen wird, Völkerwanderung die Sache nur noch spannender macht (wie schon 20 mal zuvor), Gentechnik bald eine Lachnummer sein wird (funktioniert nämlich nicht), Hunger überraschenderweise schlank und gesund machen kann (nein, kein Zynismus) und die Schweinegrippe höchstens eine willkommene Diagnose ist, aufgrund derer man sich zwei Wochen lang krank schreiben lassen kann und endlich mal dazu kommt, diese verdammten 4 Bücher zu lesen.

Pentagon und 2012
Apokalypsen gibt es seit Tausenden von Jahren. Alle paar Jahre werden sie verkündet. Zu Recht. Die Apokalypse ist wichtig, sie ist allgegenwärtig, sie ist zweierlei: Eine verzweifelte Warnung und Ausrede angesichts von Hilflosigkeit – und ein Hinweis darauf, dass sich die Dinge ändern werden, und dass man sich eben selbst helfen muss (hat das Leben so an sich).
Und wenn man einsieht, dass die Dinge sich immer nur dramatisch ändern können, nicht schrittweise, sondern immer SPRUNGHAFT umwälzend (weil dies ein grundlegendes Gesetz der Natur ist — der Mensch handelt erst, wenn es spät ist, das kann man ihm nicht vorwerfen, es ist seine Natur — sein Willen und seine Kraft zum Neubeginn ist hingegen unübertroffen und einzigartig), dann ist Apokalypse ein logischer und notwendiger Baustein der menschlichen Vorherrschaft auf diesem Planeten und der Entwicklung des Lebens auf dieser Welt.
Davor kann man sich fürchten oder man kann sich darauf freuen. Wie auf eine Weisheitszahnoperation.
Das gleiche gilt für 2012.
PS: Apokalypse = Offenbarung… WESSEN Offenbarung eigentlich? Woher haben die Propheten das Wissen von der Offenbarung? Woher stammt sie? Und was sagt sie?
Ist DIE Offenbarung am Ende unsere ganz eigene Offenbarung, also von uns selbst für uns selbst, vom Menschen für den Menschen, eine Nachhricht von uns an uns selbst, konserviert und wiederholt und neu aufgebrüht seit Urgedenken? Selbst wenn wir den schlimmsten Fall annehmen, und annehmen müssen, dass die Nachricht an uns selbst lautet: “Die Menschheit ist dazu bestimmt, sich selbst zu vernichten”, dann hat man die Rechnung ohne den Menschen gemacht. Denn der Mensch ist (Achtung:) frei. Er hat also die Wahl.
Und das bedeutet, dass er die Wahl hat, sein Schicksal nicht zu akzeptieren.
Im Spiegel (31/2009) wird Hollywood-Regisseur Roland Emmerich in Bezug auf den 21.12.2012 folgendermaßen zitiert: “Wahrscheinlich wird es nicht zum Untergang kommen”.
Und dass, obwohl er in Tokyo seinen 2012-Film präsentierte, ein Werk von Sony Entertainment. Und wir wissen ja, Sony hat sich mit dem Aufbau der 2012-Vernichtungskulisse alle Mühe gegeben (u.a. mit der Pseudogründung des Pseudo-Instituts für “Human Continuity” inklusiver entsprechender Website). Emmerich darf also eigentlich nicht zuviel verraten. Deswegen hat er auch drei Wissenschaftler mitgebracht, die den Journalisten darlegten, inwiefern das Maya-Datum und Weltenchaos zusammenhängen.
An diesem Tag in Tokyo gab es eine beinahe totale Sonnenfinsternis, und die Japaner waren froh, dass sich nicht schon wieder eins der vielen Erdbeben auf die Tagesordnung drängte. Sie guckten trotzdem oft genug in den Himmel, schrieb der Spiegel, in bester 2012-Manier. Und dass die Japaner bei Weltuntergangs-Szenarien wie 2012 schneller aufhorchen als andere, ist einzusehen. Denn so schnell vergessen die nicht, dass vor ziemlich genau 64 Jahren die Apokalypse auf Nagasaki und Hiroshima niederging.
PS: Termine für Sonnenfinsternisse 2012 sind übrigens: 20. Mai 2012 (Pazifik, Asien, Nordamerika – ringförmige Finsternis) und 13. November 2012 (also kurz vor dem magischen Datum 21.12.2012, und zwar in Australien, Neuseeland, Südpazifik und Südamerika…. Maya-Land)
Achtung: Ihr müsst bis zum Ende lesen. Dort kommt der Hammer.
Verstörend kommt inzwischen die Website des Institus für Human Continuity daher. Dort im Intro erklärt, dass Wissenschaftler sich inzwischen darüber einig sind, dass einige globale und kosmische Entwicklungen im Jahr 2012 kulminieren werden – und dass die Welt wie wir sie kennen mit einer Wahrscheinlichkeit von 94% zerstört wird.
Das ist eine beeindruckende Zahl. Das Institut führt im Introvideo aus, dass diese Ereignisse nicht abgewendet werden können. Und dass es nur noch darum gehen kann, zu überleben – damit das Ende zu einem Anfang wird… für diejenigen wenigen, die sich selbst auserwählen und Vorkehrungen gegen 2012 treffen. Dann wird erneut die 2012 Lotterie ins Spiel gebracht, von der ich schon berichtet habe.
Das wirklich verstörende sind die tollen Animationen, die sich das Institut hat erstellen lassen. Die kann man auf der Website anklicken und auf sich wirken lassen. Sämtliche 2012 Untergangsszenarien werden dort – als wäre die NASA persönlich mit am Graphikcomputer gesessen- aufbereitet und zum Konsum angeboten. Mit solchen Szenarien lassen sich bestimmt noch mehr Jünger gewinnen.

2012 und Planet X (c) IHC http://www.instituteforhumancontinuity.org/
Zum ersten mal gesehen habe ich den Beitrag über die unterirdischen Städte, die das Institut bauen will. Angeblich habe man sich ehemalige Raketensilos im Himalaya von führenden Regierungen gesichert…
Die Seite kommt absolut seriös rüber und hat laut meiner Einschätzung jede Menge Besucher (100.000 pro Monat schätze ich). Und wenn man genau hinschaut, dann findet man irgendwann ganz unten den Hinweis darauf, wer Urheber dieser Website ist: Sony Pictures.
Dieses Institut, meine Damen und Herren, ist ein klammheimlicher, grandioser Marketingschachzug eines grandiosen amerkanisch-japanischen Filmkonzerns, der seinen kommenden Film “2012″ schon Monate vorher in die Köpfe pflanzt. Nur darum geht es hier. Man braucht eine Weile um es zu kapieren.
Ich finde es großartig.
Sony, Hut ab.

Städte brennen (c) IHC http://www.instituteforhumancontinuity.org/
Habe gestern auf Empfehlung von Eddi “Knowing” angeguckt, einen düsteren, naja, Katastrophenfilm
mit einigen heftigen Schock-Horrorelementen. Brennende Menschen und blonde Zombie-Engel. Ich weiß nicht genau, ob es ein 2012-Film ist. Aber es ist endlich mal ein Film, der sich zum Thema “Sonnenaktivität” äußert. Denn hier geht es darum, dass die Erde vernichtet wird, weil die Sonne eruptiert und alles schön verbrennt. Eine schreckliche Vorstellung. Am Ende kommen entpuppen sich die Zombies als feinstoffliche Aura-Engel und nehmen die beiden Kinder-Hauptfiguren mit an Bord und fliegen ins Paradies, um dort neu anzufangen. Noah lässt grüßen, wegen der Sonnensintflut, aber auch Adam und Eva. Die Engel sind ziemlich High-Tech, und die Erde nach dem Film ziemlich am Ende. Aber wie gesagt, es gibt Engel die das vorher wussten, und die kamen um ein paar Menschen zu retten. So gesehen klingt das auch nach 2012. Denn 2012 steht für irgendwas. Nur, wofür?
Mein Freund Eddi, auch ein 2012 Jünger, hat mir ein paar Links von Filmen geschickt, die in den USA anlaufen. Es geht um “District 9″. Einen krassen Teaser gibt es dazu im Netz. Großes Thema dieser Filme: Außerirdische. Eddi meint, man bereiet uns darauf vor. Es liegt quasi in der Luft, dass demnächst die Aliens anklopfen und ein neues Kapitel aufschlagen… Zu seiner Theorie passt ganz gut “Star Trek – Der Anfang”, und unlängst “Der Tag, an dem die Erde stillstand”, und “Monsters vs. Aliens” sowieso. Ein bisschen auch “2012″… von dem ich aber immer noch nicht weiß, worum es geht. Weiß das jemand?
Hallo??
Anybody out there?
Ich hätte da mal eine Frage:
“WIE WÜRDEN DIE REGIERUNGEN UNSERES PLANETEN 6 MILLIARDEN MENSCHEN AUF DAS ENDE DER WELT VORBEREITEN?”
Na? Naa?
“GAR NICHT.”
Ist das nicht geil?
Mit diesem yeah yeah! skandalösen Werbeslogan schwappt seit kurzem der Trailer von Roland Emmerichs neuem Film “2012″ über den großen Teich. Hier ist er, fast live und in Farbe:
Irgendwie lag es in der Luft, dass irgendein kalifornisches Filmstudio auf den 2012-Zug aufspringt. Andererseits: Wo stünden wir ohne Hollywood? Wir wüssten so gut wie gar nichts. Oder?
Na wunderbar. In Neuseeland hat das Institute for Human Continuity eine Website gebaut, in der man sich für eine 2012 Lotterie registrieren kann. Wer das große Los zieht, darf zu den wenigen Überlebenden gehören, um die sich das Institut persönlich kümmern wird. Die Wahrscheinlichkeit einer globalen Zerstörung beziffert das Institut auf 94 Prozent. Na dann, bewerben bitte. Ich nehme stark an, dass dieses Los nicht ganz kostenfrei sein wird.

































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