Fabre Buch 1
GEISTESWISSENSCHAFTLICHE MENSCHHEITSGESCHICHTE
(Histoire philosophique du Genre humain)
ANTOINE FABRE D’OLIVET
BUCH 1
Herkunft und Gemeinschaftsbildung der Europäischen Urbevölkerung
Fabre d’Olivets Histoire philosophique du Genre humain ist ein zweibändiges Werk, unterteilt in sieben Bücher. So bot es sich an, diese Bücher einzeln in Folge herauszugeben.
In diesen sieben Büchern führt uns Fabre von der Wiege der europäischen Urbevölkerung, die er in die Gebiete um den Nordpol legt, das mythische Hyperboräa, bis in die Tage der französischen Revolution. Im siebten Buch setzt er sich umfangreich – auch anhand der Ereignisse seiner Zeit – mit den Staatsformen und den in ihnen wirksamen Prinzipien auseinander.
Sein Blick auf die Geschichte ist ein geisteswissenschaftlicher, er will keinen chronologischen Aufzug mehr oder minder glorreicher Fakten, er will die geistigen Prinzipien und Zusammenhänge des menschlichen Gemeinschaftswesens darstellen, die er dann freilich sehr konkret und anschaulich in Szene setzt und reflektiert.
Darum ist sein Werk auch für heutige und kommende Generationen von Bedeutung. Die Weltgesellschaft ist an den Grenzen des Machbaren angekommen. Gemeinschaftssinn und das Denken in Kategorien des Gemeinwohls haben sich aus den Institutionen unserer Gemeinwesen verflüchtigt. Den sich präsentierenden Eliten fehlt die Transzendenz. Das ist der Punkt, an dem unsere Gesellschaften sich grundlegend neu überdenken und ordnen müssen, soll das Leben auf diesem Planeten weiterhin Freude machen. Um dabei erfolgreich zu sein und Strukturen von Dauer zu kreieren, müssen wir unsere Seinsgrundlagen kennen.
Die Histoire philosophique will die Grundgesetze menschlichen Zusammenlebens transparent machen. Dazu definiert Fabre in der den sieben Büchern vorangestellten Einleitung zunächst seine Begriffe und beschreibt das zentrale Objekt seiner Abhandlung, den Menschen als Geistwesen: Seine metaphysische Anatomie (Cellier) sowie seine Position und Aufgabe im Erd- und Weltgeschehen.
Inhalt von Buch 1
Im ersten Buch weist uns Fabre d’Olivet Liebe und Ehe als Seinsprinzipien der Gesellschaft nach, zeigt den Ursprung der Sprache aus Lautgesten, den ersten fundamentalen und für die Stellung der Frau folgenschweren Zusammenstoß der Geschlechter sowie später der Gesamtbevölkerung mit Eroberern einer an Reife und technologisch weit überlegenen Kultur. Er beschreibt die Entstehung gesellschaftlicher Klassen und sondiert die Grundlagen des Rechts auf Mobiliareigentum. Mit der Darstellung der Entstehung des Kultes endet das erste Buch.
Lesern, die der Faszination der Anastasia-Bücher von Wladimir Megre erlegen sind und auch jenen, die sich davon eher provoziert fühlen, wird dieses Buch und die sechs folgenden eine geschätzte Strukturierung, Vertiefung und Weiterführung vieler der dort angeschnittenen spirituellen und anthroposophischen Themen bieten.
Dorothee Osterhagen (Übersetzerin)
Über den Buchhandel zu erhalten: ISBN: 978-90-8879-999-0
















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