Von Christine aus Bremen haben wir folgenden Beitrag erhalten…

Es kann gut sein. dass wir nach diesem Beitrag unseren Blog schließen müssen. Denn von 2012 bleibt einfach nichts mehr übrig.

Punkt.

Doch lest selbst:

Was passiert im Jahr 2012?

Seit längerem kursiert ein Datum in der Welt aller, die sich mit spirituellen Themen befassen: Das Jahr 2012, genauer gesagt: der 21.12.2012. Für diesen Tag gibt es die unterschiedlichsten und absurdesten Thesen. Einigkeit herrscht wohl über das Datum – nicht aber darüber, was dann passieren soll. Von einem Eintritt in die nächste Dimension wird hier gerne gesprochen, von einer neuen Stufe der Menschheitsentwicklung, aber auch von der Wiederkehr Außerirdischer oder einer Art göttlichem Strafgericht, das nur diejenigen überleben werden, die sich durch spirituelle Arbeit, Meditation oder ein besonders frommes Leben als würdig erwiesen haben. Die meisten dieser Thesen projizieren dabei apokalyptische Vorstellungen, gemischt mit astronomischem Halbwissen – und lassen sich sehr leicht widerlegen. Nur wenig Wahres bleibt im Kern übrig.

Erstens: Der ursprünglich auf astronomischen Gegebenheiten basierende, daran anknüpfend dann aber auf numerologischen Zahlenfolgen aufgebaute Maya-Kalender beendet am 21.12.2012 seine „lange Zählung“ von 5125 Jahren – wobei auch dieses Datum unter Experten umstritten ist.

Zweitens: Um das Jahr 2012 befindet sich die Sonne zur Wintersonnenwende am 21.12. von der Erde aus betrachtet ungefähr dort, wo die Sonnenbahn einerseits und die Galaktische Ebene der Milchstraße andererseits sich überschneiden. Dabei zeigt die aufgrund der Präzession in 26000 Jahren einmal im Kreis taumelnde Erdachse derzeit genau mit ihrem Südpol ähnlich einem Taktstock in Richtung dieses Schnittpunktes. Allerdings zeigt sie nicht im 90°-Winkel dorthin, sondern lediglich mit der ihr eigenen Neigung von ca. 23,5°. In der Nähe des besagten Schnittpunktes befindet sich von der Erde aus betrachtet außerdem immer das Zentrum der Milchstraße, in dem ein schwarzes Loch enthalten ist.

Die Irrtümer zum Jahr 2012

Der erste und am weitesten verbreitete Irrtum zum 21.12.2012 lautet: „Wenn die Zeitrechnung der Maya aufhört, ist das Ende der Welt gekommen.“ Tatsächlich hört aber die Zeitrechnung der Maya an diesem Tag gar nicht auf, denn es gibt im Maya-Kalender noch weitere Zähleinheiten, die bis in die nächsten Jahrtausende hinein reichen. Es ist auch im Maya-Kalender lediglich ein längerer Zeitzyklus vollendet. Zudem ist unter Experten umstritten, ob dies wirklich am 21.12.2012 oder vielleicht im Oktober 2012 oder auch 200 Jahre später geschehen soll.

Der zweite Irrtum, der auf astronomischem Halbwissen beruht, lautet: „Zur Wintersonnenwende 2012 steht die Sonne am Schwarzen Loch. Davon wird sie aufgesogen und rutscht samt Sonnensystem in eine neue Dimension.“

Großzügig übersehen wird bei dieser Annahme allerdings, dass sich das Galaktische Zentrum wie immer gut 25000 Lichtjahre von Erde und Sonne entfernt befindet. Und dabei gerade so viel Anziehung ausübt, dass die Sterne weder aus der Milchstraße driften noch in deren Mitte sausen. Dass die Wintersonnenwende von der Erde aus betrachtet nahe am Galaktischen Zentrum stattfindet, wird allerdings nicht 2012 sondern erst im Jahr 2225 sein! Und auch dann wird sich das Galaktische Zentrum wie immer rund 5° unter der Sonnenbahn befinden – eine exakte Übereinstimmung ist also gar nicht möglich. Übersehen wird zudem gerne, dass die Sonne von der Erde aus betrachtet sowieso einmal pro Jahr in der Nähe vom Galaktischen Zentrum derzeit auf 27° Schütze steht – zum Beispiel auch an jenem Tag, als die Fernsehserie „Die Simpsons“ zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Ein Schelm, wer daraufhin behauptet, die Simpsons würden uns in eine andere Dimension führen …

Derzeit und auch im Jahr 2012 befindet sich also die Sonne zur Wintersonnenwende ziemlich genau am Schnittpunkt der Sonnenbahn mit der Ebene der Milchstraße. Da es sich bei der Wintersonnenwende um einen wichtigen Wendepunkt auf der Erdumlaufbahn handelt, während die Ebene der Milchstraße die nächst höhere Umlaufbahn, nämlich die der Sterne um das Zentrum der Milchstraße anzeigt – ist das Zusammentreffen der beiden astronomischen Ebenen auf einem jahreszeitlichen Wendepunkt tatsächlich ein besonderes Ereignis, das eine große Zeitenwende anzeigen kann, vielleicht auch einen großen Entwicklungsschritt, eine Art neuen Menschheitszyklus symbolisiert. Dies ist vor allem dann logisch, wenn wir gelernt haben, das Wirken von Synchronizität zu verstehen, das ich in meinem Blog http://astrologisches.blog.de/ ausführlich beschrieben habe. Dabei kommt es nur ein Mal in ungefähr 26000 Jahren vor, dass ein derartiges Zusammentreffen erreicht wird. Genau genommen war dieser besondere Punkt aber schon in den 1990er Jahren erreicht worden. Mit großzügigem Spielraum können wir aber auch die Zeit 150 Jahre vorher bis 150 Jahre nachher als Zeitenwende verstehen.

Die seltene Übereinstimmung von Galaktischem Schnittpunkt und Wintersonnenwende, die möglicherweise eine große Wendezeit bedeutet, wird in esoterischen Kreisen gerne auch als „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ oder „Galactic Alignment“ bezeichnet.

Damit wären wir nun beim dritten Irrtum zum Thema, denn viele verstehen unter „Galactic Alignment“, dass sich die Sonne in ihrem Umlauf um das Zentrum der Milchstraße im Jahr 2012 genau auf der Ebene der Milchstraße befinde, wenn wir jene als Scheibe darstellen würden – aber auch das ist falsch. Zwar rotiert die Sonne in einem Zeitraum von ca. 230 Millionen Jahren um das Galaktische Zentrum ungefähr auf dieser Milchstraßenscheibe und durchneidet sie an zwei Punkten exakt. Dass die Sonne die Ebene der Milchstraße genau durchquert hat, ist allerdings bereits ca. 1,5 Millionen Jahre her, also weit entfernt vom Jahr 2012.

Auch der Begriff „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ bietet Anlass zu weiteren Trugschlüssen: „Am 21.12.2012 wird vom Galaktischen Zentrum ein radioaktiver Strahl direkt in einer Linie auf Sonne und Erde gerichtet“, heißt es hier gerne. Das Wort Synchronisationstrahl bedeutet aber nichts anderes als „gleichzeitig auf einer Linie“ und hat nichts mit radioaktiver Strahlung zu tun. Dabei ist es astronomisch ja nicht möglich, dass Galaktisches Zentrum, Sonne und Erde in einer Linie stehen, aufgrund der beschriebenen Abweichung von ca. 5°. Dennoch strahlt das Galaktische Zentrum, aber nicht nur zur Wintersonnenwende 2012, sondern immer. Es strahlt auch nicht direkt auf die Erde, sondern in alle Richtungen.

Der vierte Irrtum, der gerne verbreitet wird, besagt, dass im Jahr 2012 der Planet Nibiru auf die Erde kommt. Tatsächlich aber gibt es keinen Planeten mit Namen Nibiru. Es gibt jedoch Menschen, die glauben, dass Nibiru ein Objekt im Kuiper-Gürtel hinter der Neptunbahn sei. Dieses soll ähnlich einem Kometen alle 3600 Jahre in gefährliche Nähe zur Erde gelangen. Natürlich soll das auch 2012 geschehen – und das obwohl die lange Zählung des Maya-Kalenders nicht 3600, sondern 5125 Jahre dauert. Nibiru soll aufgrund seiner Anziehung dafür sorgen, dass die Erdachse kippt, und dann genau mit der Polachse zum Zentrum der Galaxis zeigt. Vermutlich handelt es sich auch hier um eine Theorie von astronomischen Laien, die sich keinen anderen Reim auf folgende Aussage machen konnten: „Zur Wintersonnenwende 2012 zeigt die Erdachse zum Galaktischen Zentrum“, eine Aussage, an der ja etwas Wahres dran ist, wie wir bereits gesehen haben. Völlig absurd sind dabei jedoch Trugschlüsse wie: „Wenn 2012 die Erdachse zum Galaktischen Zentrum zeigt, wird sich die Milchstraße wie ein helles Band um den Horizont legen“, was schlicht unmöglich ist – außer in Äquatornähe zu bestimmten Tageszeiten, und das war schon immer so.

Der fünfte Irrtum lautet: „2012 findet der Polsprung statt.“ Vermutlich basiert auch dieser auf den beschriebenen astronomischen Fehleinschätzungen zum Thema Erdachse. Zudem befinden wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit bereits seit längerem in einer Phase der Polumkehr, die aber ein paar Jahrtausende andauert. Während einer derartigen Phase ist die Erde etwas anfälliger für kosmische Strahlung. Es kann vermehrt zu Mutationen und Sprüngen in der Evolution kommen. Die konkrete Polumkehr wird jedoch erst für die Zeit um 3000 bis 4000 n. Chr. erwartet. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass dies schon 2012 geschehen kann.

Auch dass es 2012 besonders viele Sonnenflecken geben soll, wie der sechste Irrtum darstellt, ist äußerst unwahrscheinlich. Wahr daran ist nur, dass es etwa alle 11 Jahre ein Maximum an Explosionen auf der Sonne gibt, die als Sonnenflecken zu sehen sind, und die Schwankungen im Magnetfeld der Erde verursachen, was sowohl für Menschen als auch für elektronische Geräte störend sein kann. Ungefähr für 2012 wird wieder so ein Maximum erwartet. Ein besonders hohes Maximum gab es Ende der 1950er Jahre. 2012 dürfte es aber ein sehr geringes Maximum geben, denn der neue Sonnenfleckenzyklus hat bereits begonnen und die Sonne zeigt sich dabei so ruhig wie lange nicht mehr.

Die Bedeutung der Zeitenwende

Doch zurück zur eingangs beschriebenen Zeitenwende. Diese ist aus astrologischer Sicht ja tatsächlich gegeben, vollzieht sich aber…

(Fortsetzung lesen auf http://zeitenwende-2012.blog.de/)

Wir vom 2012 Blog danken Christine für diese Aufklärung.

Ehrlich.

(c) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e8/Rombergpark-100330-11414-Knospe.jpg

Ein kurzer 2012-Post zwischendurch.

Fast hätten wir diesen schönen 2012-Beitrag in der RTL II-Serie “Welt der Wunder” übersehen. Das wäre ein Verlust. Also, angucken!

Es geht um “Planet X”, und natürlich um die Maya.

Übrigens: Am Ende kommt Dieter Broers zu Wort, der Macher des Dokumentarfilms “(R)Evolution 2012″, der derzeit im Kino-Underground durch die Republik wandert.

Ein aktuelles 2012-Interview mit Dieter Broers haben wir übrigens hier auch auf unserem Blog…

2012 in Welt der Wunder (c) weltderwunder.de.msn.com

Die 2012-Welle erreicht die Elfenbeintürme. Im Kino, im Fernsehen, oder Online – jetzt melden sich die Wissenschaftler zum Thema 2012 zu Wort. In Zeitungen, Interviews, und auf ihren Homepages. Ihre Rolle: die Fakten klarstellen. Tenor: der Weltuntergang am 21.12. 2012 findet nicht statt. Natürlich nicht.

Zumindest nicht wegen des Maya Kalenders. Der Maya Kalender endet zwar am 21. Dezember 2012, aber das bedeutet nicht das Ende der Welt, sondern das Gegenteil: einen neuen Zeitzyklus, mehr nicht, so Florian Freistetter auf dem Science Blog, ein forschender Astronom, der bereits mehrere kritische Artikel zum Thema 2012 auf seiner Seite gepostet hat.

Freistetter, der in Jena und Heidelberg lehrt, hat sich die Mühe gemacht, schon Wochen bevor die Nasa 2012 zerpflückte, alle geläufigen 2012-Theorien in einer Fragen-und-Antworten-Runde komplett zur zersägen. Übrig bleibt vom 2012-Glauben danach nur Staub und Scham…

(c) Florian Freitstetter http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/

Das sagenumwobene Datum steht aber für noch mehr: zum Beispiel für den Planeten X und Nibiru. So sehr das nach Aufregung schmeckt – daran glauben die wenigsten Wissenschaftler. Es gibt keinerlei Beweise für einen unentdeckten, gefährlichen Planeten X, geschweige denn etwas Hieb- und Stichfestes zur Untermauerung der Legende von Nibiru.

Die anderen 2012-Szenarien um Sonnenstürme, Polsprünge und galaktische Konstellationen werden von Freistetter ebenso tüchtig entdramatisiert. Dennoch wird eingeräumt, dass diese Phänomene starke Auswirkungen auf das Leben auf der Erde haben KÖNNTEN.

Immerhin: sie münden nicht zwangsläufig in einen umgehenden katastrophalen Weltuntergang. Und schon gar nicht 2012. Das Datum für diese Ereignisse bleibt noch ungewiss. Der Astronomie sei Dank.

(Aber wehe, sie irrt sich diesmal!)

Die NASA mischt sich ein: 2012 wird kein Weltuntergang statt finden, sagt sie. Totaler Bullshit, dieses 2012. Das verkündet (ohne das Wort bullshit zu benutzen) Wissenschaftler der NASA auf Ihrer Webseite. Dort haben sie beruhigende Antworten auf die wichtigsten 2012-Fragen geliefert.

Das 2012-Phänomen sei nur ein “big hoax”, also eine Riesen-Ente. Und es sei eine Riesen-Angstmacherei.

Die höchste Instanz der Weltraumexpertise gibt bekannt, dass weder ein Planet Nibiru unterwegs zur Erde ist, noch ein Meterorit gesichtet wurde. Mit anderen Theorien vom Planeten X oder spontanen Polsprüngen wird auch aufgeräumt.

Der Ansturm an Zuschriften und panischen Nachfragen muss enorm sein. Gerade jetzt parallel zum Start des 2012-Films von Roland Emmerich. Die europäische Pendant zur Nasa, die ESA, hat sich hingegen noch nicht zu Wort gemeldet.

In einem Anti-2012-Video auf der Seite des Instituts für Astrobiology kann man sich eine Kurzversion der Entwarnung ansehen. Die Message an alle Besorgten: “Don`t worry. Please, don`t worry.”

Jeder halbwegs aufgeweckte Verschwörungstheoretiker MUSS jetzt aufspringen und sagen: “Ha! Wenn die Nasa dementiert, dann muss was im Gange sein. Wenn eine Regierungsbehörde Luft rauslässt, mehr oder weniger ungefragt, dann ist was im Busch.”

Aber das hier ist kein 2012-Verschwörungs-Blog, sondern ein 2012-Beobachter-Blog. Von daher: aufspringen muss heute jemand anderes.

Nach dem Wissensstand von 2009 wird alles noch eine Weile gut gehen. Eine sehr lange Weile. Dennoch gibt es Simulationen, die zeigen, dass Merkur eine Kollision von Erde und Mars verursachen könnte, in drei Milliarden von Jahren von heute aus gerechnet. Am gefährlichsten ist dabei offenbar der kleine Merkur, der wegen seiner geringen Masse am leichtesten aus seiner Umlaufbahn geraten kann.

Frei nach Einstein fütterten Pariser Forscher leistungsstarke Rechner mit etlichen destabilisierenden Faktoren und fanden heraus, dass dies über längere Zeiträume gewaltige Auswirkung auf die Umlaufbahnen der Planeten haben könnte.

Galaxie Kollaps 2012? (c) Nasa Images _http://mm04.nasaimages.org

Eine Modellrechnung etwa sagt in 3,5 Milliarden Jahren eine Kollision der Erde mit Mars oder Venus voraus – mit den zu erwartenden fatalen Auswirkungen für das Leben auf unserem blauen Planeten, falls bis dahin überhaupt noch welches existiert.

Aber das ist nur die eine Modellrechnung. Auch andere Arten eines Galaxie-Kollaps sind möglich. Wenn jetzt ein Asteroid oder etwa ein Planet X wie für 2012 angenommen die Bahnen mit der Erde kreuzt, fällt das Resultat ähnlich katastrophal aus. Nur eben schon in naher Zukunft: Dezember 2012.

Lasset uns beten.

2012 Job der Zukunft – Job des Jahres 2012: Survival Scout. Schon in drei Jahren dürften die Survival-Dienstleister im Gold schwimmen. Und das ist wörtlich zu verstehen, denn der Survival Scout lässt sich nur in Gold bezahlen.

Wenn nämlich 2012 aufgrund von Planet X -Katastrophen oder den Chaos-Annunaki das Recht des Stärkeren herrscht, kann man mit Hilfe des bestens vorbereiteten Survival Scouts seine eigene Haut retten. Und wer das Gold dazu hat, rettet seine Familie gleich mit. Der Scout bringt die Kunden an einen sicheren Ort, wo zumindest Kost und Logis und ein gewisser Schutz gewährt werden. Man findet ihn übrigens im Internet

Das ist natürlich DIE Geschäftsidee für das Weltuntergang-Jahr 2012! Hut ab vor so viel Courage!

Survival Scout 2012 (c) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons

Barack Obama, der vom SPIEGEL als Erlöser titulierte US-Präsident, wird sich voraussichtlich am 6. November 2012 der Wiederwahl stellen, und dann am 20. Januar 2013 entweder wieder vereidigt werden, oder das Weiße Haus an seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin übergeben müssen.

In den knapp drei Monaten zwischen November 2012 und Januar 2013 wird Obama also entweder eine “lame duck” (eine lahme Ente) sein, die auf Abruf wartet – oder mit neuem Schwung versehen seine zweite Amtszeit vorbereiten. So oder so, der 21. Dezember 2012 fällt genau in die Phase des Übergangs, in eine Zeit der Transition, des Machtvakuums bzw. des Durchpeitschens hart umkämpfter Gesetze (wie zum Beispiel riskante Billionenkredite für die darbende US-Wirtschaft in der Übergangszeit Obama-Bush Jr.). Ob diese Transition auch eine Tranformation wird, kann  man ja dann noch sehen.

Es gibt genügend 2012-Jünger, die für 2012 den “Aufstieg der Menschheit” erwarten, was immer das bedeutet… (Wenn man “2012″ googelt, dann erscheinen rechts kommerzielle Adwords-Anzeigen mit der Schlagzeile “Aufstieg der Menschheit”, und man kann da mal drauf klicken und sich umsehen, falls man dem Aufstieg hinterherjagen will…)

Obama Campaign Logo 2008

Obama Campaign Logo 2008

So ein Aufstieg ist eine spirituelle Sache, und braucht einen spirituellen Führer, oder ein Symbol zumindest. Die herzergreifende “Change”-Hysterie und Obamas Siegeszug hatten teilweise genau die “Aufstiegs”-Momente, die einen auf bessere Zeiten hoffen ließen. Obama war nach dem moralischen Abstieg der USA unter Geroge W. Bush genau der “Aufstiegskandidat”, eine Lichtgestalt, ein Retter, ein Hoffnungsträger. Er ist es immer noch, irgendwie. Für viele 2012-Jünger symbolisiert Obama sogar den Weg zu 2012, den Weg zur aufgehenden Sonne – so wie man es in seinem Wahlkampf-Logo sehen konnte.

Wer jetzt aber diesen 2012 Blog und vor allem die 2012 Nibiru Theorie aufmerksam gelesen hat, für den fängt jetzt der Spaß an. Man erinnere sich bitte an das alte sumerische Symbol des geflügelten Planeten, das auch in zahlreichen Autokonzernmarken wiederzufinden ist: Nibiru eben. Gemeint ist die Scheibe mit zwei Flügeln:

Nibiru, der geflügelte Planet (c) http://1.bp.blogspot.com/

Nibiru, der geflügelte Planet (c) http://1.bp.blogspot.com/

Ich war höchst erstaunt, in einem Video auf Youtube (Titel habe ich vergessen) darauf hingewiesen zu werden, dass auch Obama dieses heikle Symbol benutzt hat. Auf der Wahlveranstalung in der Stadt Greensboro im Bundesstaat North Carolina (Herbst 2008) prangte eine merkwürdige Version des Kampagnenlogos. Diese Version wurde offenbar erst eingeführt, als ein gewisser Joe Biden zu Obamas Wunsch-Vize gemacht wurde. Wollen wir also mal gucken:

Obama, Biden in Greensboro. Man beachte das Logo.

Obama, Biden in Greensboro. Man beachte das Logo.

Okay, Joe Biden sitzt also da, lächelt und hört Obama zu. Unter ihm prangt der geflügelte Planet. Angenommen, also nur angenommen, Nibiru würde 2012 zurückkommen, dann würde also 2012 die Sonne aufgehen, Obama wäre der Bote des Aufstiegs und evtl. sogar derjenige, der uns das alles verklickern muss. Verrückt? Bestimmt.

Bei dieser Gelegenheit fällt mir aber ein kleines charmantes Obama-Zitat ein, das er kurz vor den Wahlen beim Al Smith Dinner raushaute: “Im Gegensatz zu Gerüchten, die Ihr hört, wurde  ich nicht in einer Krippe geboren. Denn eigentlich stamme ich vom Planeten Krypton und wurde von meinen Vater Jar-El hergeschickt, um die Erde zu retten.” Das heißt, dass Obama leider nicht Jesus ist, aber dafür Superman – ein uns freundlich gesonnener Außerirdischer, der sich jederzeit den Anzug vom Leib reißen kann und sich als Megaheld präsentiert.

Obama-Superman

Obama-Superman

Planet Krypton also. “Krypto” ist übrigens griechisch und bedeutet “verborgen”. Krypton wäre also “der Verborgene”, der verborgene Planet, ein okkulter, heimlicher Himmelskörper, eine Art Nibiru, vielleicht sogar der Nibiru. Wir erinnern uns: auf Nibiru wohnen laut Mr. Sitchin die gottgleichen Schöpfer der Menschen. Von diesem Planeten will Obama also stammen (tut er nicht, das haben wir alle gelernt), das ist irgendwie interessant.

Auch interessant ist der Name von Superman-Obamas Vater (im echten Leben ein Kenianer, im Film Marlon Brando): Jor-El. Das Wort “El” ist wieder so ein schlimmes altes, alles bedeutendes, gefährliches Wort. Im Alten Testament wurden zwei Arten von Gott genannt: Die den Menschen erschaffenden Elohim (hebräisch, Plural von El, “Lasset UNS Menschen machen nach UNSERM Bilde”, 230 mal genannt) und der zürnende Jahwe (der Moses die Gebote übermittelt, fälschlicherweise später mit El gleichgesetzt).

Ich kann nicht drauf schwören, aber ich glaube, El stand für Saturn, den Planeten mit den Ringen, und Jahwe stand für Jupiter. Jahwe hat später das Rennen gemacht (genauso wie Jupiter Saturn als Chefgott abgelöst hat), und El ist seitdem nur noch ein sprachliches Relikt, das sich in wichtigen, Autorität vermittelnden Worten versteckt:  Elite, Eltern, the Elders (die Altvorderen), Elfen, Elektron, Elefant, Elixier, Elevator (Lift nach oben).

Sogar in Israel steckt El drin (von: Isis-Ra-El, alles alte Götter). Auch der Erzengel Micha-el, der den teuflischen Drachen besiegt, trägt das El in sich. Demnach wäre also Jor-El, der Vater Superman-Obamas, auch so ein göttlicher Vater. Einer der alten Nibiruianer?

Wikipedia schreibt über El das hier:

  • EL war im 2. Jahrtausend v. Chr. der Name für den, hauptsächlich in der Levante beheimateten, obersten Gott. Die Bezeichnung „El / Il“ ist in vielen semitischen Sprachen ein Gattungsbegriff für „göttliches Wesen“ oder „göttliche Natur“.

Ich glaube, Ihr wisst inzwischen, was ich meine.

Für diejenigen, die ein schöneres Bild von dem Logo haben möchten, bitte sehr:

Obama, Niburu und 2012

Obama, Niburu und 2012

Ich fasse zusammen: Obama stammt von Nibiru. Der geflügelte Planet Nibiru kommt 2012 wieder vorbei. Und dann geht die Sonne auf. Noch Fragen?

Für diejenigen übrigens, die das Foto für ein Fälschung halten, habe ich noch ein Video ausgegraben. Bitte kommentiert fleißig!