Von Christine aus Bremen haben wir folgenden Beitrag erhalten…

Es kann gut sein. dass wir nach diesem Beitrag unseren Blog schließen müssen. Denn von 2012 bleibt einfach nichts mehr übrig.

Punkt.

Doch lest selbst:

Was passiert im Jahr 2012?

Seit längerem kursiert ein Datum in der Welt aller, die sich mit spirituellen Themen befassen: Das Jahr 2012, genauer gesagt: der 21.12.2012. Für diesen Tag gibt es die unterschiedlichsten und absurdesten Thesen. Einigkeit herrscht wohl über das Datum – nicht aber darüber, was dann passieren soll. Von einem Eintritt in die nächste Dimension wird hier gerne gesprochen, von einer neuen Stufe der Menschheitsentwicklung, aber auch von der Wiederkehr Außerirdischer oder einer Art göttlichem Strafgericht, das nur diejenigen überleben werden, die sich durch spirituelle Arbeit, Meditation oder ein besonders frommes Leben als würdig erwiesen haben. Die meisten dieser Thesen projizieren dabei apokalyptische Vorstellungen, gemischt mit astronomischem Halbwissen – und lassen sich sehr leicht widerlegen. Nur wenig Wahres bleibt im Kern übrig.

Erstens: Der ursprünglich auf astronomischen Gegebenheiten basierende, daran anknüpfend dann aber auf numerologischen Zahlenfolgen aufgebaute Maya-Kalender beendet am 21.12.2012 seine „lange Zählung“ von 5125 Jahren – wobei auch dieses Datum unter Experten umstritten ist.

Zweitens: Um das Jahr 2012 befindet sich die Sonne zur Wintersonnenwende am 21.12. von der Erde aus betrachtet ungefähr dort, wo die Sonnenbahn einerseits und die Galaktische Ebene der Milchstraße andererseits sich überschneiden. Dabei zeigt die aufgrund der Präzession in 26000 Jahren einmal im Kreis taumelnde Erdachse derzeit genau mit ihrem Südpol ähnlich einem Taktstock in Richtung dieses Schnittpunktes. Allerdings zeigt sie nicht im 90°-Winkel dorthin, sondern lediglich mit der ihr eigenen Neigung von ca. 23,5°. In der Nähe des besagten Schnittpunktes befindet sich von der Erde aus betrachtet außerdem immer das Zentrum der Milchstraße, in dem ein schwarzes Loch enthalten ist.

Die Irrtümer zum Jahr 2012

Der erste und am weitesten verbreitete Irrtum zum 21.12.2012 lautet: „Wenn die Zeitrechnung der Maya aufhört, ist das Ende der Welt gekommen.“ Tatsächlich hört aber die Zeitrechnung der Maya an diesem Tag gar nicht auf, denn es gibt im Maya-Kalender noch weitere Zähleinheiten, die bis in die nächsten Jahrtausende hinein reichen. Es ist auch im Maya-Kalender lediglich ein längerer Zeitzyklus vollendet. Zudem ist unter Experten umstritten, ob dies wirklich am 21.12.2012 oder vielleicht im Oktober 2012 oder auch 200 Jahre später geschehen soll.

Der zweite Irrtum, der auf astronomischem Halbwissen beruht, lautet: „Zur Wintersonnenwende 2012 steht die Sonne am Schwarzen Loch. Davon wird sie aufgesogen und rutscht samt Sonnensystem in eine neue Dimension.“

Großzügig übersehen wird bei dieser Annahme allerdings, dass sich das Galaktische Zentrum wie immer gut 25000 Lichtjahre von Erde und Sonne entfernt befindet. Und dabei gerade so viel Anziehung ausübt, dass die Sterne weder aus der Milchstraße driften noch in deren Mitte sausen. Dass die Wintersonnenwende von der Erde aus betrachtet nahe am Galaktischen Zentrum stattfindet, wird allerdings nicht 2012 sondern erst im Jahr 2225 sein! Und auch dann wird sich das Galaktische Zentrum wie immer rund 5° unter der Sonnenbahn befinden – eine exakte Übereinstimmung ist also gar nicht möglich. Übersehen wird zudem gerne, dass die Sonne von der Erde aus betrachtet sowieso einmal pro Jahr in der Nähe vom Galaktischen Zentrum derzeit auf 27° Schütze steht – zum Beispiel auch an jenem Tag, als die Fernsehserie „Die Simpsons“ zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Ein Schelm, wer daraufhin behauptet, die Simpsons würden uns in eine andere Dimension führen …

Derzeit und auch im Jahr 2012 befindet sich also die Sonne zur Wintersonnenwende ziemlich genau am Schnittpunkt der Sonnenbahn mit der Ebene der Milchstraße. Da es sich bei der Wintersonnenwende um einen wichtigen Wendepunkt auf der Erdumlaufbahn handelt, während die Ebene der Milchstraße die nächst höhere Umlaufbahn, nämlich die der Sterne um das Zentrum der Milchstraße anzeigt – ist das Zusammentreffen der beiden astronomischen Ebenen auf einem jahreszeitlichen Wendepunkt tatsächlich ein besonderes Ereignis, das eine große Zeitenwende anzeigen kann, vielleicht auch einen großen Entwicklungsschritt, eine Art neuen Menschheitszyklus symbolisiert. Dies ist vor allem dann logisch, wenn wir gelernt haben, das Wirken von Synchronizität zu verstehen, das ich in meinem Blog http://astrologisches.blog.de/ ausführlich beschrieben habe. Dabei kommt es nur ein Mal in ungefähr 26000 Jahren vor, dass ein derartiges Zusammentreffen erreicht wird. Genau genommen war dieser besondere Punkt aber schon in den 1990er Jahren erreicht worden. Mit großzügigem Spielraum können wir aber auch die Zeit 150 Jahre vorher bis 150 Jahre nachher als Zeitenwende verstehen.

Die seltene Übereinstimmung von Galaktischem Schnittpunkt und Wintersonnenwende, die möglicherweise eine große Wendezeit bedeutet, wird in esoterischen Kreisen gerne auch als „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ oder „Galactic Alignment“ bezeichnet.

Damit wären wir nun beim dritten Irrtum zum Thema, denn viele verstehen unter „Galactic Alignment“, dass sich die Sonne in ihrem Umlauf um das Zentrum der Milchstraße im Jahr 2012 genau auf der Ebene der Milchstraße befinde, wenn wir jene als Scheibe darstellen würden – aber auch das ist falsch. Zwar rotiert die Sonne in einem Zeitraum von ca. 230 Millionen Jahren um das Galaktische Zentrum ungefähr auf dieser Milchstraßenscheibe und durchneidet sie an zwei Punkten exakt. Dass die Sonne die Ebene der Milchstraße genau durchquert hat, ist allerdings bereits ca. 1,5 Millionen Jahre her, also weit entfernt vom Jahr 2012.

Auch der Begriff „Galaktischer Synchronisationsstrahl“ bietet Anlass zu weiteren Trugschlüssen: „Am 21.12.2012 wird vom Galaktischen Zentrum ein radioaktiver Strahl direkt in einer Linie auf Sonne und Erde gerichtet“, heißt es hier gerne. Das Wort Synchronisationstrahl bedeutet aber nichts anderes als „gleichzeitig auf einer Linie“ und hat nichts mit radioaktiver Strahlung zu tun. Dabei ist es astronomisch ja nicht möglich, dass Galaktisches Zentrum, Sonne und Erde in einer Linie stehen, aufgrund der beschriebenen Abweichung von ca. 5°. Dennoch strahlt das Galaktische Zentrum, aber nicht nur zur Wintersonnenwende 2012, sondern immer. Es strahlt auch nicht direkt auf die Erde, sondern in alle Richtungen.

Der vierte Irrtum, der gerne verbreitet wird, besagt, dass im Jahr 2012 der Planet Nibiru auf die Erde kommt. Tatsächlich aber gibt es keinen Planeten mit Namen Nibiru. Es gibt jedoch Menschen, die glauben, dass Nibiru ein Objekt im Kuiper-Gürtel hinter der Neptunbahn sei. Dieses soll ähnlich einem Kometen alle 3600 Jahre in gefährliche Nähe zur Erde gelangen. Natürlich soll das auch 2012 geschehen – und das obwohl die lange Zählung des Maya-Kalenders nicht 3600, sondern 5125 Jahre dauert. Nibiru soll aufgrund seiner Anziehung dafür sorgen, dass die Erdachse kippt, und dann genau mit der Polachse zum Zentrum der Galaxis zeigt. Vermutlich handelt es sich auch hier um eine Theorie von astronomischen Laien, die sich keinen anderen Reim auf folgende Aussage machen konnten: „Zur Wintersonnenwende 2012 zeigt die Erdachse zum Galaktischen Zentrum“, eine Aussage, an der ja etwas Wahres dran ist, wie wir bereits gesehen haben. Völlig absurd sind dabei jedoch Trugschlüsse wie: „Wenn 2012 die Erdachse zum Galaktischen Zentrum zeigt, wird sich die Milchstraße wie ein helles Band um den Horizont legen“, was schlicht unmöglich ist – außer in Äquatornähe zu bestimmten Tageszeiten, und das war schon immer so.

Der fünfte Irrtum lautet: „2012 findet der Polsprung statt.“ Vermutlich basiert auch dieser auf den beschriebenen astronomischen Fehleinschätzungen zum Thema Erdachse. Zudem befinden wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit bereits seit längerem in einer Phase der Polumkehr, die aber ein paar Jahrtausende andauert. Während einer derartigen Phase ist die Erde etwas anfälliger für kosmische Strahlung. Es kann vermehrt zu Mutationen und Sprüngen in der Evolution kommen. Die konkrete Polumkehr wird jedoch erst für die Zeit um 3000 bis 4000 n. Chr. erwartet. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass dies schon 2012 geschehen kann.

Auch dass es 2012 besonders viele Sonnenflecken geben soll, wie der sechste Irrtum darstellt, ist äußerst unwahrscheinlich. Wahr daran ist nur, dass es etwa alle 11 Jahre ein Maximum an Explosionen auf der Sonne gibt, die als Sonnenflecken zu sehen sind, und die Schwankungen im Magnetfeld der Erde verursachen, was sowohl für Menschen als auch für elektronische Geräte störend sein kann. Ungefähr für 2012 wird wieder so ein Maximum erwartet. Ein besonders hohes Maximum gab es Ende der 1950er Jahre. 2012 dürfte es aber ein sehr geringes Maximum geben, denn der neue Sonnenfleckenzyklus hat bereits begonnen und die Sonne zeigt sich dabei so ruhig wie lange nicht mehr.

Die Bedeutung der Zeitenwende

Doch zurück zur eingangs beschriebenen Zeitenwende. Diese ist aus astrologischer Sicht ja tatsächlich gegeben, vollzieht sich aber…

(Fortsetzung lesen auf http://zeitenwende-2012.blog.de/)

Wir vom 2012 Blog danken Christine für diese Aufklärung.

Ehrlich.

Mayafreunde hergehört: in diesem fast einstündigen Interview haben wir den Privatforscher, Autor und Informatiker Mario Krygier ausgequetscht. Ergebnis: eine umfangreiche Analyse des Mayakalenders, und warum er das Ende der Welt NICHT vorhersagt. Allerdings haben wir da die Rechnung ohne die Azteken gemacht…

Auf Mario Krygier als Gesprächspartner in Sachen Maya sind wir gestoßen dank seines Artikels im “Skeptiker”-Magazin (Ausgabe Januar 2009). Dort hat er pfiffig dargelegt, was es seiner Ansicht nach (und der vieler anderen Maya-Experten) mit dem 2012-Mythos auf sich hat. Wer mehr wissen möchte, der wird sich früher oder später eins von Krygiers Büchern besorgen. (Mehr zu den Büchern im Interview selbst)

Krygiers Webseite lautet übrigens: www.faszination2012.de

Wir wünschen gute Unterhaltung.

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Hier kannst du das Interview herunterladen

Mit dem 2012-Interview Nummer 4 und der Romanschriftstellerin Monica Camuglia starten wir in das neue Jahr 2010.

Monica Camuglia ist die erste Frau unserer 2012-Interview-Reihe und hat vor Kurzem ihren Roman “Irrtum 2012″ herausgebracht. Sie steht dafür, dass man in den kommenden Jahren wieder Sensibilität für Fragen und Antworten entfaltet, die nicht rein rationaler Natur sind.

Ihre Perspektive auf den Maya-Kalender ergibt sich aus mehrern Facetten: aus eigenen Beobachtungen, Studien zu den Maya und spiritueller Weisheit. Fundiert gibt die Schriftstellerin in dem Interview zu verstehen:

Die Erkenntnisse der Maya über den großen Schöpfungsplan spiegeln den heutigen Zustand der Menschen wieder. Die Aufgabe, die sich mit dem Ende des Maya Zyklus 2012 stellt, ist die der Weiterentwicklung des Bewusstseins.

Bitte.


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hier kannst du dieses Interview als MP3-Datei herunterladen

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Lass dich heute vom Schriftsteller Walter-Jörg Langbein auf eine Reise mitnehmen, die von 30 Jahren Forschung in wissenschaftlichen Grenzgebieten ausgeht. Wir vom 2012-Blog hatten die große Freude, mit diesem bemerkenswerten Fachmann das erste unser völlig neuartigen 2012-Interviews zu führen.

Walter-Jörg Langbein ist studierter Theologe und hat sich seit den 70er Jahren mit der Prä-Astronautik und den Mayas beschäftigt. Außerdem hat er Stellen der Bibel übersetzt, was ihn zu überraschenden Erkenntnissen geführt hat…
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Die 2012-Welle erreicht die Elfenbeintürme. Im Kino, im Fernsehen, oder Online – jetzt melden sich die Wissenschaftler zum Thema 2012 zu Wort. In Zeitungen, Interviews, und auf ihren Homepages. Ihre Rolle: die Fakten klarstellen. Tenor: der Weltuntergang am 21.12. 2012 findet nicht statt. Natürlich nicht.

Zumindest nicht wegen des Maya Kalenders. Der Maya Kalender endet zwar am 21. Dezember 2012, aber das bedeutet nicht das Ende der Welt, sondern das Gegenteil: einen neuen Zeitzyklus, mehr nicht, so Florian Freistetter auf dem Science Blog, ein forschender Astronom, der bereits mehrere kritische Artikel zum Thema 2012 auf seiner Seite gepostet hat.

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Freistetter, der in Jena und Heidelberg lehrt, hat sich die Mühe gemacht, schon Wochen bevor die Nasa 2012 zerpflückte, alle geläufigen 2012-Theorien in einer Fragen-und-Antworten-Runde komplett zur zersägen. Übrig bleibt vom 2012-Glauben danach nur Staub und Scham…

Das sagenumwobene Datum steht aber für noch mehr: zum Beispiel für den Planeten X und Nibiru. So sehr das nach Aufregung schmeckt – daran glauben die wenigsten Wissenschaftler. Es gibt keinerlei Beweise für einen unentdeckten, gefährlichen Planeten X, geschweige denn etwas Hieb- und Stichfestes zur Untermauerung der Legende von Nibiru.

Die anderen 2012-Szenarien um Sonnenstürme, Polsprünge und galaktische Konstellationen werden von Freistetter ebenso tüchtig entdramatisiert. Dennoch wird eingeräumt, dass diese Phänomene starke Auswirkungen auf das Leben auf der Erde haben KÖNNTEN.

Immerhin: sie münden nicht zwangsläufig in einen umgehenden katastrophalen Weltuntergang. Und schon gar nicht 2012. Das Datum für diese Ereignisse bleibt noch ungewiss. Der Astronomie sei Dank.

(Aber wehe, sie irrt sich diesmal!)

2012 Absage Astronom

“2012, das Maya-Jahr der Zeitenwende”, so titelt die Dokumentation das Thema der Woche!

Heute Abend (Dienstag, den 17.11.2009), zur Prime Time um 20.15h auf dem ORF2 läuft besagte Dokumentation zum Thema Maya- Kalender und Zeitzyklus. Sie geht der Frage nach, was hinter der vermeintlichen Prophezeiung steckt. Es wird nach Hinweisen gesucht, ob und welches Katastrophenereignis im Bereich des Möglichen liegt.

Das Filmteam begleitet den Geowissenschaftler Adam Maloof von der Universität Princeton bei der Spurensuche rund um die Welt. Es geht um Hypothesen wie Polverschiebung, Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge oder massive Überflutungen.

Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die klimatische Entwicklung während des letzten Zykluswechsel vor 5000 Jahren. Einige Spuren legen nahe, DASS sich vor 5000 Jahren ein einschneidender Wandel ereignete.

Also, heute Abend, ein österreichisches Date mit 2012. 20.15h. Wer ORF empfängt, sollte diese Chance nutzen.

orf doku 2012

Die NASA mischt sich ein: 2012 wird kein Weltuntergang statt finden, sagt sie. Totaler Bullshit, dieses 2012. Das verkündet (ohne das Wort bullshit zu benutzen) Wissenschaftler der NASA auf Ihrer Webseite. Dort haben sie beruhigende Antworten auf die wichtigsten 2012-Fragen geliefert.

Das 2012-Phänomen sei nur ein “big hoax”, also eine Riesen-Ente. Und es sei eine Riesen-Angstmacherei.

Die höchste Instanz der Weltraumexpertise gibt bekannt, dass weder ein Planet Nibiru unterwegs zur Erde ist, noch ein Meterorit gesichtet wurde. Mit anderen Theorien vom Planeten X oder spontanen Polsprüngen wird auch aufgeräumt.

Der Ansturm an Zuschriften und panischen Nachfragen muss enorm sein. Gerade jetzt parallel zum Start des 2012-Films von Roland Emmerich. Die europäische Pendant zur Nasa, die ESA, hat sich hingegen noch nicht zu Wort gemeldet.

In einem Anti-2012-Video auf der Seite des Instituts für Astrobiology kann man sich eine Kurzversion der Entwarnung ansehen. Die Message an alle Besorgten: “Don`t worry. Please, don`t worry.”

Jeder halbwegs aufgeweckte Verschwörungstheoretiker MUSS jetzt aufspringen und sagen: “Ha! Wenn die Nasa dementiert, dann muss was im Gange sein. Wenn eine Regierungsbehörde Luft rauslässt, mehr oder weniger ungefragt, dann ist was im Busch.”

Aber das hier ist kein 2012-Verschwörungs-Blog, sondern ein 2012-Beobachter-Blog. Von daher: aufspringen muss heute jemand anderes.

Der 2012-Film ist da. Es ist an der Zeit ins Kino zu pilgern.

Es ist aber auch an der Zeit, eins klarzustellen: Es ist NICHT der große teure 2012-Film, der die 2012-Bewegung ausgelöst oder groß gemacht hat. Im Gegenteil: Es ist die ureigene Kraft des 2012-Mythos, und die Millionen Suchanfragen bei Google und die vielen Blogs und 2012 Foren, der Hollywood überhaupt erst auf das ganze Thema aufmerksam gemacht hat.

Natrülich hat Sony Pictures mit dem Fake-Institut for Human Continuity kräftig nachgeholfen und ganz schön viel Verarsche betrieben.

Sony Pictures und der optisch wirklich begabte Roland Emmerich sind auf einen Zug aufgesprungen, der zu einem der größten Kassenerfolge der letzten Jahre werden wird. Jede Wette.

Wer möchte nämlich nicht sehen, wie jeder einzelne Zentimeter dieses Planeten in schöner Augenweidenart auseinandergenommen wird? Ich will es! Ist befreiend.

Hier ist übrigens der 2012-Teaser.

Und sagt einem dann, wie schön wir es hier haben. Und dann wird wieder fleißig 2012 gegoogelt. Jede Wette, again.

So long, und viel Spaß mit dem Pocorn!

Jedenfalls nicht 2012. Sondern 2220. Ganze 208 Jahre später als allgemein angenommen.

Mit dieser schrägen Meldung protzte die Berliner Morgenpost. Demnach hat ein deutscher Archäo-Astronom (hä?) (Ahhh!) nachgewiesen – anhand einer der drei erhaltenen Maya Kodizes – dass wir alle die Wasservorräte wieder auspacken und die Bunker wieder verkaufen können… aber lest selbst:

Der von den Maya prophezeite Weltuntergang könnte noch ein Weilchen länger auf sich warten lassen als von manchen vermutet – weil sich die Maya-Kultur selbst wahrscheinlich später entwickelt hat als bislang angenommen. Zu diesem Schluss ist der Archäoastronom Andreas Fuls von der Technischen Universität Berlin gekommen, wie die Hochschule berichtet.


maya zeitrechnung 2012

Zunächst hatte er astronomische Beobachtungen wie Mond- und Sonnenfinsternisse und den Stand der Venus studiert, welche die Maya in Kalendern und Monumenten festgehalten hatten. Anschließend versuchte er, diese Ereignisse mit Hilfe von Computeralgorithmen an unsere Zeitrechnung anzupassen.

Dabei fiel dem Forscher ein Zeitpunkt besonders ins Auge: An einem Tag hatten die Maya drei seltene astronomische Ereignisse zugleich beobachtet, nämlich Wintersonnenwende, Neumond und die Venus, die sich das erste Mal in einem neuen Zyklus als Morgenstern zeigte. Diese Kombination war so ungewöhnlich, dass Fuls sie eindeutig auf den 19. Dezember des Jahres 830 n. Chr. datieren konnte.

maya 2012 Kalender

Bislang hatten Maya-Forscher dieses und die anderen dokumentierten astronomischen Begebenheiten 208 Jahre früher datiert. Stimmen Fuls Erkenntnisse, würde sich die Ära der Maya um eben diese Zeitspanne verschieben – und damit auch der von dem mittelamerikanischen Volk prophezeite Weltuntergang. In Fachkreisen rief der Wissenschaftler mit seinen Ergebnissen einigen Unmut hervor, was ihn jedoch nicht weiter wundert: „Ich habe eben einen Status quo angegriffen, und die Diskussion hat gerade erst begonnen“, sagt Fuls.

Unterstützung erhielt er hingegen beispielsweise von einem spanischen Schriftenkundler, der nach der bislang angenommenen Zeitrechnung immer auf eine Lücke von rund 200 Jahren gestoßen sei, wie Fuls berichtet. Darüber hinaus ließen die bislang angewendeten wissenschaftlichen Methoden zur Datierung von Fundstücken häufig einen zeitlichen Spielraum: Für die Radio-Carbon-Methode etwa gelte eine Ungenauigkeit von rund 150 Jahren, argumentiert Fuls und betont: „So taggenau wie die Astronomie ist einfach keine andere Methode.“

Und das ist die Quelle:

http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1201424/Forscher-verschiebt-prophezeiten-Weltuntergang.html

Und das ist mein Kommentar:

Ist natürlich kein Zufall, dass am Vorabend des Filmstarts von 2012 ein Forscher mit der Faust auf den Tisch haut.

2012 Film

Droht 2012 der Dritte Weltkrieg? Der Weltuntergang 2012 durch einen letzten alles vernichtenden Krieg?

 Weltkrieg 2012

Der Kalte Krieg ist vorbei. Dennoch ist die Bedrohung durch einen Weltkrieg sehr real, denn Krisenherde gibt es überall genug.

Spannungen zwischen Nord- und Südkorea zum Beispiel, zwischen Indien und Pakistan oder die riesigen Bunker, die die Russen gebaut haben. Der Yamantau Komplex ist groß genug, um 60 000 Leute zu schützen.

Auch an Waffen wird es nicht scheitern. Das Arsenal reicht aus um jeden Menschen einzeln hundert Mal umzubringen. Mit Nuklear, Bio- oder Chemiewaffen.

Die Totalvernichtung stimmt mit der Prophezeiung der Sibylle überein und sie wird auch in der Maya-Überlieferung für 2012 voraus gesagt. Oder heißt Weltkrieg am Ende Krieg der Welten – Krieg mit Aliens?

2012 Krieg Aliens

Vom Weltuntergang im Dezember 2012 haben die meisten Maya-Erben noch nichts gehört. Sie reagieren ungläubig bis unwillig auf die Prophezeiungen von Katastrophen und Massensterben zum Endpunkt des Maya-Kalenders.

Die Flut der Theorien und Spekulationen wird dennoch weiter wachsen, denn nächsten Monat kommt auch der 2012-Film bei uns in die Kinos.

Den Maya wird auch das egal sein – sie haben ganz andere Sorgen.

Katastrophe2012Mehr dazu unter diesem Link.

2012 – Zeitenwende der Menschheit?

Die Erde tritt 2012 in eine spektakuläre Galaktische Konstellation. Ihre Achse zeigt erstmals seit gut 30 000 Jahren in das Zentrum der Milchstraße. Kommt es dadurch 2012 zu Kontakt zu Aliens?

Alien 2012

Für Affine gibt es klare Anzeichen: höchst beeindruckende Kornkreise. Das Nahen des Planeten X. Das Ende des Maya-Kalenders 2012 und deren Saga von der Rückkehr der Götter.

Den Schriften von Zacharia Setchin zufolge keine sehr freundlichen Götter. Sondern Bewohner von Nibiru, die zurückkehren, um die Menschen endgültig zu versklaven. Na, das wird ein Gemetzel!

Für das sagenumwobene Jahr 2012 existieren 19 weitere Szenarien kommender Ereignisse. Sie reichen von globalen Naturkatastrophen über galaktische Explosionen bis hin zu kulturgeschichtlichen 2012 Worst-Case-Szenarien. Ich möchte alle in unserem 2012-Blog vorstellen. Hübsch nacheinander.

Damit man bald gut informiert nicht nur nickend dabei steht, wenn ein 2012-Jünger seine Thesen verbeitet, sondern auch uneingeschüchtert seinen eigenen Senf dazu geben kann. Es wird in manchen Posts wie Nachhilfeunterricht in Astronomie, Geologie oder der Königswissenschaft Physik klingen. Aber Hand aufs Herz: es interessiert uns brennend, woraus der Stoff von Alpträumen besteht.

Hier der Ausblick:

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass die gewichtigen Theorien Planet X, Polsprung, Nibiru oder die Maya-Problematik nicht genannt werden. Das ist richtig. Denn sie stehen bereits unter 2012 Theorien in unserem Blog und werden dort wesentlich ausführlicher behandelt als einzelne Posts der voran gegangenen Liste.

Scheiße, der neue Trailer von Roland Emmerichs Weltuntergangs-Film 2012 ist online. Wie zu befürchten, geht alles kaputt. In tollen Bildern und ohne lange um den heißen Brei herumzufilmen. So realistisch, dass es weh tut.

Klar, ist ja nur ein Film. Aber was sollte jeder unbedingt über Hollywood wissen? Da gibt es doch diese kleine Geschichte von den alten Druiden, die vor Tausenden Jahren in Europa (und vielleicht auch woanders) die Geschicke bestimmten. Merlin, der Zauberer an Arthurs Tafelrunde, war der letzte große Name von ihnen, nur noch getoppt von Miraculix aus den Asterix-Filmen. Alle diese Druiden hatten – und jeder schlechte Zauberer der Neuzeit hat einen: den Zauberstab. Ach, Harry Potter auch?

Nun ist es ja so, dass dieser Zauberstab (englisch: “magic wand”) aus einem bestimmten Holz sein musste, damit er zaubern und verzaubern kann. Er musste aus “heiligem Holz” sein. Und da haben wir unser “Holy Wood”. Ist zwar nur eine Gescchichte eines Wortes, sagt uns aber folgendes: Hollywood ist der Zauberstab, mit dem die Welt (naja, sagen wir das weltweite Kinopublikum) verzaubert wird. Oder verhext. Fragt sich nur, wer in diesem Bild der große alte weise Druide ist. Und warum er bis 2012 wartet, um sich zu zeigen.

2012 wird ein dickes Ding

2012, der Film also, zaubert uns den Untergang der Welt herbei. Kann sein, dass uns jemande etwas damit sagen will, vielleicht der alte große versteckte Druide. Kann sein, dass dieser Druide die Welt beherrscht. Möglich aber auch, dass es keinen Druiden gibt, sondern nur den Wunsch der Menschen nach Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen. Warum wünscht man sich so etwas? Weil man nicht klarkommt? Oder weil man was besseres will, was anderes?

Man hat also die Wahl zischen Okkultismus (“Der versteckte Druide beherrscht uns alle”) und Verzweiflung (“Ich wünschte die Welt wäre anders”). Beides sind Zeichen einer großen Angst. Vielleicht sollte man der Angst keine Chance geben – und aus Prinzip diesen 2012-Film nicht gucken.

2012 weltuntergang apokalypse

2012 weltuntergang apokalypse