Mayafreunde hergehört: in diesem fast einstündigen Interview haben wir den Privatforscher, Autor und Informatiker Mario Krygier ausgequetscht. Ergebnis: eine umfangreiche Analyse des Mayakalenders, und warum er das Ende der Welt NICHT vorhersagt. Allerdings haben wir da die Rechnung ohne die Azteken gemacht…
Auf Mario Krygier als Gesprächspartner in Sachen Maya sind wir gestoßen dank seines Artikels im “Skeptiker”-Magazin (Ausgabe Januar 2009). Dort hat er pfiffig dargelegt, was es seiner Ansicht nach (und der vieler anderen Maya-Experten) mit dem 2012-Mythos auf sich hat. Wer mehr wissen möchte, der wird sich früher oder später eins von Krygiers Büchern besorgen. (Mehr zu den Büchern im Interview selbst)
Krygiers Webseite lautet übrigens: www.faszination2012.de
Wir wünschen gute Unterhaltung.
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Ein Fachmann für Astrologie bestätigt: es ist etwas Einschneidendes im Gange. Rund um 2012 erwartet uns eine tiefgreifende Transformation. Das zeigt dem geschulten Sternenbeobachter eine Planeten-Konstellation wie sie seit 26 000 Jahren erstmalig wieder in Erscheinung tritt.
Wie das zusammenhängt und was das für Auswirkungen auf das Leben der Menschen hat, erklärt uns der Experte für Psychologische Astrologie Andreas W. Höschen in unserem brandneuen 2012-Interview. Herr Höschen, der gerade an seinem Buch “Die Wahrheit über 2012″ arbeitet, fasziniert durch seine unaufgeregte Art, die großen Fragen des Menschen und des Kosmos klar zu beantworten.
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Gewaltige Bilder dazu, wie unsere Welt 2012 untergehen wird, geistern derzeit durch die Kinos. Da spucken Supervulkane, brechen Kontinente auseinander und die höchsten Gipfel werden von einer Flutwelle im nassen Nichts versenkt. Ganz gewaltig und total. Warum? Ende des Maya Kalenders samt düsteren Prophezeihungen für die Menschen unter uns.
Ja, aber der aufmerksame Beobachter weiss – für die jüngere Vergangenheit wurden ähnliche Weltuntergangs-szenarien beschworen. Zum Beispiel zur Jahrtausendwende. Pessimisten befürchteten den Zusammenbruch aller Computersysteme und warnten vor katastrophalen Zuständen. Alldieweil man den Rechenmaschinen nicht zutraute, den Datencode auf 2000 umzustellen. Aber außer ein paar fälschlich ausgestellten Skipässen irgendwo in den Alpen ist nichts Erschütterndes passiert.
Man kann noch weiter graben: Anhänger des Schriftwerks “Doomsday 1999″waren sich sicher, dass zur Jahrtausendwende der Weltuntergang eingeläutet würde. Oder eine Bewegung der 1990-er Jahre erwartete aus dem gleichen Grund Erdbeben, Seuchen, Polsprünge und sinkende Kontinente. Got it?
80-er Jahren Voraussagen zum “Jupiter Effect” oder zu kreuzenden Planeten gehören in die gleiche Gruppe. Apokalytische Untergangsprophezeihungen für die letzten Jahrzehnte, die allesamt nicht statt gefunden haben.
Streng genommen sind in der erforschten Geschichte der Erde ganze zwei alles-auslöschende-Katastrophen eingetreten: die Sintflut, die uns aus einigen Schriftstücken bekannt ist und der angenommene Meteorit, in dessen Folge die Dinosaurier ausstarben.
Keine völlig befriedigende Bilanz. Aber nach Adam Riese, den Gesetzen der Logik und der höheren Mathematik ist die Wahrscheinlichkeit, dass 2012 die Welt untergehen wird, gleich Null. Na, wer sagts denn?
Die 2012-Welle erreicht die Elfenbeintürme. Im Kino, im Fernsehen, oder Online – jetzt melden sich die Wissenschaftler zum Thema 2012 zu Wort. In Zeitungen, Interviews, und auf ihren Homepages. Ihre Rolle: die Fakten klarstellen. Tenor: der Weltuntergang am 21.12. 2012 findet nicht statt. Natürlich nicht.
Zumindest nicht wegen des Maya Kalenders. Der Maya Kalender endet zwar am 21. Dezember 2012, aber das bedeutet nicht das Ende der Welt, sondern das Gegenteil: einen neuen Zeitzyklus, mehr nicht, so Florian Freistetter auf dem Science Blog, ein forschender Astronom, der bereits mehrere kritische Artikel zum Thema 2012 auf seiner Seite gepostet hat.
Freistetter, der in Jena und Heidelberg lehrt, hat sich die Mühe gemacht, schon Wochen bevor die Nasa 2012 zerpflückte, alle geläufigen 2012-Theorien in einer Fragen-und-Antworten-Runde komplett zur zersägen. Übrig bleibt vom 2012-Glauben danach nur Staub und Scham…
Das sagenumwobene Datum steht aber für noch mehr: zum Beispiel für den Planeten X und Nibiru. So sehr das nach Aufregung schmeckt – daran glauben die wenigsten Wissenschaftler. Es gibt keinerlei Beweise für einen unentdeckten, gefährlichen Planeten X, geschweige denn etwas Hieb- und Stichfestes zur Untermauerung der Legende von Nibiru.
Die anderen 2012-Szenarien um Sonnenstürme, Polsprünge und galaktische Konstellationen werden von Freistetter ebenso tüchtig entdramatisiert. Dennoch wird eingeräumt, dass diese Phänomene starke Auswirkungen auf das Leben auf der Erde haben KÖNNTEN.
Immerhin: sie münden nicht zwangsläufig in einen umgehenden katastrophalen Weltuntergang. Und schon gar nicht 2012. Das Datum für diese Ereignisse bleibt noch ungewiss. Der Astronomie sei Dank.
(Aber wehe, sie irrt sich diesmal!)
“2012, das Maya-Jahr der Zeitenwende”, so titelt die Dokumentation das Thema der Woche!
Heute Abend (Dienstag, den 17.11.2009), zur Prime Time um 20.15h auf dem ORF2 läuft besagte Dokumentation zum Thema Maya- Kalender und Zeitzyklus. Sie geht der Frage nach, was hinter der vermeintlichen Prophezeiung steckt. Es wird nach Hinweisen gesucht, ob und welches Katastrophenereignis im Bereich des Möglichen liegt.
Das Filmteam begleitet den Geowissenschaftler Adam Maloof von der Universität Princeton bei der Spurensuche rund um die Welt. Es geht um Hypothesen wie Polverschiebung, Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge oder massive Überflutungen.
Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die klimatische Entwicklung während des letzten Zykluswechsel vor 5000 Jahren. Einige Spuren legen nahe, DASS sich vor 5000 Jahren ein einschneidender Wandel ereignete.
Also, heute Abend, ein österreichisches Date mit 2012. 20.15h. Wer ORF empfängt, sollte diese Chance nutzen.

Die NASA mischt sich ein: 2012 wird kein Weltuntergang statt finden, sagt sie. Totaler Bullshit, dieses 2012. Das verkündet (ohne das Wort bullshit zu benutzen) Wissenschaftler der NASA auf Ihrer Webseite. Dort haben sie beruhigende Antworten auf die wichtigsten 2012-Fragen geliefert.
Das 2012-Phänomen sei nur ein “big hoax”, also eine Riesen-Ente. Und es sei eine Riesen-Angstmacherei.
Die höchste Instanz der Weltraumexpertise gibt bekannt, dass weder ein Planet Nibiru unterwegs zur Erde ist, noch ein Meterorit gesichtet wurde. Mit anderen Theorien vom Planeten X oder spontanen Polsprüngen wird auch aufgeräumt.
Der Ansturm an Zuschriften und panischen Nachfragen muss enorm sein. Gerade jetzt parallel zum Start des 2012-Films von Roland Emmerich. Die europäische Pendant zur Nasa, die ESA, hat sich hingegen noch nicht zu Wort gemeldet.
In einem Anti-2012-Video auf der Seite des Instituts für Astrobiology kann man sich eine Kurzversion der Entwarnung ansehen. Die Message an alle Besorgten: “Don`t worry. Please, don`t worry.”
Jeder halbwegs aufgeweckte Verschwörungstheoretiker MUSS jetzt aufspringen und sagen: “Ha! Wenn die Nasa dementiert, dann muss was im Gange sein. Wenn eine Regierungsbehörde Luft rauslässt, mehr oder weniger ungefragt, dann ist was im Busch.”
Aber das hier ist kein 2012-Verschwörungs-Blog, sondern ein 2012-Beobachter-Blog. Von daher: aufspringen muss heute jemand anderes.
Nostradamus-Offenbarung, Kapitel 2012, 2030, 2016?:
“Bei Jung, Alt und Tier: Blut, Feuer, Überschwemmung, die größten, die es je hier gab! Kein sicheres Land zum Wohnen, durch die starke Überschwemmung und Seuche…”
Wer hat noch nicht von Nostradamus gehört? Dem populärsten Propheten der Neuzeit?
Seit er Mitte des 16. Jahrhunderts den Tod Heinrich II. in einer seiner Centurien voraus gesagt hatte, ist er der Prophezeigungs-Star aller Weltuntergangsszenarien geworden.
All seine düsteren Offenbarungen sind für die Nachwelt schriftlich festgehalten. Es ist im übertragenen Sinne viel von Weltkriegen, Klimakatastrophen und Terror die Rede. Das allerdings ohne überhaupt Jahreszahlen und Namen zu nennen. Das macht die Prognosen zur reinen Interpretationssache.
Doch auch wenn man sich sehr viel Mühe gibt: zum Jahr 2012 findet sich nichts in seinen Schriften. Zum Thema Weltuntergang ja, zum Thema 2012 – nein.
Die Welt wird also nicht 2012 untergehen. Glaubt man Nostradamus. Seine Prognosen reichen durchaus noch eins, zwei Jahrhunderte weiter…
Der 2012-Film ist da. Es ist an der Zeit ins Kino zu pilgern.
Es ist aber auch an der Zeit, eins klarzustellen: Es ist NICHT der große teure 2012-Film, der die 2012-Bewegung ausgelöst oder groß gemacht hat. Im Gegenteil: Es ist die ureigene Kraft des 2012-Mythos, und die Millionen Suchanfragen bei Google und die vielen Blogs und 2012 Foren, der Hollywood überhaupt erst auf das ganze Thema aufmerksam gemacht hat.
Natürlich hat Sony Pictures mit dem Fake-Institut for Human Continuity kräftig nachgeholfen und ganz schön viel Verarsche betrieben.
Sony Pictures und der optisch wirklich begabte Roland Emmerich sind auf einen Zug aufgesprungen, der zu einem der größten Kassenerfolge der letzten Jahre werden wird. Jede Wette.
Wer möchte nämlich nicht sehen, wie jeder einzelne Zentimeter dieses Planeten in schöner Augenweidenart auseinandergenommen wird? Ich will es! Ist befreiend.
Das Plakat kennt jeder:
Und sagt einem dann, wie schön wir es hier haben. Und dann wird wieder fleißig 2012 gegoogelt. Jede Wette, again.
So long, und viel Spaß mit dem Pocorn!
Jedenfalls nicht 2012. Sondern 2220. Ganze 208 Jahre später als allgemein angenommen.
Mit dieser schrägen Meldung protzte die Berliner Morgenpost. Demnach hat ein deutscher Archäo-Astronom (hä?) (Ahhh!) nachgewiesen – anhand einer der drei erhaltenen Maya Kodizes – dass wir alle die Wasservorräte wieder auspacken und die Bunker wieder verkaufen können… aber lest selbst:
Der von den Maya prophezeite Weltuntergang könnte noch ein Weilchen länger auf sich warten lassen als von manchen vermutet – weil sich die Maya-Kultur selbst wahrscheinlich später entwickelt hat als bislang angenommen. Zu diesem Schluss ist der Archäoastronom Andreas Fuls von der Technischen Universität Berlin gekommen, wie die Hochschule berichtet.
Maya Kalendarium errechnet 2012 das Ende? (c) Berliner Morgenpost http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1201424/Forscher-verschiebt-prophezeiten-Weltuntergang.html
Zunächst hatte er astronomische Beobachtungen wie Mond- und Sonnenfinsternisse und den Stand der Venus studiert, welche die Maya in Kalendern und Monumenten festgehalten hatten. Anschließend versuchte er, diese Ereignisse mit Hilfe von Computeralgorithmen an unsere Zeitrechnung anzupassen.
Dabei fiel dem Forscher ein Zeitpunkt besonders ins Auge: An einem Tag hatten die Maya drei seltene astronomische Ereignisse zugleich beobachtet, nämlich Wintersonnenwende, Neumond und die Venus, die sich das erste Mal in einem neuen Zyklus als Morgenstern zeigte. Diese Kombination war so ungewöhnlich, dass Fuls sie eindeutig auf den 19. Dezember des Jahres 830 n. Chr. datieren konnte.
Bislang hatten Maya-Forscher dieses und die anderen dokumentierten astronomischen Begebenheiten 208 Jahre früher datiert. Stimmen Fuls Erkenntnisse, würde sich die Ära der Maya um eben diese Zeitspanne verschieben – und damit auch der von dem mittelamerikanischen Volk prophezeite Weltuntergang. In Fachkreisen rief der Wissenschaftler mit seinen Ergebnissen einigen Unmut hervor, was ihn jedoch nicht weiter wundert: „Ich habe eben einen Status quo angegriffen, und die Diskussion hat gerade erst begonnen“, sagt Fuls.
Unterstützung erhielt er hingegen beispielsweise von einem spanischen Schriftenkundler, der nach der bislang angenommenen Zeitrechnung immer auf eine Lücke von rund 200 Jahren gestoßen sei, wie Fuls berichtet. Darüber hinaus ließen die bislang angewendeten wissenschaftlichen Methoden zur Datierung von Fundstücken häufig einen zeitlichen Spielraum: Für die Radio-Carbon-Methode etwa gelte eine Ungenauigkeit von rund 150 Jahren, argumentiert Fuls und betont: „So taggenau wie die Astronomie ist einfach keine andere Methode.“
Und das ist die Quelle:
http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1201424/Forscher-verschiebt-prophezeiten-Weltuntergang.html
Und das ist mein Kommentar:
Ist natürlich kein Zufall, dass am Vorabend des Filmstarts von 2012 ein Forscher mit der Faust auf den Tisch haut.
2012 – ein generiertes Schwarzes Loch tilgt die Erde und die Welt geht im wahrsten Sinne des Wortes unter.
Wissenschaftler theorisieren über etwas, von dem sie glauben, dass sie das Risiko einschätzen können. Aber was ist, wenn es eine Chance von 0,000001% gibt, dass ihre Berechnungen zum Schwarzen Loch falsch sind? Ist es das Risiko wert?
Ursprünglich haben die Wissenschaftler aus dem CERN; bekannt gegeben, dass es unmöglich ist, dass ein Schwarzes Loch vom LHC geschaffen werden könnte (eines, das den ganzen Planet verschlucken würde), „weil es wieder verschwinden würde, bevor es die Chance hätte, irgendeinen Schaden anzurichten.“
Kürzlich ist eine kleine Veränderung dieser Version mitgeteilt worden: „das Wachstum von Schwarzen Löchern zu einer katastrophalen Größe scheint nicht möglich.“
Großartig.
Der Maya-Kalender kündigt an: 2012 steht der Weltuntergang bevor.
Das Wie ist die Frage, die uns alle beschäftigt. Es wird von entfernten Supernovae gemunkelt. Oder von irdischeren Dingen wie spontane Eiszeiten oder einem Polsprung.
Und dann besteht die Möglichkeit, dass sich eine menschengemachte Katastrophe wiederholt: ein erneutes Nuklearunglück. Ob durch einen Unfall oder einen Anschlag bleibt dahingestellt. Es hätte wieder Krankheit, Schmerzen, Armut und den Tod von Tausenden und Hunderttausenden zur Folge.
Für viele Menschen ging mit Tschernobyl eine Welt unter. Sollte es 2012 wieder passieren – es wäre nicht minder ungeheuerlich.
Das Datum des Weltuntergangs steht für einige fest: 21.Dezember 2012. Wenn es denn wahr sein soll, dass unsere Welt dem Untergang geweiht ist, so hilft alles Bangen nichts. Wir müssen vorsorgen.
Dafür ist das heutige Thema gut geeignet: ein plötzlicher Klimakollaps, der sich als Eiszeiteinbruch äußert. Richtig. Genau andersherum: nicht Wüstensturm und Landunter, sondern Schockfrieren alles Lebendigen bei minus 50 Grad. Stichwort: Versiegen des Golfstroms.
Es gibt Hinweise, dass Teile unseres Klimasystems eher nach dem Schalterprinzip als nach einer Skala funktioniert. Wenn ein bestimmtes Temperaturlevel erreicht wird, könnte es einen sogenannten “Abrupten Klimawechsel” verursachen. So gab es während der letzten Eiszeit drastische Temperaturwechsel im Nordatlantikraum, welchen die Klimaforscher mit einer Achterbahnfahrt vergleichen.
Wer es anschaulich mag, der sehe sich den Film “The Day After Tomorrow” an. Zeigt den Weltuntergang in Folge einer plötzlichen Eiszeit in den USA und Europa. Dieser Katastrophenfilm ist von Roland Emmerich – der gleiche Regisseur des “2012″-Films übrigens.
Dezember 2012: Amoklaufende Nanoroboter lösen Massensterben aus. Ein Experiment ist außer Kontrolle geraten: Fehlerhaft programmiert verwüsten die winzigen Nanofabriken menschliche Körper von innen – aus den Zellen heraus. Menschen gehen reihenweise zugrunde.
Wie das passieren kann? Man kann die Nanoroboter nicht sehen. Folglich sind sie schwerer zu kontrollieren. Sie replizieren sich unendlich schnell. Sie sind auf eine bestimmte Art intelligent.
Sie waren als revolutionäre Technologie gefeiert worden. Nun wurden sie eine Massenvernichtungswaffe. Im Dezember 2012.
So sieht die Düsterprognose aus.
2012 könnte die erste Nano-Welle schwappen. Mein Gott. Das ist endlich mal einer realistische Gefahr!
Zeitreise? 2012? Na huch ?
Wir haben es alle schon mehrmals gelesen: 2012 kommt was. Was genau passieren wird, dazu gibt es hundert verschiedene Meinungen. Dieser Post unserer 2012-Serie ist als Bonbon für alle Star Trek Fans gedacht: der Zeitreisenirrtum. Die Theorie sagt: 2012 findet die Auslöschung der Menschheit durch einen Zeitreisenden statt.
Klar, dass Ihr jetzt Einzelheiten wollt.
Bitte:
Jemand aus der Zukunft reist durch Ende 2012 mit einer noch zu enthüllenden Maschine in die Vergangenheit der Menschheit zurück. Er verändert ein winziges Detail – die erste Zellteilung im Urschleim zum Beispiel. Oder den Evolutionssprung vom sogenannten Affenmenschen zum Menschen. Rums *&%$*! Menschheit findet nicht statt.
Ob fahrlässig oder absichtlich spielt erst mal keine Rolle. 2012 isses dann vorbei.
Und wir kennen diese Untergangs-Prophezeiungen deshalb, weil jemand anderes aus der Zukunft einen Teil der Menschen heute (oder die Maya damals) gewarnt hat. Genaue Namen spielen an dieser Stelle keine Rolle.
Man fragt sich natürlich, wer soetwas tun könnte. Dieser Akt des Auslöschens – er wäre einem menschlichen Psychopathen siebten Grades zuzutrauen. Derer gibt es zum Glück nicht so viele (zweien, höchstens.) Und natürlich gewissen Aliens. Wieviele es davon gibt, wissen wir leider nicht. Aber man denke an die Borg aus Star Trek, für die die Menschen eine mindere Lebensform sind und von daher keinerlei Existenzrechte besitzen. Rums.
Auch das ist ein Szenario für 2012. Abwegig? Nicht unbedingt. Führende Physiker unserer Zeit halten das Zeitreisen für möglich und schon für bald machbar. Sowohl Stephen Hawkins als auch Dr. Michio Kaku. Und wenn die Zeitreisenmaschinen erst gebaut sind, dann haben wir 2012 den Salat. Rums!
Globaler Hitzekollaps 2012. Oder globale Erwärmung um 5 Grad bis 2050. So oder so. Das Leben auf der Erde wird viel schwieriger, wenn die Temperaturen nur um wenige Grade ansteigen.
Als Hauptverursacher pumpt der Mensch enorme CO2 und Methan Aufkommen in die Atmosphäre. Seit 1750 hat der Kohlendioxidgehalt in der Luft eine Steigerung von 35% erreicht. Vor allem Europa, Amerika und Australien.
Die Folgen: Erderwärmung. Die Folgen: Verwüstung weiter Gebiete in heute gemäßigten Zonen. Trinkwasserengpässe. Das Abschmelzen der Polkappen. Der Untergang dicht besiedelter Landstriche. Landflucht und Heimatlosigkeit. Erbitterter Kampf um bestehende Wasserressourcen. Und so weiter.

Massive Globale Erwärmung 2012? (c) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ee/2006_temp_anom-german.svg.png
Was, wenn alles viel schneller kommt? Wenn die Berechnungen ein, zwei bisher nicht berücksichtigte Faktoren eine Rolle spielen? Angefangen von einem plötzlichen Polsprung und einer Erdumformung? Oder dem Ausbruch eines Supervulkans, der die Atmosphäre hochgradig verschmutzt und den Treibhauseffekt potenziert? Stimmen die Weltuntergangsprognosen für 2012 vielleicht doch?
2012 Welteruntergang und Massensterben – und zwar inszeniert von Künstlicher Intelligenz? Supercomputer, mit astronomischen Rechenleistungen melden vielleicht schon bald Ansprüche an. Roboter, überlegen an Schnelligkeit, Kraft und Präzision beginnen eigenmächtig zu handeln.
Die Machtergreifung von Künstlicher Intelligenz findet in diesem Szenario mit der Zeitenwende 2012 statt. Präzision siegt über Phantasie. Rechenleistungen über Mut und Effizienz über den Schlaf… (ist vielleicht schon heute so). Die Verhältnisse kehren sich dann um: Intelligente Maschinen beherrschen plötzlich den Menschen. Im besten Fall. Im schlechteren Fall töten sie 2012 die meisten Menschen, damit diese nicht auf die Idee kommen, den Strom auszuschalten.
Droht 2012 der Dritte Weltkrieg? Der Weltuntergang 2012 durch einen letzten alles vernichtenden Krieg?
Der Kalte Krieg ist vorbei. Dennoch ist die Bedrohung durch einen Weltkrieg sehr real, denn Krisenherde gibt es überall genug.
Spannungen zwischen Nord- und Südkorea zum Beispiel, zwischen Indien und Pakistan oder die riesigen Bunker, die die Russen gebaut haben. Der Yamantau Komplex ist groß genug, um 60 000 Leute zu schützen.
Auch an Waffen wird es nicht scheitern. Das Arsenal reicht aus um jeden Menschen einzeln hundert Mal umzubringen. Mit Nuklear, Bio- oder Chemiewaffen.
Die Totalvernichtung stimmt mit der Prophezeiung der Sibylle überein und sie wird auch in der Maya-Überlieferung für 2012 voraus gesagt. Oder heißt Weltkrieg am Ende Krieg der Welten – Krieg mit Aliens?
Vom Weltuntergang im Dezember 2012 haben die meisten Maya-Erben noch nichts gehört. Sie reagieren ungläubig bis unwillig auf die Prophezeiungen von Katastrophen und Massensterben zum Endpunkt des Maya-Kalenders.
Die Flut der Theorien und Spekulationen wird dennoch weiter wachsen, denn nächsten Monat kommt auch der 2012-Film bei uns in die Kinos.
Den Maya wird auch das egal sein – sie haben ganz andere Sorgen.
Mehr dazu unter diesem Link.
Berechnungen von Geowissenschaftlern deuten darauf: 2012 kommt es zu einem Polsprung.
Das heisst, das Magnetfeld der Erde dreht sich um und der Kompass zeigt von da an nach Süden. Daran würde man sich gewöhnen können, hätte der Polsprung nicht noch andere katastrophale Folgen. Wie zum Beispiel einen Erdmantelrutsch. Dabei verschiebt sich die Erdkruste in einem Maße, dass die gesamte Erdoberfläche neu modelliert wird: Kontinentalplatten brechen oder tauchen unter anderen Platten ab. In einem gewaltigen knirschenden und krachenden Rutsch. Erdbeben ist da noch ein mildes Wort dagegen.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine Erdkrustenverschiebung vor 12 000 Jahren statt fand. Und zu einem Massensterben führte.
Charles Hapgood legte für einen Polsprung zu dieser Periode haltbare Beweise vor und Allan und Delair haben es in ihr Buch eingefügt „Cataclysm! Compelling Evidence of a Cosmic Catastrophe in 9500 B.C.
Man darf dabei nicht vergessen, dass Albert Einstein Hapgoods Theorien bestätigte…
Eine galaktische Kernexplosion wird für 2012 prophezeit. Die unvorstellbare Gewalt, die die Explosion eines Schwarzen Loches im Zentrum unserer Galaxie entwickeln würde, beschrieb Dr. Paul LaViolette 1983.
Er erklärte, dass die Kernexplosion eine kosmische Super-Strahlenwelle verursachen würde, und dass diese von einem Gammastrahlen-Ausbruch angezeigt würde. Er warnte außerdem davor, dass eine Schwerkraftwoge der Superwelle voraus gehen könnte. Es sieht so aus, als ob der Tsunami 2004 von einer Welle der Schwerkraft ausgelöst worden war, da der begleitende Gammastrahlenausbruch nur 21 Stunden später auftrat. Das war der größte, jemals beobachtete Ausbruch und 100 Mal leuchtender als jemals aufgezeichnet wurde. Die Schwerkraftwoge kam nicht aus dem Zentrum unserer Galaxie, aber wenn es so gekommen wäre, wären die Auswirkungen fataler gewesen.
Der Asteroid wird im Jahr 2012 unsere Welt vernichten. Das ist das eingängigste aller 2012-Szenarien.
So ein kleiner Asteroid? fragt sich der aufmerksame Leser erstaunt. Jawohl! – lässt sich im Brustton des 2012 Fatalismus ausrufen. Dieser Asteroid wird die Erde zwar nicht sprengen – nein, dazu ist er zu klein. Aber nach den Gesetzen der höheren Physik ist sein Einschlag als so stark anzunehmen, dass alles Leben auf unserem geliebten Planeten in Feuer und Lavastürmen versengt wird. Restlos.
Für die Ungläubigen gibt es dazu einen sehr anschaulichen Animationsfilm. Und wir möchten ihn niemanden vorenthalten, der an diesem sonnigen Montag Vormittag guter Dinge ist.
Asteroiden EInschlag – MyVideo
PS: “Der Schlag soll Euch treffen!” bekommt mit diesem Film eine ganz neue Wendung.
2012 Weltuntergang, das ist eine klassische Kataklysmustheorie. Kataklysmus bedeutet ganz allgemein eine sehr große, alles zerstörende (Natur-) Katastrophe. Man hat sicherlich von der einen oder anderen gehört. Die eine ist überliefert in der Bibel – unter dem Stichwort Sintflut.
Die andere ist wissenschaftlicher Herkunft und bezieht sich auf das Einschlagen eines gewaltigen Asteroiden vor 65 Millionen Jahren auf der Erde. In der Folge wurden riesige Menge von Staub und Ruß in die Atmosphäre geschleudert, was eine gewaltige Klimaveränderung bewirkte. Wie wir alle wissen wurden die Dinosaurier Opfer dieser Naturkatastrophe: sie starben aus. Insgesamt wurden 70% aller Lebewesen ausgelöscht. Das ist so gut wie bewiesen.
Es gibt weitere geowissenschaftliche Theorien zu Katastrophen wie Supervulkanen, Polsprüngen, Seuchen, Klimaveränderungen oder eben die berühmten Theorien zum Planeten X. Fakt ist – gewaltige Naturkatastrophen treten auf und sie sind verheerend für das Leben auf der Erde; ganz besonders für so störanfällige Wesen wie den modernen Menschen.
Nun ist ja unser Thema 2012 – der viel beschriebene Weltuntergang. (Uns sind jetzt schon 20 verschiedene Szenarien begegnet.)
Diese Vielfalt und die Intensität, mit welcher diese Überlegungen verfolgt und untersucht werden sprechen dafür, dass es sich bei der 2012-Kataklysmustheorie um mehr als erdgeschichtliches Interesse handelt. Sehr viele Menschen teilen offensichtlich ein katastrophisches, bedrohliches Weltbild. 2012 und Weltuntergang beschäftigt sie, beschwört ihre Urangst hervor. Ist das denn zeitgemäß?
Oder ein Relikt aus früheren Tagen? Um mit dem Psychologen C.G. Jung zu sprechen: 2012 ist ein Urbild zerstörerischer Naturgewalten aus dem kollektiven Unbewussten.
Blicken wir doch einmal in unsere eigene kleine Seele hinab. Natürlich ist da Angst. Angst vor einer Katastrophe, also vor dem Untergang der Welt, davor dass uns der Himmel auf den Kopf fällt. Wäre ja merkwürdig, wenn man von Naturgewalten hört oder sieht und keine hätte. Da ist sie, die eigene Urangst, Angst vor dem Auslöschen der eigenen Existenz. Die Welt? Naja, schade drum. Aber lange nicht so fürchterlich, wie das drohende Ende, der Tod. Unfassbar. Ganz ehrlich, damit beschäftigt man sich höchst ungern. Folge: Es wird verdrängt. Fertig.
Und jetzt aufatmen, wir sind wieder beim Intellekt: Die Kataklysmustheorien lassen diese Ängste auflodern, sie potenzieren sie in einer gewissen Weise. (Merke: alles, was ins Unbewusste verdrängt wird, sucht sich seinen Weg, wieder mit aller Gewalt hervor zu brechen. Die Urangst, sie nimmt sich ihren Raum.)
Schlimmer noch, was aus dem Kosmos auf uns einprasselt, können wir nicht beeinflussen. Wenn ein Riesenplanet X auf die Erde zu rauscht, heißt das Zerstörung, total. Ich , du , er , sie , es. Alles hinüber.
2012 – Totalzerstörung? 20 verschiedene Szenarien! Hat man selber auch nicht immer mal dieses unbestimmte Gefühl, dass bald etwas Schreckliches passieren wird?
Naturgewalten oder kosmische Kollisionen abzuwenden liegt (noch) außerhalb des menschlichen Vermögens. Ärgerlich, denn an höhere Mächte, an die wir diese Aufgabe abtreten können, glauben wir nicht mehr. Also bleiben wir schön allein mit all unseren Theorien, unseren Zweifeln und Ängsten.

2012 Magie – 2012 Manie? Zum dritten Mal schon in kürzester Zeit zeigt Google uns auf seinem Google-Logo Ufos, Kornkreise und Alien-Ufos. Man möchte fast meinen, das hat etwas zu bedeuten. Drohende Apokalypse? Der Kenner weiß – Google präsentiert uns hier eine Szene aus dem Film “Krieg der Welten“.
Nachher, 2012, wird es vielleicht nur heißen: Sie kommen. Und dann werden alle dank Google die gleichen Assoziationen haben…
Die letzte Generation von Menschen lebt genau jetzt und der Weltuntergang findet schon 2012 statt. Das ist die Message der Prophetin Sibylle – ein weibliches Orakel der Antike. Im römischen Reich waren diese Seherinnen des Verborgenen die wichtigste Instanz, wenn man sich göttlichen Rat einholen wollte.
In Cumae, nahe von Neapel lebte die Sybille, die davon sprach, dass die zehnte Generation Menschen (zu je 800 Jahren) um 2000 leben würde. Sie sah gewaltige Erdbeben, Feuer vom Himmel kommen, Städte im Meer versinken: Tod und Untergang (Buch 4, Sibylle, Cumae).
Sie war übrigens keine durchwegs pessimistische Seherin, auch wenn sie Hannibals Invasion in das römische Reich beschrieben hatte. Sie hat zum Beispiel ein goldenes Zeitalter voraus gesehen, die mit der Geburt eines göttlichen Kindes eingeläutet würde. Mit anderen Worten: Sie hat Jesus Christus prophezeit.
Beeindruckt uns das?
Das Ganze kann man sich in einem kurzen Fim auf You Tube ansehen. Er heißt December 21 2012 the END? (Part 1 of 6) und ist bis jetzt nur auf englisch zu haben. Die Sibylle kommt ab Minute 4:39 ins Spiel. Hier der Anfang des Films:
Scheiße, der neue Trailer von Roland Emmerichs Weltuntergangs-Film 2012 ist online. Wie zu befürchten, geht alles kaputt. In tollen Bildern und ohne lange um den heißen Brei herumzufilmen. So realistisch, dass es weh tut.
Klar, ist ja nur ein Film. Aber was sollte jeder unbedingt über Hollywood wissen? Da gibt es doch diese kleine Geschichte von den alten Druiden, die vor Tausenden Jahren in Europa (und vielleicht auch woanders) die Geschicke bestimmten. Merlin, der Zauberer an Arthurs Tafelrunde, war der letzte große Name von ihnen, nur noch getoppt von Miraculix aus den Asterix-Filmen. Alle diese Druiden hatten – und jeder schlechte Zauberer der Neuzeit hat einen: den Zauberstab. Ach, Harry Potter auch?
Nun ist es ja so, dass dieser Zauberstab (englisch: “magic wand”) aus einem bestimmten Holz sein musste, damit er zaubern und verzaubern kann. Er musste aus “heiligem Holz” sein. Und da haben wir unser “Holy Wood”. Ist zwar nur eine Gescchichte eines Wortes, sagt uns aber folgendes: Hollywood ist der Zauberstab, mit dem die Welt (naja, sagen wir das weltweite Kinopublikum) verzaubert wird. Oder verhext. Fragt sich nur, wer in diesem Bild der große alte weise Druide ist. Und warum er bis 2012 wartet, um sich zu zeigen.
2012 wird ein dickes Ding
2012, der Film also, zaubert uns den Untergang der Welt herbei. Kann sein, dass uns jemande etwas damit sagen will, vielleicht der alte große versteckte Druide. Kann sein, dass dieser Druide die Welt beherrscht. Möglich aber auch, dass es keinen Druiden gibt, sondern nur den Wunsch der Menschen nach Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen. Warum wünscht man sich so etwas? Weil man nicht klarkommt? Oder weil man was besseres will, was anderes?
Man hat also die Wahl zischen Okkultismus (“Der versteckte Druide beherrscht uns alle”) und Verzweiflung (“Ich wünschte die Welt wäre anders”). Beides sind Zeichen einer großen Angst. Vielleicht sollte man der Angst keine Chance geben – und aus Prinzip diesen 2012-Film nicht gucken.

2012 weltuntergang apokalypse (c) http://www.roland-emmerich-2012.de/


































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