2012 – Das Jahr der religiösen Apokalypse? Entweder Entzücken oder „Jüngstes Gericht“.

In den großen Religionen wird ein solcher Tag prophezeit. Auch andere Glaubensvereinigungen teilen apokalyptische Vorstellungen für 2012. Und zum großen Teil auch die politischen Welten-Führer, die es laut Verschwörungstheoretiker mit ihren Handlungen sogar darauf anlegen würden, die biblische Prophezeiung im Jahr 2012 zu erfüllen.

Schlagen wir das Buch der Bücher auf: „Aber von diesem Tage und von dieser Stunde weiß niemand, nicht einmal die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater allein.“ Aber könnte ja sein, dass Gott seine Meinung geändert hat, seit die Bibel geschrieben wurde. Könnte ja sein, er hätte jemanden das Datum der Apokalypse verraten…

(c) böhringer friedrich http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons

google 2012 krieg der welten

2012 Magie – 2012 Manie? Zum dritten Mal schon in kürzester Zeit zeigt Google uns auf seinem Google-Logo Ufos, Kornkreise und Alien-Ufos. Man möchte fast meinen, das hat etwas zu bedeuten. Drohende Apokalypse? Der Kenner weiß – Google präsentiert uns hier eine Szene aus dem Film “Krieg der Welten“.

Nachher, 2012, wird es vielleicht nur heißen: Sie kommen. Und dann werden alle dank Google die gleichen Assoziationen haben…

Angenommen, also nur mal angenommen, es kommt nicht zu den ganzen prophezeiten Show-Downs… was machen wir dann? Kein Planet X, keine kosmische Konstellation, keine Erhebung auf eine andere Bewusstseinsebene, keine Aliens, kein gar nichts. Nur ein bisschen Globalisierungscrash und fertig. Was dann? Antwort: Egal was passiert oder nicht passiert – 2020 kann man sich immernoch hinstellen und sagen: “2012 war das Jahr des Umbruchs, ab dann war alles anders.”

Denn Umbruchsjahre gab es allein im letzten Jahrhundert immer wieder: 1914, 1933, 1968, 1989 und zuletzt irgendwie auch 2001. Die Chancen stehen hervorragend, dass auch 2012 so ein Jahr wird. Allein deswegen, weil sich in den nächsten 3 Jahren verdammt viel auf unserem Planeten tun wird.

Gestern nacht dann, so halb zwei, auf ProSieben das schlimme, doofe, lahme, atomkriegige Ende von “Terminator 3.” Während aus dem Erdboden Dutzende Raketen aufsteigen, und Kinder flüchten und dann jedes einzelne Dorf der Welt in einem Nuklearblitz aufgeht, währenddessen also erzählt die Hauptfigur John Connor die Moral von der Geschichte. Sinngemäß sagte er, “Jetzt wusste ich also: Es ging nicht darum, den Tag des Jüngsten Gerichts zu verhindern, sondern ihn zu überleben.” Zack, Bumm, Ende.

Aha.

An sich ist das eine ziemlich harte Botschaft. Wenn man aber an 2012 glaubt, dann kann man da eine Parallele ziehen: “2012 lässt sich nicht verhindern. Es geht nur darum, zu überleben.”

Na dann.