Ich hätte da mal eine Frage:

“WIE WÜRDEN DIE REGIERUNGEN UNSERES PLANETEN 6 MILLIARDEN MENSCHEN AUF DAS ENDE DER WELT VORBEREITEN?”

Na? Naa?

“GAR NICHT.”

Ist das nicht geil?
Mit diesem yeah yeah! skandalösen Werbeslogan schwappt seit kurzem der Trailer von Roland Emmerichs neuem Film “2012″ über den großen Teich. Hier ist er, fast live und in Farbe:

Irgendwie lag es in der Luft, dass irgendein kalifornisches Filmstudio auf den 2012-Zug aufspringt. Andererseits: Wo stünden wir ohne Hollywood? Wir wüssten so gut wie gar nichts. Oder?

Heute wird Obama zum Präsidenten des mächtigsten Landes der Welt gewählt. Er wird das Weiße Haus beziehen und sich mit der größten Wirtschaftskrise aller Zeiten herumschlagen müssen. Kann sein, dass er statt Visionen zu verwirklichen erstmal jahrelang Notarzt spielen muss. Wie auch immer – seiner erste Amtszeit endet im Januar 2013. Die nächsten US-Wahlen finden voraussichtlich am 6. November 2012 statt. Das für diesen Blog wichtige Datum 21.12.2012 fällt also mitten in eine eventuellen Präsidentenwechsel oder in die Zeit der Wiederwahl Obamas. So oder so, eine neue oder alte neue US-Administration bringt immer Veränderungen mit sich. So kann man auch hier sagen: Im Dezember 2012 wird was passieren.

Gestern nacht dann, so halb zwei, auf ProSieben das schlimme, doofe, lahme, atomkriegige Ende von “Terminator 3.” Während aus dem Erdboden Dutzende Raketen aufsteigen, und Kinder flüchten und dann jedes einzelne Dorf der Welt in einem Nuklearblitz aufgeht, währenddessen also erzählt die Hauptfigur John Connor die Moral von der Geschichte. Sinngemäß sagte er, “Jetzt wusste ich also: Es ging nicht darum, den Tag des Jüngsten Gerichts zu verhindern, sondern ihn zu überleben.” Zack, Bumm, Ende.

Aha.

An sich ist das eine ziemlich harte Botschaft. Wenn man aber an 2012 glaubt, dann kann man da eine Parallele ziehen: “2012 lässt sich nicht verhindern. Es geht nur darum, zu überleben.”

Na dann.