US-Investor sieht 2012 Zusammenbruch des Finanzsystems
2012 ist für uns Blogger immer noch ein Rätsel. Ehrlich.
Wir fragen uns immer noch, wohin die 2012-Reise geht. Immerhin tickt die Uhr ja immer lauter.
Die Wahrheit ist: Wir beim 2012-Blog können mit den Begriffen “Aufstieg der Menschheit” und “Eintritt in die 5. Dimension” immer noch wenig anfangen. Wir finden, unsere 3 Dimensionen sind interessant genug. Und was uns wirklich auf den Nägeln brennt, das sind die krassen Meldungen aus seriösen Quellen, die mit 2012 in Zusammenhang stehen…
Hier wieder so eine: Da verkündet ein Mann namens Charles Munger den finanziellen Ruin der USA im Jahre 2012. Quasi als Höhepunkt der Finanzkrise. Man könnte das ignorieren, wenn dieser Mr. Munger nicht der langjährige Partner von Warren Buffet gewesen wäre. Buffett? Den kennen Sie ab jetzt: Warren B. ist der wohl erfolgreichste Investor aller Zeiten. Ein echter Guru. Ein Multi-Multi-Milliardär. Von ihm stammt die Aussage: “Wenn man mir ein Geschäft nicht in einfachen Worten erklären kann, dann investiere ich nicht darin.”
Zurück zu Munger. Auf marketwatch.com legt er dar, warum es 2012 krachen muss (leider nur auf englisch, Titel: “Der Tod es amerikanischen Kapitalismus. Die letzten 10 Etappen…”). Schnellversion: Immer mehr Amerikaner haben kapiert, dass man mit Börsengeschäften (also Nicht-Arbeit) mehr Geld verdienen kann al smit einem JOB. Nicht die 10 oder 20 Großbanken machen die Krise aus, so Munger, sondern über 50 Millionen US-Bürger, die fleißig spekulieren, um ihren ganz privaten Reibach zu machen. Die Banken unterstützen das, weil sie Provisionen verdienen. Ergebnis: niemand arbeitet mehr wirklich, Produktion gleich Null, Blase riesengroß.
Bumm. 2012 platzt dann der Rest von dem, was 2008 mal als Finanzkrise begann.
Nun kann man sagen, ach naja, das britische Empire hat das schon hinter sich, die haben sich von der Produktion vollständig auf Handel und Finanzen verlegt und sind damit ganz gut gefahren, und sogar Finanzzentrum der Welt geworden (Wie heißt es so schön: “Eine Bank auszurauben und eine zu gründen läuft auf dasselbe hianus: ein Haufen Geld nämlich).
Sogar heute in der Krise, wo das englische Defizit größer ist als das griechische (!), gibt es in London keine echte Panik und eine nur moderate Arbeitslosigkeit. Doch bei den Amerikanern liegt der Fall anders. Die haben ein Defizit, das kann man mit Nullen schon gar nicht mehr ausdrücken. Wissen Sie wie viele Nullen eine Trillion hat? Wir werden es merken, falls der Dollar abnudelt…
Charlie Munger ist nicht der einzige, der 2012 im Visier hat.
Da gibt es noch den Prognosengott Gerald Celente, der allerhand vorausgesehen hat – und auch für 2012 das ganz Große Ding anonciert (“Die größte depression aller Zeiten”) (wow!):
Gerald Celente erwartet, dass wir derzeit den Beginn der größten Depression aller Zeiten erleben. Diese werde schlimmer verlaufen als die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre. Die USA würden im Zuge dessen auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurück fallen. Spätestens im Jahr 2012, dem mutmaßlichen Höhepunkt der Krise, sei die Lebensmittelversorgung der eigenen Familie das zentrale Problem für die Menschen. Anders als in den 1930er Jahren seien Regierung, Unternehmen und Bürger heute über alle Maßen verschuldet. Dies werde dazu führen, dass die Krise weitaus schlimmere Folgen haben werde als damals.
Doch lest es ruhig hier selbst nach.
Und hier noch ein 2012-Interview mit Celente (englisch).
Doch Vorsicht, Leute. Das alles kann man glauben, muss man aber nicht. Wir werden dieses Thema allerdings ab jetzt verschärft verfolgen. Weil es mit unseren 3 Dimensionen verdammt viel zu tun hat.
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3 Dimensionen???
naja, okay. Zugegeben: 4 Dimensionen
Also eigentlich ja nur 3+1. Wenn man Zeiti als die 4. Dimension gelten lässt, so wie das Einstein und Hawkings und eine Million andere Physiker taten und tun
Ehrlich gesagt, ich bin ja schon ein kritischer Mensch, und ich würd das alles, was sich da nach und nach (ganz nach den Prophezeihungen) in der 4-dimensionalen Welt wirklich zu manifestieren scheint, am liebsten gar nicht glauben (Kopf-in-den-Sand-steck)… Aber mir wird ziemlich, ZIEMLICH mulmig…
Für den Zusammenbruch des Kapitalismus brauche ich eigentlich keine Prophezeiung und auch kein Maya-Datum. Wenn man sieht, was tagtäglich durch diese Wirtschaftsweise angerichtet wird auf unserem Planeten, dann kann man sich den Untergang nur möglichst schnell herbeiwünschen bzw. dafür arbeiten, daß ein anderes System da ist, das zeigt, wie es denn anders weitergehen könnte.
Vielleicht in diese Richtung?
Beyond 2012 – http://www.youtube.com/watch?v=hSGEKtbpywA