“Weltraumbeben” als 2012-Begriff etabliert

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“Wir versuchen, den Begriff Weltraumbeben nun zu etablieren”, sagt Karl-Heinz Glassmeifer von der Technischen Universität Braunschweig auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien.

Dies ist gelungen, denn gestern schrieb Spiegel-Online darüber (Spitzentitel: “Plasmabomben”). Heute schreiben wir darüber.

Was ist passiert? Der Spiegel schrieb das hier:

“Kompassnadeln zittern, sie zeigen derzeit nicht zuverlässig nach Norden. Ein gigantisches Beben ist im Gang. Doch nicht der Boden wackelt – das Magnetfeld der Erde vibriert. “Gerade findet nahe der Erde ein richtig starkes Weltraumbeben statt”, sagt Wolfgang Baumjohann von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Es sei wohl das stärkste je gemessene Weltraumbeben. “Man kann die Stärke vermutlich mit dem Erdbeben in Haiti im Januar vergleichen.”

Weltraumbeben, war da was? War da nicht Dieter Broers der es angekündigt hat? Und nicht nur er, sondern viele Wissenschaftler. Der Weg zu 2012 ist geradezu gespickt mit “Weltraumbeben.” Es ist nur ein neues Wort für einen inzwischen schon (gähn) alten Sachverhalt.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Spiegel-Meldung im Wissenschafts-Teil, die ZUGIBT, dass das menschliche Bewusstsein und das Erdmagnetfeld in direktem Zussamenhang stehen. Kann sich nur noch um Monate handeln. Ansätze gibt ja en masse.

Auch wenn wir wissen, dass das Magnetfeld eines Kühlschranks stärker ist als das der Sonne, so wissen wir auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen gleichmäßig starken Feldern (TV, Stromleitung), und Feldern, die in ihrer Stärke krass variieren (Sonne).

Weltraumbeben als 2012 Begriff (c) http://mm04.nasaimages.org/

Wie im 2012-Interview mit Broers gehört (Link zum Interview unter dem Post): So ein Weltraumbeben löscht die Menschheit nicht aus, nö nö nö, aber sie verändert das Denken, sowohl das unbewusste als auch das bewusste Denken.

In welche Richtung, nun, tja, wie gesagt, darüber herrscht keine Klarheit, wie auch, und das ist auch gut so. Die Zukunft ist offen, meine Damen und Herren, und es ist an EUCH, diese Zukunft mitzuentscheiden, unbewusst und bewusst.

Allein das ist eigentlich eine gute 2012-Story, der bald alle beipflichten könnten.

Oder?

PF: Diesmal kein Foto, aber dafür ein abgefahren schöne Fotostrecke


Kommentare

7 Kommentare zu ““Weltraumbeben” als 2012-Begriff etabliert”
  1. Evo sagt:

    hoppla doppelt. sorry

  2. squizzel sagt:

    HI, toller Bericht.

    Vor allem wollte ich mal einen Lob für den gesamten Blog hier lassen. Finde dieses Thema auch sehr interessant und habe mich auch schon ausführlich mit den bekanntesten Mythen um das Jahr 2012 befasst.
    Also Super Blog weiter so.

  3. admin sagt:

    Danke @squizzel !

  4. Zeitportal sagt:

    Weltraumbeben hin, zitternde Kompaßnadeln her: Bei mir scheint es seit neuestem so, als ob mitunter meine Uhren unregelmäßig laufen würden. Sehe ich dem Sekundenzeiger längere Zeit konzentriert zu, merke ich sehr deutlich, wie die eine Sekunde mal länger, und die nächste wieder kürzer ist, der Sekundenzeiger scheint regelrecht zu stottern. Dieser Effekt tritt nicht immer auf, sondern nur von Zeit zu Zeit und ab und zu mal. Dann aber auf der PC-Uhr genauso, wie auf der mechanischen Uhr, die gleich daneben steht. Schon reichlich seltsam. Ich kann mich nicht daran erinnern, so etwas früher schon mal bemerkt zu haben. Auch nicht bei den aller billigsten Uhren.

    Oder sind es vielleicht gar nicht die Uhren, die unregelmäßig gehen, sondern ist es mein eigener, innerer Zeittakt, der aus unerfindlichen Gründen plötzlich zu stolpern anfängt? Liegt es vielleicht daran, weil das Magnetfeld der Erde vibriert, und mein Sinn für die Zeit dadurch gestört wird? Wäre es möglich, daß es viele verschiedene Arten von Magnetfeldern gibt, und die Zeit selbst auch nur ein magnetisches Feld im weitesten Sinne ist? Was passiert, wenn dieses (Zeit-)Magnetfeld einfach so irgendwann mal ganz verschwinden sollte?

    Wenn die Zeit nun eine Eigenschaft des Raumes ist, und der Raum eventuell nicht an jeder Stelle dieselben Eigenschaften aufweist (warum auch?), und sich die Erde (samt Sonnensystem) nun langsam zu einem Bereich des Raumes hinbewegt, der vollkommen andere Eigenschaften bezüglich der Zeit (oder auch sonstigen Dingen) besitzt, als wir sie bisher kennen? Was ist dann?

  5. Zeitportal sagt:

    2012 rückt näher, und prompt finden Forscher Hinweise auf eine Ortsabhängigkeit der Naturgesetze:

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/09/forscher-finden-weiteren-hinweis-auf.html

    Ob allerdings die Naturgesetze schon immer ortsabhängig waren, oder erst seit 2012 näher rückt, geht aus dem Artikel leider nicht hervor.

  6. Zeitportal sagt:

    Forscher entdecken möglicherweise eine fünfte Grundkraft der Natur:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,755597,00.html

    Nun ist die Frage die, gab es diese fünfte Grundkraft schon immer, und diese wurde bislang – trotz intensiver Forschung – eben nur noch nicht entdeckt, oder konnte die fünfte Grundkraft bislang nur deshalb nicht entdeckt werden, weil es sie eventuell erst seit kurzem gibt?

    Aber falls diese fünfte Grundkraft der Natur etwas mit dem Aufstieg der Erde 2012 in die fünfte Dimension zu tun haben sollte, wäre dies sicher nur ein ko(s)mischer Zufall, oder?

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